Klares Indiz: Felix Nmecha vor Wechsel in die Premier League?

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 2 Min. Lesezeit
Bei einem Transfer von Felix Nmecha nach England würde Borussia Dortmund wohl mindestens 70 Millionen einnehmen.

Der deutsche Nationalspieler Felix Nmecha hat sich in dieser Saison bei Borussia Dortmund endgültig als absoluter Führungsspieler etabliert und ist aus dem Dortmunder Mittelfeld kaum noch wegzudenken. Mit seiner Physis, Spielintelligenz und Präsenz im zentralen Mittelfeld hat sich der 25-Jährige zu einem der prägenden Akteure im schwarz-gelben Dress entwickelt – und das weckt Begehrlichkeiten über die Grenzen der Bundesliga hinaus.

Das Interesse aus England wächst

Vor allem in der englischen Premier League häufen sich die Spekulationen um einen möglichen Sommerwechsel. Ganz vorne mit dabei: Manchester United. Die Red Devils sollen laut mehreren Transferberichten Nmecha ganz oben auf ihrer Liste haben, um das zentrale Mittelfeld neu zu beleben – unter anderem als potenzieller Ersatz für den abwanderungswilligen Casemiro. Gespräche zwischen United und dem Umfeld des Spielers könnten bereits im kommenden Transferfenster beginnen, auch wenn bislang noch kein offizielles Angebot vorliegt.

Doch nicht nur Manchester United hat offenbar ein Auge auf den Nationalspieler geworfen. Auch Clubs wie Chelsea und Tottenham Hotspur sollen Nmecha beobachten und könnten im Sommer am Verhandlungstisch Platz nehmen, sollte Dortmund einer Abgabe zustimmen.

Beraterwechsel als eindeutiges Signal

Ein wichtiger Hinweis auf eine mögliche Veränderung in Nmechas Karriereplanung ist sein jüngster Wechsel der Berateragentur. Der Mittelfeldspieler hat sich nach übereinstimmenden Medienberichten der englischen Agentur „The Talent Table“ angeschlossen – ein Schritt, der in der Fußballbranche oft als strategische Weichenstellung verstanden wird, wenn ein Wechsel bevorsteht. Gerade die britische Verankerung der Agentur könnte als Indiz gewertet werden, dass Nmecha den Sprung in die Premier League gezielt anstrebt.

Seine bisherigen Aussagen zu diesem Thema waren zwar zurückhaltend, doch öffentlich betonte Nmecha, dass die Premier League für ihn „extrem reizvoll“ sei – ohne sich jedoch klar zu verpflichten.

Hoher Marktwert und Preisfrage

Sportlich ist sein Wert unbestritten, und das spiegelt sich auch in den Erwartungen des BVB wider. Borussia Dortmund soll bereit sein, über einen Sommerverkauf nachzudenken, doch nur gegen ein saftiges Preisschild von mindestens rund 70 Millionen Euro – mehr als das Doppelte der Ablöse von 30 Millionen, die man 2023 beim Wechsel aus Wolfsburg zahlte. Das würde Nmecha in eine hohe Kategorie deutscher Fußballtransfers katapultieren.

Vertraglich ist Nmecha noch bis 2028 an Dortmund gebunden, doch die Kombination aus sportlicher Entwicklung, Marktwert und seinem neuen Beraternetzwerk macht einen Abgang im Sommer 2026 plötzlich realistisch.

Fazit: Ein heißer Sommertransfer bahnt sich an

Die Chancen stehen gut, dass Felix Nmecha spätestens im kommenden Sommer für Schlagzeilen sorgt – und dabei möglicherweise die Bundesliga verlässt. Das Interesse von Manchester United und anderen Premier-League-Klubs, kombiniert mit seinem Beraterwechsel und seiner sportlichen Rolle beim BVB, deutet auf einen Wechsel in die englische Topliga hin. Ob es tatsächlich dazu kommt, wird vor allem von Dortmunds Preisvorstellungen und konkreten Angeboten abhängen – doch klar ist: Nmechas Zukunft könnte bald in der Premier League liegen.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.