Wutwetten

Tilt & Wutwetten: Frust vermeiden

 

Sportwetten kann nicht immer nur erfolgreich sein. Kein User, selbst die absoluten Profis nicht, wird jede Wette gewinnen. Für den langfristigen Erfolg ist es daher besonders wichtig, dass man Rückschläge verkraftet und mit Misserfolgen umgehen kann.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn die „eigene Mannschaften“ beim Fußball 89 Minuten in Führung liegt und Sekunden vor Schluss den Ausgleich kassiert. Die Wut über das verlorene Geld kann dann schon mal so manchen Sportwetter aus der Fassung bringen – man war doch soweit dran. Der Drang den verlorenen Einsatz zurückzuholen, übersteigt dann die eigene Vernunft. Doch es bringt nichts – Tilt- und Wutwetten sind der falsche Weg. Das Ergebnis wird sein, dass Sie noch tiefer ins Minus rutschen.

Nachfolgend finden Sie ein paar kleine Grundregeln, welche Sie beim Wetten unbedingt beachten sollten, um die Gefahr unüberlegter Tipps möglichst zu reduzieren.

1.   Das Zauberwort heißt Disziplin.

Der wichtigste Punkt beim Wetten ist die Disziplin, auch wenn dies absolut abgedroschen klingt. An diesem Fakt kommt kein erfolgreicher Sportwetter vorbei. Bleiben Sie immer bei Ihrem Money Management, egal was passiert. Sicherlich können Sie an Ihrer Strategie arbeiten und Verbesserungen vornehmen, doch nicht von Jetzt auf Dann, sondern langsam mit Bedacht. Lassen Sie sich beim Wetten in keinem Fall von Emotionen leiten. Sportwetten sollten „nüchtern“ mit dem entsprechenden Kalkül gesetzt werden. Gehen Sie nicht „sinnlos“ auf Quoten, nur weil Sie unbedingt Wetten wollen. Gibt’s an einem Tag keine passenden Events, dann gibt’s halt keine und Sie haben Pause.

2.   Führen Sie Buch über Ihre Wetten

Führen Sie genau Buch über Ihre Einsätze und Gewinne. Sie behalten so automatisch die Kontrolle über sich selbst. Das Notieren der Tipps lenkt ab und bringt Sie nach einem „fehlgeschlagenen“ Tipp wieder runter. Suchen Sie nach einem Verlust den Fehler bei sich selbst. Weshalb haben Sie falsch gewettet? Denken Sie rational und schalten Sie ihre Gefühle aus. Wenn Sie ihre Buchführung nicht nur anhand der Zahlen bewerten, sondern gleichzeitig die Wettmärkte analysieren, werden Sie sehr schnell auf „interne“ Fehler stoßen, die es gilt abzustellen.

3.   Setzen Sie nur einmal am Tag

Platzieren Sie ihre Wetten definitiv nur einmal am Tag. Bleiben Sie grundsätzlich bei dieser Regel – ohne Wenn und Aber. Sie haben so keine Chance, direkt auf einen Verlust zu reagieren. Am nächsten Tag sieht die Welt definitiv schon wieder anders aus und ihre Wut ist verflogen.

4.   Vermeiden Sie Livewetten

Es soll an dieser Stelle nicht abgestritten werden, dass Livewetten einen gewissen Kick haben, der bei vielen Wettfreunden zusätzliches Adrenalin freisetzt. Logisch macht es Spaß die eine oder andere Wette direkt im Stadion oder in Sportbar zu platzieren. Das damit verbundene Risiko zu einer Tilt- oder Wutwette zu kommen, ist jedoch immens. Wenn Sie beispielsweise beim Halbzeitergebnis oder beim ersten Tor falsch liegen, werden Sie zwangsläufig dazu verleitet das Endresultat beziehungsweise den nächsten Treffer richtig zu tippen. Eine tatsächliche und rationale Beurteilung der Wettabgabe ist schon aufgrund des Zeitfaktors oft nicht möglich.

5.   Lassen Sie mathematische Systeme außen vor

Sehr oft wird als Tilt eine progressive mathematische Strategie eingesetzt. Lassen Sie die Finger davon, denn Sie führt in den meisten Fällen zur totalen Kapitalvernichtung. Dies soll an einem kleinen einfachen Beispiel mit einer Wettquote von 1,5 erklärt werden.

 

  • Tipp1: Wette mit 10 Euro x 1,5 Quote = Verloren
  • Tipp2: Wette mit 20 Euro x 1,5 Quote = Verloren
  • Tipp3: Wette mit 40 Euro x 1,5 Quote …

 

Im negativen Fall haben Sie nun 70 Euro in Windeseile verspielt. Im positiven Fall stehen Sie aber trotzdem noch mit zehn Euro im Minus. Um den Verlust komplett auszugleichen, müssten Sie den Einsatz noch höher schrauben oder die Wettquote anheben, was natürlich zu einem zusätzlichen Risiko führt. Oft sind die gewünschten „sicheren“ Events ohnehin an diesen Tagen nicht im Portfolio zu finden, so dass Sie einfach Quotierungen auswählen, ohne diese Ereignisse zu hinterfragen – also Hände weg von mathematischen Strategien.

6.   Kontrollieren Sie ihr Spielverhalten selbst

Tilt heißt nicht, dass Sie wettsüchtig sind. Der Begriff beschreibt vielmehr ihren Zustand nach einer verlorenen Wette. Ihr Ärger ist an dieser Stelle so groß, dass Sie unbedingt auf den Verlust reagieren müssen. Dies kann in Einzelfällen schon dazu führen, dass ein gewisser Suchtfaktor zu Tage tritt. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie ihr Wettverhalten möglichst in regelmäßigen Abständen ehrlich durchleuchten. Erkennen Sie erste Anzeichen der Spielsucht, sollten Sie eine kleine Pause einlegen. Der erste Hinweis für eine bevorstehende Gefahr kann sein, dass Sie permanent nur Ihre Wetten im Kopf haben und Sie das Interesse am Sport ohne das Tippen komplett verlieren.

 

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