
Ein möglicher Wintertransfer von Artem Dovbyk auf die Insel droht ins Stocken zu geraten. Wie das Portal Sport Witness berichtet, ziehen sowohl Leeds United als auch Sunderland AFC einen Rückzug aus dem Poker um den Stürmer in Betracht. Grund dafür ist eine aktuelle Verletzung des Angreifers.
Der 28-Jährige, der aktuell bei AS Roma unter Vertrag steht, musste zuletzt in einer Partie vorzeitig ausgewechselt werden. Nach anschließenden medizinischen Untersuchungen wurde ein kleiner Riss im linken Oberschenkelmuskel diagnostiziert. Zwar handelt es sich nicht um eine schwerwiegende Verletzung, dennoch zwingt sie Dovbyk zu einer Trainingspause.
Medizinischer Befund sorgt für Zurückhaltung im Winterfenster
Nach Informationen aus Italien soll Dovbyk in den kommenden Wochen einem individuellen Reha- und Trainingsprogramm folgen, um kein Risiko einzugehen. Ein genauer Zeitpunkt für seine vollständige Rückkehr ins Mannschaftstraining wurde bislang nicht genannt. Genau diese Unsicherheit scheint bei den interessierten Klubs aus der Championship für Zurückhaltung zu sorgen.
Sowohl Leeds als auch Sunderland hatten Dovbyk als potenziellen Sofortverstärker für die Offensive ins Auge gefasst. Gerade im engen Aufstiegsrennen zählen kurzfristige Einsatzfähigkeit und körperliche Belastbarkeit zu den entscheidenden Faktoren. Ein Spieler, der zunächst mehrere Wochen Aufbauarbeit benötigt, passt nur bedingt in dieses Profil.
Dovbyk bleibt begehrter Stürmer – aber mit Risiko
Trotz der Verletzung gilt Dovbyk weiterhin als hochinteressanter Angreifer. Der ukrainische Nationalspieler überzeugt durch Physis, Abschlussstärke und taktische Flexibilität – Qualitäten, die ihn sowohl in der Serie A als auch auf dem englischen Markt attraktiv machen. Dennoch zeigt der aktuelle Fall einmal mehr, wie schnell sich Transferdynamiken im Winter verändern können.
Ob Leeds United oder Sunderland das Risiko eingehen oder ihre Aufmerksamkeit auf alternative Optionen richten, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Klar ist: Die Verletzung hat dem Transfer zumindest spürbaren Gegenwind beschert – und könnte dazu führen, dass der Name Artem Dovbyk vorerst von den englischen Wunschlisten verschwindet.