Lahti Weltcup 2026: Zeitplan, TV-Übertragung, Favoriten & Wettoptionen

Armin Schwarz
geprüft von René Müller | 4 Min. Lesezeit

Lahti ist eines der traditionsreichsten Skisprung-Wochenenden des Jahres – und 2026 liefert die Salpausselkä-Schanze wieder ein vollgepacktes Programm. Vom 5. bis 8. März 2026 stehen fünf Wettbewerbe auf dem Plan: zwei Einzelspringen der Damen, zwei Einzelspringen der Herren sowie ein Super-Team-Wettkampf. Dazu kommt ein nachgeholtes Herren-Einzel, das ursprünglich an einem anderen Ort hätte stattfinden sollen.

Wir haben alle Infos zu Zeitplan, TV-Übertragung und den Favoriten für die Wettmärkte zusammengestellt.

Quick Facts: Skisprung-Weltcup Lahti 2026

Veranstaltung FIS Skisprung-Weltcup Lahti 2026
Datum 5. – 8. März 2026
Schanze Salpausselkä-Schanze (HS 130), Lahti (FIN)
Wettbewerbe 2x Einzel Damen, 3x Herren (2 Einzel + 1 Super-Team)
TV ZDF, Eurosport, ORF
Livestream ZDF Mediathek, DAZN (via Eurosport)
Topfavorit Herren Domen Prevc (SLO)

Zeitplan: Alle Wettbewerbe im Überblick

Tag Uhrzeit Wettbewerb
Do., 05.03. 15:45 Uhr Einzel Damen
Fr., 06.03. 09:45 Uhr Einzel Damen
Fr., 06.03. 14:30 Uhr Einzel Herren (Nachholwettbewerb)
Sa., 07.03. 15:30 Uhr Qualifikation Herren
Sa., 07.03. 17:00 Uhr Einzel Herren
So., 08.03. 15:00 Uhr Super-Team Herren

Das Programm startet direkt am Donnerstag mit den Damen und läuft bis zum Super-Team-Finale am Sonntagnachmittag. Besonders das nachgeholte Herren-Einzel am Freitag ist ein ungewöhnliches Element im Wochenplan – für Wetter ein interessanter Markt, da Tages- und Windverhältnisse in Lahti Anfang März schwer vorherzusagen sind.

TV & Livestream: Wo läuft Lahti 2026?

Alle fünf Wettbewerbe sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz frei empfangbar oder per Stream abrufbar.

ZDF überträgt an allen vier Wettkampftagen live:

  • Donnerstag ab 15:05 Uhr
  • Freitag ab 14:50 Uhr
  • Samstag ab 16:40 Uhr
  • Sonntag ab 15:40 Uhr

Vor Ort kommentiert Stefan Bier, als Experte analysiert Severin Freund, Reporterin am Berg ist Lena Kesting. Zusammenfassungen gibt es im ZDF sportstudio.

Eurosport zeigt ebenfalls alle Wettbewerbe live – der Stream läuft parallel über die DAZN-App, in der Eurosport integriert ist.

ORF überträgt das gesamte Wochenende frei empfangbar im österreichischen Fernsehen und im Livestream.

Favoriten & Wettoptionen: Wer gewinnt in Lahti?

Domen Prevc – der schwer zu schlagende Dominator

An Domen Prevc führt in diesem Winter kaum ein Weg vorbei. Der Slowene führt den Gesamtweltcup souverän an und kommt mit 13 Einzelsiegen in dieser Saison nach Lahti. Zuletzt gewann er beide Springen am Kulm – wer gegen ihn wettet, braucht gute Argumente.

Die Siegquoten auf Prevc sind entsprechend niedrig. Für reine Siegwetten ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wenig attraktiv. Interessanter wird es bei Märkten wie „Podium erreicht“ oder „Punktevorsprung nach Lahti“, wo höhere Quoten möglich sind.

