Dänemark – Deutschland: Tipp & Prognose (01.02. | Finale)

Simon Schneider | am:
HANDBALL-EM FINALE: Dänemark – Deutschland: Wett-Tipp, Quoten & Vorhersage für den 01.02.26! Experten-Prognose und Analyse von Simon Schneider

Am Sonntag um 18:00 Uhr (MEZ) treffen die deutsche Handball-Nationalmannschaft und Dänemark im Finale der Handball-EM 2026 aufeinander. Für Deutschland ist es die erste Endspielteilnahme seit 2016 und die Chance auf den dritten EM-Titel. Die Dänen gelten als klarer Favorit: Sie sind amtierender Weltmeister und Olympiasieger und spielen vor heimischer Kulisse in der Jyske Bank Boxen in Herning.

In der laufenden EM trafen beide Teams bereits in der Hauptrunde aufeinander, dabei gewann Dänemark mit 31:26 relativ souverän – ein Hinweis darauf, wie hoch das Niveau des skandinavischen Teams ist. Dennoch ist ein Endspiel oft ein anderes Spiel, und Deutschland hat im Turnierverlauf sportliche wie mentale Entwicklung gezeigt.

Dänemark – der Favorit mit Titelambitionen

Dänemark gehört seit Jahren zur absoluten Weltspitze im Handball. Sie gewannen zuletzt die Olympischen Spiele 2024 und die Handball-WM, haben mit Mathias Gidsel einen der derzeit stärksten Feldspieler und eine qualitativ exzellente Bank. Der Heimvorteil ist ein zusätzlicher Faktor, der die Leistung weiter beflügeln kann.

Allerdings war ihr Halbfinale gegen Island teilweise enger, als es die Favoritenrolle vermuten ließ. Island führte phasenweise, und Dänemark musste das Spiel erst spät und mit Mühe entscheiden. Das zeigt einerseits Tiefe, andererseits auch, dass sie verwundbar sind, wenn der Gegner früh oder konstant Druck aufbaut.

Die Dänen verfügen zudem über eine sehr starke Defensive und ein dynamisches Angriffsspiel, das über den Rückraum und schnelle Kombinationen funktioniert. Setzt es ihnen zu, wenn Deutschland früh kontern kann, und werden Fehler bestraft, dann kann auch Dänemark mal ins Straucheln geraten.

Deutschland – Außenseiter mit steigender Form

Die deutsche Mannschaft hat sich in diesem Turnier deutlich gesteigert. Nach einem intensiven Halbfinal-Sieg gegen Kroatien (31:28) sicherte sie sich nicht nur das Final-Ticket, sondern zeigte, wie gut sie inzwischen als Team funktioniert – sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Besonders Torhüter Andreas Wolff spielte eine herausragende Rolle und zählt zu den Schlüsselspielern.

Bundestrainer Alfred Gislason hat die Mannschaft taktisch stark eingestellt, mit einer flexiblen Deckung und einem variablen Angriffsspiel, das situativ auf die Gegner angepasst wird. In knappen Situationen behielt Deutschland bisher die Nerven, etwa im Halbfinale, wo sie trotz zwischenzeitlicher Schwächen die Ruhe bewahrten und mit klaren Ideen agierten.

Ein großer Faktor ist auch die Motivation, endlich einen großen Titel zu gewinnen – nach vielen Jahren mit harten Duellen gegen Topnationen könnte ein EM-Titel für Deutschland ein Meilenstein sein. Die Zuschauerzahlen bei den bisherigen Spielen zeigen, wie sehr dieses Finale die Nation bewegt.

Direkter Vergleich & Tendenzen

Der direkte Vergleich zwischen Deutschland und Dänemark ist historisch ausgeglichen: in offiziellen Begegnungen gibt es eine nahezu gleiche Anzahl an Siegen für beide Seiten. In dieser EM gewannen die Dänen das Hauptrundenduell, aber Deutschland kam im Verlauf besser in Tritt.

Das spricht dafür, dass ein enges Spiel mit vielen Wendungen möglich ist – auch wenn Dänemark traditionell die stärkere Mannschaft auf dem Papier ist.

Wettmärkte & Wett-Empfehlung

Für ein Finale zwischen zwei der besten Teams Europas gibt es mehrere attraktive Wettmärkte. Doch statt den offensichtlichen Favoriten zu wählen, lohnt sich ein Blick auf den Wert des Außenseiters.

  • Haupttipp (Value-Wette): Deutschland gewinnt oder verliert nur knapp
  • Vorgehensweise: Wette auf Deutschland +1,5 Handicap oder DHB gewinnt nach regulärer Spielzeit / Verlängerung (je nach Wettanbieter-Markt)

Begründung:

  • Dänemark ist der Favorit, das zeigen viele Wettquoten und Prognosen.
  • Deutschland hat im Turnier gezeigt, dass es in der Lage ist, auch starke Abwehrreihen zu knacken und konzentriert zu verteidigen.
  • Das deutsche Team hat im Halbfinale mentale Stärke und taktische Disziplin gezeigt, und gerade in engen Spielen können Kleinigkeiten entscheiden.
  • Sollte Dänemark im Finale nicht hundertprozentig souverän spielen, könnte Deutschland das Momentum nutzen und lange Zeit auf Augenhöhe mithalten.

Ein Handicap-Tipp bietet einen guten Kompromiss zwischen Risiko und Gewinnchance: Deutschland hat im bisherigen Turnier mehrfach bewiesen, dass sie Spiele eng halten können, selbst gegen höhere Favoriten, und ein Rückstand von einem Tor am Ende ist denkbar.

Zusatzwetten mit Potenzial

Abseits des Haupteinsatzes könnten folgende Märkte interessant sein:

  • Über 55,5 Tore gesamt – beide Teams spielen offensiv und erzielen viele Treffer.
  • Team Deutschland über 27,5 Tore – wenn das DHB-Team gute Chancen erhält, kann es viele Tore erzielen.
  • Topscorer Mathias Gidsel über X Tore – der dänische Star ist ein zentraler Angriffspunkt und kann ein Match entscheiden.

Fazit: Deutschland kann das Finale eng halten

Das Finale zwischen Deutschland und Dänemark verspricht Hochspannung: zwei starke Handball-Mannschaften mit unterschiedlicher Historie und Spielstil treffen aufeinander. Während Dänemark auf dem Papier favorisiert ist, zeigt die Entwicklung des Turniers: Deutschland kann mithalten, hat mentale Stärke und taktische Disziplin – und im Finalmodus entscheidet oft Kleines über Großes.

Für Wettende mit einer etwas mutigeren Strategie bietet ein Handicap-Tipp auf Deutschland oder ein engen Ausgang zugunsten des DHB-Teams eine interessante Value-Chance. Wie immer gilt: verantwortungsvoll wetten und nicht nur auf Statistik, sondern auch auf Dynamik und Motivation im Finale achten.

Simon Schneider Simon – Senior Redakteur & News-Experte Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus (u.a. für das renommierte Portal Sport-Revue) bringt Simon journalistische Sorgfalt in die Welt der Sportwetten. Er weiß: Informationen sind die Währung des Erfolgs.

Während seine Wurzeln im Fußball, Esports und Wintersport liegen, hat er sein Portfolio bei Sportwetten24 erfolgreich erweitert. Simon ist unser Spezialist für das aktuelle Nachrichtengeschehen – von kurzfristigen Ausfällen im Tennis über MMA-Fights bis hin zu Politik-Wetten. In der Redaktion gilt er als der "Allrounder mit dem goldenen Händchen" und überzeugt intern regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. mehr lesen