Bei meiner Prognose für das Südwest-Duell zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg (01.02.26) sehe ich eine ganz klare Tendenz für die Heim-Mannschaft. Der VfB Stuttgart ist in exzellenter Verfassung und zu Hause eine echte Macht. Die Freiburger haben in dieser Saison auf fremden Plätzen große Probleme. Ich erwarte einen dominanten VfB, mit mehr Ballbesitz und deutlicher Überlegenheit. Mehr dazu in meinem folgenden Wett-Tipp.
Drei Tage nach ihrem letzten Spiel in der Ligaphase der Europa League stehen sich der VfB Stuttgart und der SC Freiburg im Rahmen des 20. Spieltages der Bundesliga zum baden-württembergischen Derby gegenüber, das in den vergangenen Jahren spürbar an Brisanz gewonnen hat.
Auch diesmal geht es nicht nur um viel Prestige, sondern für beide auch um wichtige Punkte, liegen Stuttgart als Tabellenvierter und Freiburg als -siebter doch jeweils wieder sehr aussichtsreich im Rennen um einen Platz im internationalen Fußball.
VfB Stuttgart – SC Freiburg: Der direkte Vergleich (h2h)
52 Auflagen des Derbys im Südwesten der Republik gab es bislang. Mit 28 Siegen weist der VfB Stuttgart die klar bessere Bilanz auf, während für den SC Freiburg bei fünf Unentschieden nur 19 Erfolge notiert sind. In Stuttgart gelangen Freiburg bei drei Remis nur fünf Erfolge. 18 Mal musste der Sport-Club als Verlierer die Heimreise antreten.
Das Hinspiel der laufenden Saison gewann Freiburg zu Hause nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:1.
VfB Stuttgart – SC Freiburg: Die Wettquoten
Der VfB Stuttgart ist nach Einschätzung der Buchmacher der recht klare Favorit, wie die maximale Quote 1,70 für einen Heimsieg zeigt, die bei 20Bet erhältlich ist. Demgegenüber steht für Wetten auf einen Freiburger Auswärtssieg die Top-Quote 4,40 von Olympusbet. Wer an ein Unentschieden glaubt, kann bei Betriot mit der besten Quote 4,00 tippen.

Die Formkurve: VfB Stuttgart
Der VfB Stuttgart hat vergangene Woche zwar in der Europa League bei der AS Rom eine durchaus vermeidbare 0:2-Niederlage kassiert und stand deshalb vor dem Heimspiel am Donnerstag gegen die Young Boys Bern unter Zugzwang, doch in der Bundesliga haben die Schwaben einen bärenstarken Start ins neue Jahr hingelegt. Nach Siegen bei Bayer Leverkusen (4:1) und gegen Eintracht Frankfurt (3:2) war ein Unentschieden gegen den 1. FC Union Berlin (1:1) nur ein kleiner Dämpfer, bevor am vergangenen Sonntag bei Borussia Mönchengladbach (3:0) wieder gewonnen wurde.
Nimmt man die Spiele vor Weihnachten bei Werder Bremen (4:0) und gegen die TSG Hoffenheim (0:0) hinzu, mit denen eine herbe Schlappe gegen den FC Bayern München (0:5) bestens beantwortet wurde, ist die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß seit sechs Ligaspielen ungeschlagen.
Die Formkurve: SC Freiburg
Der SC Freiburg ist mit einem mühsamen 2:1-Erfolg gegen den Hamburger SV gut aus den winterlichen Startlöchern gekommen, verlor dann aber nach einem schwachen Auftritt verdient bei RB Leipzig (0:2) und lieferte auch beim FC Augsburg (2:2) keine gute Vorstellung ab. In der Europa League hatte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster auch ihre liebe Mühe bis ein knapper Erfolg gegen Maccabi Tel Aviv (1:0) feststand und auch der 2:1-Erfolg am letzten Sonntag gegen den 1. FC Köln hing lange am seidenen Faden.
Insgesamt aber spielt Freiburg in allen Wettbewerben wieder eine gute Saison. Insbesondere ist es gelungen, den mit zwei Niederlagen völlig verpatzten Start bestens wegzustecken und seitdem aus 17 Spielen 27 Punkte zu holen, mit denen hochgerechnet eine sehr gute Aussicht auf die dritte Qualifikation in Folge für einen internationalen Wettbewerb besteht.
Taktische Analyse und Schlüsselspieler
Der VfB Stuttgart ist taktisch variabel und kann sowohl mit Dreier- als auch mit Viererkette agieren. Unabhängig davon ist wieder mit einer größeren Rotation nach dem Europa-League-Spiel gegen die Young Boys Bern zu rechnen. Möglich auch, dass ein Schlüsselspieler wie Deniz Undav zunächst wieder auf der Bank Platz nimmt.
Auch der SC Freiburg dürfte seinen breiten Kader nutzen und am Donnerstag und Sonntag durchwechseln. Der Sport-Club wird allerdings in Stuttgart sehr wahrscheinlich in der A-Besetzung starten, da das Weiterkommen in der Europa League schon fast sicher ist. Shooting-Star Johan Manzambi etwa dürfte anders als letzte Woche gegen Köln beginnen. Die Grundordnung dürfte das bewährte 4-2-3-1 bleiben.
Wett-Tipp & Prognose: VfB Stuttgart – SC Freiburg (01.02.2025)
Der SC Freiburg sah nicht nur in den vergangenen beiden Jahren in Stuttgart (0:4 und 0:5) alles andere als gut aus, sondern hat mich trotz ansprechender Punktausbeute im Jahr 2026 auch noch nicht vollends überzeugen können. Der VfB Stuttgart hingegen hat schon mehrere starke Auftritte hingelegt und befindet sich in einer sehr guten Form.
Zu Hause sind die Schwaben mit Blick auf 20 Punkte aus neun Partien im eigenen Stadion überdies eine Macht und mein klarer Favorit. Ich tippe daher mit der Quote 1,74 von Silverplay auf Heimsieg.

