Julia Simon privat: Freund, Familie, Kreditkartenbetrug, Vermögen

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 4 Min. Lesezeit
Julia Simon holte bei Olympia 2026 die Goldmedaille im Biathlon. Privat ist die Französin aber auch in ihrer Heimat mehr als umstritten.

Du willst wissen, wer die Olympiasiegerin Julia Simon abseits der Loipe ist: wie ihr Privatleben aussieht, wer zu ihrem Umfeld gehört, wie hoch ihr Vermögen ist und welche Folgen der Kreditkartenbetrug für Karriere und Ruf hatte. Julia Simon ist eine international erfolgreiche Biathletin, die sportlich viel erreicht hat, aber wegen eines bestätigten Kreditkartenbetrugs strafrechtlich verurteilt und vom Verband zeitweise gesperrt wurde.

In diesem Beitrag beleuchtet die Darstellung, wie sich die Affäre ereignet hat, welche rechtlichen und sportlichen Konsequenzen folgten und wie sich das auf ihr persönliches und finanzielles Umfeld auswirkt. Du erfährst Fakten zu Familie, Beziehungssituation und Vermögensangaben sowie, welche Fragen weiter offenbleiben.

Kreditkartenbetrug: Die Affäre und ihre Folgen

Die Affäre dreht sich um mehrere Diebstähle von Kreditkartendaten innerhalb des französischen Biathlon-Teams, ein späteres Geständnis von Julia Simon und straf- wie sportrechtliche Folgen. Betroffene sind Teamkolleginnen, eine Team-Physiotherapeutin und die zuständigen Ermittlungs- sowie Disziplinarinstanzen.

Hintergrund und Ablauf der Kreditkartenaffäre

Im Sommer 2022 soll Julia Simon während eines Rollerski-Events in Sandnes (Norwegen) mehreren Teammitgliedern die Kreditkarten entwendet oder deren Kartendaten kopiert haben.

Mit diesen Daten sind im Internet Einkäufe im niedrigen vierstelligen Bereich getätigt worden; Lieferungen gingen teilweise an Simons Privatadresse. Einen Teil der Vorgänge meldete Justine Braisaz-Bouchet bei der Polizei, was Ermittlungen in Frankreich und ein Strafverfahren auslöste.

Französische Ermittler prüften Vorwürfe zu Identitätsdiebstahl und Diebstahl. Weitere Teammitglieder waren betroffen, meldeten den Vorfall aber nicht alle zur Anzeige. Die Affäre erregte Medien- und Verbandsaufmerksamkeit, weil sie interne Teamverhältnisse und Abläufe während nationaler Trainingscamps tangierte.

Beteiligte Personen und betroffene Teammitglieder

Hauptbeteiligte ist Julia Simon, die als zehnfache Weltmeisterin große öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog. Direkt betroffen meldete sich Justine Braisaz-Bouchet, die die Anzeige erstattete, nachdem mehrere Buchungen über ihre Karte vorgenommen worden waren.

Eine Team-Physiotherapeutin gehörte ebenfalls zu den Betroffenen; außerdem sollen weitere Kolleginnen betroffen gewesen sein, die jedoch keine Anzeige erstatteten.

Auf Verbandsebene waren die nationale Disziplinarkommission und der französische Skiverband involviert. Nationaltrainer Cyril Burdet geriet in eine schwierige Lage, da die Vorwürfe Teamklima und Vorbereitung auf Saisonhöhepunkte wie Östersund und Hochfilzen belasteten.

Anwältliche Vertreter der Betroffenen — darunter die Anwältin von Braisaz-Bouchet — trugen zivil- und strafrechtliche Forderungen wie Schadenersatz in die Verfahren.

Geständnis, Motive und gerichtliches Urteil

Vor dem Strafgericht in Albertville räumte Simon Ende Oktober ein, gestohlene Kreditkartendaten benutzt und Waren im Wert von rund 2.500 Euro bestellt zu haben.

Sie bestritt klare Erinnerungen an die Taten und nannte einen angeblichen „Blackout“; zugleich erklärte sie, kein finanzielles Motiv verfolgt zu haben. Französische Ermittler erwähnten, ihr Vermögen habe damals bei etwa 320.000 Euro gelegen, was die Frage nach Motiven verstärkte.

Das Gericht verurteilte Simon zu einer dreimonatigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe von 15.000 Euro. Zudem können Verfahrenskosten und eventuelle Schadenersatzansprüche der Opfer folgen. Staatsanwaltschaft und Richter zogen dabei auch das Geständnis sowie Simons Kooperation und Therapiearbeit in Betracht.

