Dresden – Magdeburg (09.08.) live im TV: Welcher Sender überträgt?

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit
Können Baris Atik und der 1. FC Magdeburg am Samstag in Dresden punkten? Das Match läuft live bei Sky als Einzelspiel oder in der Konferenz. Leider diesmal nicht bei RTL im Free-TV.

Am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga steht am Samstag, den 9. August 2025, das mit Spannung erwartete Ostduell zwischen Dynamo Dresden und dem 1. FC Magdeburg auf dem Programm. Der Anstoß im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion erfolgt um 13 Uhr – bei bestem Fußballwetter und Temperaturen um die 29 Grad. Mit dabei: rund 3.000 mitreisende FCM-Fans, die für zusätzliche Stimmung sorgen werden.

Live nur bei Sky und WOW

Fußballfans, die das Traditionsduell nicht im Stadion verfolgen können, haben nur eine begrenzte Auswahl an Übertragungsoptionen: Das Spiel wird ausschließlich beim Pay-TV-Sender Sky live zu sehen sein. Sky zeigt die Partie sowohl als Einzelspiel als auch im Rahmen der Zweitliga-Konferenz. Der Sender startet seine Übertragung bereits um 12:30 Uhr.

Wer keinen Sky-Receiver besitzt, kann auf die Streamingdienste Sky Go oder WOW ausweichen. Beide bieten kostenpflichtige Livestreams des Spiels an. Eine Übertragung im Free-TV findet nicht statt.

Zusammenfassungen bei ARD, ZDF und Sport1

Wer nicht live dabei sein kann, erhält die Möglichkeit, die Highlights später zu sehen: Die ARD zeigt die Höhepunkte der Samstagsbegegnungen ab 18:30 Uhr in der „Sportschau“. Auch das ZDF berichtet im Rahmen seiner Sportberichterstattung über die Partie. Zudem fasst SPORT1 am Sonntagabend das komplette Zweitliga-Wochenende in einer Sendung zusammen. Bereits am Freitag zeigt der Spartensender One kurze Zusammenfassungen der Partien.

Kein Elb-Derby im Free-TV

Zwar hat sich RTL Rechte an 33 Zweitliga-Spielen gesichert, darunter vor allem die Topspiele am Samstagabend (20:30 Uhr), doch das Duell Dresden gegen Magdeburg fällt nicht darunter. Auch Sat.1 zeigt in dieser Saison ausgewählte Begegnungen der 2. Bundesliga, darunter den Auftakt und die Relegation – für das Elb-Derby gilt das jedoch nicht.

Historisches Duell mit viel Brisanz

Wenn Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg aufeinandertreffen, ist Spannung garantiert. In der langen Historie dieses Traditionsduells standen sich die beiden Ostklubs bereits 84 Mal gegenüber. Die Bilanz spricht für Dynamo, das bislang 41 Siege feiern konnte – der FCM kommt auf 22 Erfolge. In der 2. Bundesliga allerdings endeten die bisherigen beiden Duelle remis. Das kommende Duell könnte also den ersten Sieg in dieser Spielklasse bringen.

Beide Teams schon unter Zugzwang

Sportlich stehen beide Klubs bereits unter Druck. Dresden verlor zum Auftakt knapp mit 2:3 bei Greuther Fürth, obwohl die Sachsen über weite Strecken das aktivere Team stellten. Verteidiger Claudio Kammerknecht analysierte nüchtern: „Wir haben mutig gespielt, aber in dieser Liga kostet jede kleine Unachtsamkeit sofort Punkte.“

Auch Magdeburg ging leer aus. Gegen Eintracht Braunschweig setzte es trotz Überzahl eine ärgerliche 0:1-Heimniederlage. Stürmer Baris Atik zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Wir waren klar überlegen, aber haben es nicht geschafft, unsere Chancen zu nutzen.“ Trainer Markus Fiedler, der sein Debüt auf der FCM-Bank gab, blieb optimistisch: „Wir nehmen die positiven Aspekte mit und wollen jetzt in Dresden zurückschlagen.“

Volle Ränge, volle Emotion

Die Vorfreude in Dresden ist trotz der Auftaktniederlage spürbar. „Das Spiel gegen Magdeburg wird ganz anders – deutlich intensiver und körperlicher“, betonte Mittelfeldspieler Vinko Sapina im Vorfeld. Mit voller Hütte, hitziger Atmosphäre und zwei Mannschaften, die dringend punkten müssen, ist am Samstagmittag für reichlich Emotion, Rivalität und Brisanz gesorgt – ganz so, wie man es vom Elb-Classico erwartet.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.