Schweinfurt 05 – Viktoria Köln: Tipp & Prognose (18.01.26)

Der FC Schweinfurt ist bereits abgeschlagen Tabellenletzter der 3. Liga. Mit dem Rückrundenstart und dem Duell mit dem FC Viktoria Köln beginnt die Mammutaufgabe, den Klassenerhalt noch zu schaffen.
Team 1 Logo LLLLL
18.01.2026 Riedel Bau Arena (Schweinfurt) 16:30
Team 2 Logo DWLLL
4,50 1X2
3,70 1X2
1,75 1X2
Bester Tipp: Beide Teams treffen 1,55
Alfred Hanisch
| veröffentlicht am: 15.01.26 (aktualisiert: 16.01.26)
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Der Aufsteiger FC Schweinfurt ist in der 3. Liga bereits abgeschlagen Tabellenletzter und das, obwohl für die Schnüdel am kommenden 20. Spieltag der Rückrundenstart erst bevorsteht. Mit nur sechs Punkten stellt sich die Frage, ob die Mannschaft von Trainer Victor Kleinhenz sich bereits mit dem Abstieg in die Regionalliga abgefunden hat. Immerhin verlor Schweinfurt die letzten fünf Spiele vor der Winterpause allesamt und hat in dieser Saison erst zwei Spiele gewinnen können. Setzt sich diese Serie gegen den FC Viktoria Köln fort, sieht es für die Schnüdel wirklich düster aus.

Die Kölner hingegen gingen mit einem Sieg und einem Remis in die Weihnachtsferien. Dies könnte eine Formumkehr andeuten. Marian Wilhelms Team meldet sich nun auswärts mit einer Partie zurück, die es auf dem Papier eigentlich nur gewinnen kann. Gespielt wird am Sonntag, 18. Januar 2026, um 16:30 Uhr in der Riedel Bau Arena in Schweinfurt.

FC Schweinfurt – FC Viktoria Köln: Das ist die Ausgangslage

Der FC Schweinfurt ist in 2024/25 in die 3. Liga aufgestiegen, doch kann auf diesem Level einfach nicht  mithalten. In der Hinrunde holten die Schnüdel nur sechs Punkte und befinden sich damit auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz liegt bereits bei 16 Punkten. Dies noch auszugleichen ist wahrlich eine Mammutaufgabe, die nur durch einen großen Umbruch im Verein erreicht werden kann. Getan hat sich bei den Schnüdeln in der Winterpause allerdings nichts. Der Trainerposten von Victor Kleinhenz scheint nicht zu wackeln und es konnten keine Verpflichtungen vermeldet werden.

Mit dem Abgang von Jakob Tranziska hat Schweinfurt sogar noch seinen besten Scorer verloren. Der Stürmer hat sich nämlich zu einem Wechsel nach Südkorea entschieden. Dies ist bitter, denn er ist für ein Viertel aller bisherigen Treffer verantwortlich. Immerhin kann Schweinfurt im Hinblick auf den Kader fast aus dem Vollen schöpfen, denn lediglich die Verteidiger Nils Piwernetz und Kevin Frisorger fehlen.

Das Heimspiel gegen Viktoria Köln wird für Schweinfurt also kein Leichtes, denn obwohl die Schnüdel immer wieder versuchen offensiv aufzutreten, kassierten sie bisher einfach zu viele Gegentore. Die Defensive ist zurzeit nicht auf Liga 3-Niveau. Köln, derzeit Tabellenzwölfter, hat in den letzten Wochen vor der Winterpause immerhin gegen Aachen gewonnen und konnte dem damaligen Tabellenzweiten Duisburg einen Punkt abjagen.

Niederlagen gab es gegen Tabellenführer Cottbus und das aktuell wohl formstärkste Team Verl. Die Domstädter haben allerdings einige Schwachstellen auszugleichen, denn es fehlen Keeper Dudu, Kapitän Christoph Greger sowie die Mittelfeldspieler Diego Perri und Samuele Carella. Wir erwarten Köln auswärts dennoch gewohnt offensiv.

FC Schweinfurt – FC Viktoria Köln: Der direkte Vergleich

Das Hinspiel der laufenden Saison am 3. August 2025 war das erste Aufeinandertreffen zwischen dem FC Schweinfurt und dem FC Viktoria Köln auf Pflichtspielebene. Die Kölner gewannen zuhause mit 2:0 und blieben stets souverän. Die Torschützen waren Topscorer Lex-Tyger Lobinger und Simon Handle. Schweinfurt kam zwar auf mehr Torschüsse, kam aber nicht zum Abschluss. Köln hatte außerdem mehr Ballbesitz. Wir gehen davon aus, dass die kommende Begegnung ein ähnliches Bild abgeben wird.

FC Schweinfurt – FC Viktoria Köln: Die Wettquoten

Mit einer Quote von 4,50 steht der FC Schweinfurt im kommenden Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln wenig überraschend in der Außenseiterrolle. Die Gäste werden von den Buchmachern mit einer Quote von 1,75 favorisiert. Das Unentschieden gibt es für 3,70.

Die Formkurve: 1. FC Schweinfurt 05

Der FC Schweinfurt hat seit dem 2:1-Erfolg über Hoffenheim II am 14. Spieltag nicht mehr gewonnen. Es folgten eine 0:2-Niederlage bei Hansa Rostock, ein 2:3 gegen Waldhof Mannheim, eine 1:3-Pleite beim TSV 1860 München, ein 2:3 im Kellerduell gegen den ebenfalls aufgestiegenen TSV Havelse und ein 0:4 beim FC Erzgebirge Aue.

Im eigenen Stadion zeigt der FC Schweinfurt bessere Leistungen. So haben die Schnüdel beispielsweise in den letzten sechs Heimspielen immer getroffen.

Die Formkurve: FC Viktoria Köln

Der FC Viktoria Köln holte vor der Winterpause einen 3:0-Sieg bei Alemannia Aachen und trennte sich in einem torlosen Remis vom MSV Duisburg. Vorausgegangen waren mit dem 0:1 gegen den SSV Ulm, dem 2:3 beim FC Energie Cottbus und dem 1:5 zuhause gegen den SC Verl drei Niederlagen in Folge.

Auswärts konnte der FC Viktoria Köln bisher drei der neun Spiele gewinnen. Immerhin erzielten die Kölner auch 13 Treffer.

Wett-Tipp & Prognose: FC Schweinfurt – FC Viktoria Köln: (18.01.26)

Der FC Schweinfurt sollte es meiner Meinung nach schwer haben, zuhause gegen den FC Viktoria Köln zu gewinnen. Die Schnüdel konnten bisher nur ein Heimspiel gewinnen und sind abgeschlagen Tabellenletzter.

Da Schweinfurt im eigenen Stadion aber immer für mindestens ein Tor gut ist und es sich bei den Kölnern nicht um eines der Topteams handelt, entscheide ich mich für eine Wette darauf, dass beide Teams treffen. Am Wettmarkt gibt es für diesen Tipp zurzeit attraktive 1,55.

Bester Tipp: Beide Teams treffen 1,55 jetzt zu Ivibet
Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.