Die Herausforderer

  • Ren Nikaido (JPN) hat sich als konstantester Verfolger von Prevc etabliert. Mehrere zweite Plätze im Weltcup und starke Resultate auf Großschanzen machen ihn zum aussichtsreichsten Kandidaten für Rang zwei oder drei. Für Podium-Wetten eine interessante Alternative zur nüchternen Prevc-Quote.
  • Ryoyu Kobayashi (JPN) ist auf Großschanzen immer ein Faktor. Der Weltcup-Routinier springt technisch sauber und ist anfällig für einzelne Ausreißer nach oben – aber auch nach unten. Für Wetten mit etwas höherem Risiko und entsprechend besserer Quote geeignet.
  • Philipp Raimund (GER) hat sich als verlässlichster Deutscher dieser Saison bewiesen. Keine spektakulären Einzelsiege, aber stabile Top-10-Platzierungen. Als Wett-Option für „bester Deutscher“ oder „Top-10-Platzierung“ mit vertretbaren Quoten interessant.
  • Anze Lanisek (SLO) überzeugt durch konstant saubere Sprünge. Kein Favorit auf den Sieg, aber ein Kandidat für das hintere Podest bei günstigen Bedingungen.

Das ÖSV-Quartett: Jan Hörl, Daniel Tschofenig, Stephan Embacher und Stefan Kraft bringen österreichische Tiefe ins Feld. Kraft ist als ehemaliger Weltmeister nie ganz abzuschreiben, Hörl hat bereits in dieser Saison Podestplätze geholt. Für Wetten auf österreichische Podestplätze oder den Super-Team-Wettbewerb am Sonntag sind die ÖSV-Springer besonders relevant – im Team-Format hat Österreich traditionell eine starke Ausgangsbasis.


Wettmarkt-Einschätzung von Sportwetten24.com

Markt Einschätzung
Sieg Prevc (Samstag-Einzel) Hohe Wahrscheinlichkeit, niedrige Quote – nur für Kombis interessant
Podium Nikaido Attraktivste Alternative mit fairer Quote
Top 5 Kobayashi Solide Option, wenn er die Tagesform mitbringt
Sieg oder Podium ÖSV (Super-Team) Interessant – Österreich ist im Teamformat stark
Bester Deutscher: Raimund Faire Quote, geringes Risiko
Wetterbonus: Nachholspringen Freitag Höhere Varianz durch ungeplantes Programmformat

Das Nachholspringen am Freitag ist der wildcard-Markt des Wochenendes. Solche nachgeholten Wettbewerbe haben eine höhere Varianz als reguläre Springen – die Springer sind auf diese Schanze und diesen Zeitplan nicht im gleichen Maß eingestellt. Das kann Außenseiter begünstigen und macht Over/Under-Wetten bei Weiten interessant.

Unser Fazit: Wer in Lahti 2026 wettet, kommt an Domen Prevc nicht vorbei – aber gegen ihn zu wetten ist selten profitabel. Die besten Quoten liegen bei Nikaido, Kobayashi und dem ÖSV im Super-Team.

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Alle Angaben zu Zeiten und TV-Übertragungen können sich kurzfristig ändern, zum Beispiel durch Wetterverschiebungen. Sportwetten sind mit Verlustrisiko verbunden. 18+ | BZgA-Hotline: 0800 1 37 27 00 (kostenlos, 24h) | bzga.de

Armin Schwarz - Chef-Analyst & Sportwetten-Experte |
Armin Schwarz Armin Schwarz ist Chef-Analyst und Sportwetten-Experte bei Sportwetten24. Seit 2012 in der iGaming-Branche tätig, bringt er unter anderem drei Jahre Erfahrung als Quoten-Analyst auf Buchmacher-Seite mit. Sein Schwerpunkt liegt auf mathematischer Quoten-Analyse, Value-Betting-Strategien und systematischen Anbieter-Tests. Armin hat über 50 Sportwetten-Anbieter auf Quoten-Qualität, Margenstruktur und Limit-Politik geprüft. Er hält einen B.Sc. in Mathematik von der Universität Heidelberg und arbeitet von dort aus.
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