
Miron Muslic ist bei Schalke 04 als Trainer ein absoluter Volltreffer. Und nicht erst seit den realistischen Aufstiegsträumen wollen viele Fans wissen, wer Miron Muslic privat ist und wie sein Leben abseits des Trainingsplatzes aussieht. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und stammt aus Bihać; die Familie lebt überwiegend in Österreich, während er seine Trainerkarriere international verfolgt.
Die folgenden Abschnitte beleuchten seine Herkunft als Flüchtlingskind aus dem ehemaligen Jugoslawien, seine enge Familienbindung und die Rolle seiner Ehefrau im Alltag. Du erfährst auch, wie seine Stationen als Trainer—unter anderem in Belgien, England und jetzt bei Schalke 04—sein Einkommen und seine öffentliche Stellung beeinflussen.
Außerdem gibt die Übersicht einen sachlichen Einblick in mögliche Gehaltsrahmen und Ablösemodalitäten rund um seinen Wechsel zu Schalke, ohne unbelegte Zahlen zu propagieren. Das schafft Klarheit darüber, wie Privatleben, beruflicher Aufstieg und finanzielle Aspekte zusammenwirken.
Miron Muslics Privatleben: Familie, Herkunft und Beziehung
Miron Muslic wuchs in Bosnien-Herzegowina auf und brachte seine Erfahrungen als Flüchtlingskind in seine Trainerlaufbahn ein. Heute lebt seine Kernfamilie in Tirol, während er beruflich in Gelsenkirchen arbeitet, und die Familie steht im Mittelpunkt seines Lebens.
Familiengeschichte und Flucht aus Bosnien
Muslic wurde 1982 in Bihać, Bosnien-Herzegowina, geboren. Seine Kindheit prägte der Krieg in den 1990er Jahren, der ihn mit seiner Familie zur Flucht zwang. Die Fluchtzeit beeinflusste seine Werte: Disziplin, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft prägen bis heute seine Haltung als Trainer.
Nach der Emigration fand die Familie in Österreich eine neue Heimat. Muslic durchlief dort die Jugend- und Profikarriere als Spieler, bevor er in den Trainerberuf wechselte. Seine Biografie verweist immer wieder auf die frühen Erfahrungen in Bosnien als prägende Lebensstation.
Ehefrau Ensada und Kinder
Miron Muslic ist mit Ensada verheiratet. Sie gilt als zentrale Bezugsperson in seinem Privatleben und lebt mit den Kindern überwiegend in Österreich. Das Paar hat drei Kinder: Benjamin, Lejla und den jüngsten Sohn Hamza, der in öffentlichen Auftritten seines Vaters wiederholt zu sehen war.
Muslic betont privat wiederholt die Bedeutung der Familie für sein Wohlbefinden. Kurze gemeinsame Phasen in Tirol dienen als Rückzugsraum vom Profi-Alltag in Gelsenkirchen und als Kraftquelle für ihn persönlich und beruflich.
Heutiges Familienleben in Österreich
Die Familie lebt hauptsächlich in Tirol, wo Muslic nach Möglichkeit freie Tage mit ihnen verbringt. Tirol dient als stabiler Lebensmittelpunkt außerhalb seines Arbeitsortes Gelsenkirchen. Bei Saisonpausen oder freien Wochenenden reist er regelmäßig nach Österreich, um Zeit mit Frau und Kindern zu verbringen.
Die Distanz zwischen Arbeitsplatz und Wohnort bedeutet oft geteilte Zeitpläne. Dennoch nutzt Muslic die gemeinsame Zeit bewusst: Familienrituale, kurze Urlaube und öffentliche Auftritte mit den Kindern zeigen die enge Bindung.
Unterstützung durch Familie und Identität
Seine Herkunft aus Bosnien-Herzegowina und das Leben in Österreich prägen Muslics Identität stark. Die Familie unterstützt ihn emotional und ist bei wichtigen Lebensereignissen präsent. In Gelsenkirchen betont Muslic immer wieder, wie sehr ihm die familiäre Rückendeckung hilft, auch in stressigen Phasen des Trainerjobs.
Die Verbindung zwischen familiärem Rückhalt und beruflichem Erfolg zeigt sich in seinen Aussagen und Social-Media-Einblicken. Muslic nutzt diese Stabilität, um klare Entscheidungen zu treffen und seine Teams fokussiert zu führen.
Vermögen, Karriere und Rolle bei Schalke 04
Miron Muslic bringt als Trainer Erfahrung aus Österreich, Belgien und England mit und erhielt bei Schalke eine sportlich wie finanziell relevante Verpflichtung. Seine bisherigen Ablöse- und Gehaltsdaten geben Anhaltspunkte über den Wert, den Vereine ihm beimessen, während seine Stationen und Spielidee den Verein auf dem Weg zum Aufstieg prägen.
Finanzen, Gehalt und Ablöse
Genaue Zahlen zu Muslics persönlichem Vermögen bleiben unbestätigt; seriöse Quellen schätzen jedoch sein Jahresgehalt bei Schalke in einem Bereich um 400.000–550.000 Euro. Schalke zahlte keine extrem hohe Ablösesumme: Die Einigung mit Plymouth Argyle lag bei etwa 700.000 Euro plus Boni, deutlich unter der ursprünglich kolportierten Forderung von 1,2 Millionen.
Für Schalke bedeutet das eine mittlere Investition in einen Coach mit Entwicklungspotenzial.
Vorherige Trainer wie Karel Geraerts und Kees van Wonderen dienten als Referenzpunkte für Gehaltsstrukturen bei königsblau. Zusätzlich beeinflussen Vertragslaufzeit, Boni und mögliche Ausstiegsklauseln sein Netto-Einkommen langfristig.
Trainerstationen und sportliche Erfolge
Muslics Trainerlaufbahn begann in Österreich bei Floridsdorfer AC und SV Ried, bevor er ins Ausland wechselte. In Belgien arbeitete er bei Cercle Brügge, zunächst als Co-Trainer und ab September 2022 als Cheftrainer; dort sammelte er 101 Spiele mit einem Schnitt von etwa 1,51 Punkten pro Partie.
2025 übernahm er kurz Plymouth Argyle und wechselte anschließend zu Schalke 04.
Bei SV Ried und Floridsdorfer AC sammelte er frühe Cheftrainer-Erfahrungen, bei Cercle bewies er seine Fähigkeit, Mannschaften taktisch zu stabilisieren.
Die Erfahrung in verschiedenen Ligen — österreichische 2. Liga, belgische Pro League, englische Championship — stärkt seine taktische Flexibilität und sein Verständnis für unterschiedliche Spielertypen.
Einfluss auf Schalke, Spielstil und Aufstiegshoffnungen
Muslic prägt Schalke mit klaren Spielprinzipien: strukturierter Aufbau, kompakte Defensive und gezielte Umschaltmomente.
Seine Mannschaftsorganisation zielt auf Kontrolle im Mittelfeld und schnelles Vertikalspiel, was bei Fans und Verantwortlichen im Ruhrpott Hoffnung auf einen direkten Aufstieg in die Bundesliga schürt.
Sportdirektor Frank Baumann und die Vereinsführung setzten auf Muslics Entwicklungspotenzial und seine Erfahrung aus Auslandseinsätzen. Die Mannschaft reagierte mit gesteigerter Defensiveffizienz und situativer Offensivlokomotive, was die Aufstiegschancen in der 2. Liga erhöhte.
Bleibt die Konsistenz in Form und Verletzungsfreiheit, verbessert sich Schalkes Perspektive auf den Aufstieg deutlich.