Disziplinarmaßnahmen und sportliche Konsequenzen

Der französische Skiverband verhängte Disziplinarmaßnahmen gegen Simon: Eine Sperre von sechs Monaten, von der fünf Monate zur Bewährung ausgesetzt wurden. Praktische Folgen waren ein Wettkampf- und Trainingsverbot zu Beginn der Saison.

Simon verpasste den Weltcup-Auftakt in Östersund und konnte erst später in Hochfilzen wieder starten. Die nationale Disziplinarkommission überwachte das Verfahren und mögliche weitere Sanktionen.

Intern kam es zu Maßnahmen wie zeitweiligem Ausschluss von Mannschaftstrainings und Meldungen über polizeiliches Gewahrsam in einzelnen Phasen der Ermittlungen. Die Internationale Biathlon-Union (IBU) blieb formal informiert, während der Skiverband reputationsschützende Schritte prüfte. Die Affäre beeinflusste Mannschaftsabläufe und trieb Diskussionen über Vertrauen, interne Aufsicht und Zukunft von Schlüsselpersonen im Team voran.

Privatleben und Vermögen der französischen Biathletin

Julia Simon stammt aus Albertville in der Region Savoyen und hat sowohl persönliche Bindungen als auch finanzielle Aspekte, die ihr Profil neben sportlichen Erfolgen prägen. Familienbande, Freundeskreis, Einkünfte aus Sport und Sponsoring sowie gerichtliche Ermittlungen beeinflussen ihr öffentliches und privates Leben.

Familie, Partnerschaft und Freundeskreis

Simon wuchs in einer Wintersportregion auf und begann früh mit dem Skisport; ihre familiäre Herkunft aus Savoyen prägt ihre sportliche Laufbahn. Öffentliche Angaben zu einem festen Partner sind selten; sie hält Beziehungsthemen weitgehend privat, was Medienberichten zufolge zu Spekulationen führt.

Innerhalb des französischen Biathlon-Teams zählt sie zu den zentralen Persönlichkeiten, ihre Kontakte zu Kolleginnen wie Justine Braisaz‑Bouchet sind sowohl sportlich als auch persönlich bedeutend.

Nach der Strafsache um Kreditkartendiebstahl berichten Quellen von Spannungen im Team. Französische Ermittler und der Verband spielten eine Rolle bei Aufklärung und Sanktionen, was Simons Beziehungen binnen Team und Umfeld belastete.

Vermögensverhältnisse und Einnahmequellen

Als zehnfache Weltmeisterin und Gewinnerin des Gesamtweltcups 2022/23 erzielt Simon Einnahmen aus Preisgeldern, Verbandszahlungen und Sponsoringverträgen. Einschätzungen französischer Stellen nannten ein früheres Vermögen von etwa 320.000 Euro, das als Referenz in Berichten auftauchte.

Zusätzliche Einkünfte dürften durch Markenpartnerschaften und Werbeauftritte kommen; genaue Vertragswerte bleiben meist vertraulich.

Die Verurteilung wegen Kreditkartenbetrugs führte zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro sowie einer Bewährungsstrafe, beides Faktoren, die kurzfristig finanzielle Belastungen und Reputationsrisiken erzeugen.

Öffentliche Wahrnehmung und persönliche Entwicklung

Simons Erfolge machten sie zur prominenten Figur im Biathlon und zu einer der bekanntesten Athletinnen Frankreichs. Nach dem Gerichtsverfahren und dem geständigen Eingeständnis veränderte sich die mediale Wahrnehmung spürbar; Berichte sprechen von Isolation und kritischen Reaktionen aus dem Umfeld.

Sie arbeitet seit mehreren Jahren mit therapeutischer Unterstützung, wie sie vor Gericht angab, und betont, dass sie künftig nicht erneut straffällig werden wolle.

Der französische Verband und die Öffentlichkeit beobachten ihre sportliche Rückkehr genau, weil sportlicher Wert und persönliche Integrität in der öffentlichen Beurteilung eng verknüpft bleiben.

Simon Schneider - Chefredakteur: Bundesliga & News
Simon Schneider Simon – Chefredakteur & News-Experte | Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus bringt Simon redaktionelle Sorgfalt in die Welt der Sportwetten. Er weiß: Informationen sind die Währung des Erfolgs.

Während seine Wurzeln im Fußball, Esports und Wintersport liegen, hat er sein Portfolio bei Sportwetten24 erfolgreich erweitert. Simon ist unser Spezialist für das aktuelle Nachrichtengeschehen – von kurzfristigen Ausfällen im Tennis über MMA-Fights bis hin zu Politik-Wetten. In der Redaktion gilt er als der "Allrounder mit dem goldenen Händchen" und überzeugt intern regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten.