Die UK Open sind das wildeste Major im PDC-Kalender – und genau das macht sie für Wetter so interessant. Keine Setzliste, freie Auslosung, 160 Spieler, drei Tage Dauerbetrieb im Butlin's Resort in Minehead. Luke Littler verteidigt heute Abend seinen Titel. Ob er das schafft, ist offener als die Quote von 3,50 suggeriert.
Quick Facts
| Event | PDC UK Open 2026 (24. Auflage) |
| Zeitraum | 6.–8. März 2026 |
| Ort | Butlin's Resort, Minehead (England) |
| Teilnehmer | 160 Spieler |
| Preisgeld gesamt | 750.000 £ |
| Siegerprämie | 120.000 £ |
| TV kostenlos | Sport1 (ausgewählt) |
| Stream kostenpflichtig | DAZN |
| Stream international | livepdc.tv |
| Titelverteidiger | Luke Littler |
Übertragung: Wo läuft die UK Open live?
- DAZN zeigt alle Hauptsessions von Freitag bis Sonntag vollständig – von der ersten Runde am Freitagmittag bis zum Finale am Sonntagabend.
- Sport1 überträgt ausgewählte Sessions kostenlos im Free-TV und im Livestream. In den frühen Runden, wo parallel auf acht Boards gespielt wird, ist die Abdeckung naturgemäß lückenhaft.
- livepdc.tv ist die direkteste Option für alle, die mehrere Boards gleichzeitig verfolgen wollen. Der internationale PDC-Stream zeigt in den frühen Runden, was Sport1 und DAZN nicht zeigen.
Unsere Empfehlung: Für die Runden 1 und 2 am Freitag lohnt sich livepdc.tv – dort läuft alles. Ab der 3. Runde am Freitagabend und für das gesamte Wochende reicht DAZN vollständig aus.
Spielplan & Modus im Überblick
| Tag | Session | Runde | Start |
|---|---|---|---|
| Fr, 06.03. | Mittag | Runde 1 (8 Boards) | 12:00 Uhr |
| Fr, 06.03. | Nachmittag | Runde 2 | im Anschluss |
| Fr, 06.03. | Abend | Runde 3 + 4 | 20:00 Uhr |
| Sa, 07.03. | Nachmittag | Runde 5 (4 Boards) | 13:45 Uhr |
| Sa, 07.03. | Abend | Achtelfinale (2 Boards) | 20:00 Uhr |
| So, 08.03. | Nachmittag | Viertelfinale | 13:45 Uhr |
| So, 08.03. | Abend | Halbfinale | 20:00 Uhr |
| So, 08.03. | Nacht | Finale | ca. 22:00 Uhr |
Modus: Alle Partien im Best-of-Legs-Format (keine Sätze).
| Runde | Format | Legs zum Sieg |
|---|---|---|
| Runde 1–3 | Best of 11 | 6 |
| Runde 4–Viertelfinale | Best of 19 | 10 |
| Halbfinale/Finale | verlängert | >10 |
Deutsche Starter: Wer ist wann dran?
| Runde | Deutsche Spieler |
|---|---|
| Runde 1 | Unterbuchner, Barkhausen, Ehlers, Hofkens, Rupprecht, Kraft, Merk, Gotthardt |
| Runde 2 | Czerwinski, Weber, Grüllich, Max Hopp |
| Runde 3 | Wenig, Springer, Gabriel Clemens, Ricardo Pietreczko |
| Runde 4 | Martin Schindler (Top-32-Einstieg) |
Realistische Einschätzung: Schindler ist als Top-32-Spieler am weitesten, hat aber auch die härtesten Gegner ab Runde 4. Clemens und Pietreczko haben mit dem Runde-3-Einstieg eine faire Chance auf das Wochenende. Max Hopp in Runde 2 – machbar, wenn der Erstrundensieger aus Spivey/Gilding kein Ausrufezeichen setzt.
Preisgeld 2026
| Runde | Prämie |
|---|---|
| Sieger | 120.000 £ |
| Finalist | 60.000 £ |
| Halbfinale | 35.000 £ |
| Viertelfinale | 20.000 £ |
| Achtelfinale | 12.500 £ |
| 5. Runde | 7.500 £ |
| 4. Runde | 3.000 £ |
| 3. Runde | 2.000 £ |
| 2. Runde | 1.250 £ |
| Runde 1 | kein Preisgeld |
Wettquoten & Einschätzung von Sportwetten24.com
Quotenstand: 05.03.2026. Angaben ohne Gewähr.
| Spieler | Quote |
|---|---|
| Luke Littler | 3,50 |
| Luke Humphries | 8,00 |
| Gian van Veen | 12,0 |
| Gerwyn Price | 12,0 |
| Michael van Gerwen | 18,0 |
| Josh Rock | 20,0 |
| Nathan Aspinall | 20,0 |
| Stephen Bunting | 20,0 |
Luke Littler (3,50) – unser Urteil: Quote zu niedrig für dieses Format
Littler ist der beste Spieler im Feld. Das steht außer Frage. Aber die UK Open sind kein normales Turnier – und das ist der Punkt, den die Quote von 3,50 nicht ausreichend abbildet.
Das offene Auslosungsformat ohne Setzliste ist der entscheidende Faktor: Littler kann ab Runde 4 auf jeden anderen Top-32-Spieler treffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Format-Favorit dieses Turnier verliert, liegt historisch sehr hoch. Von den letzten zehn UK Open gewann kein Spieler zweimal in Folge – Littler wäre der erste.
Unser Fazit zu 3,50: Wir sehen keinen ausreichenden Value. Für einen Titelgewinn ohne Setzlistenschutz müsste ein Spieler wie Littler mindestens sechs fehlerfreie Auftritte aneinanderreihen. Das ist möglich – aber nicht so wahrscheinlich wie 3,50 suggeriert.
Luke Humphries (8,00) – solide, aber kein Schnäppchen
Humphries ist die logische zweite Wahl. Weltranglisten-Nr. 2, konstant, technisch sauber in langen Formaten. Allerdings gilt dasselbe Format-Argument wie bei Littler: Auch Humphries hat keinen Setzlisten-Schutz. Der erste wirklich schwere Gegner kann bereits in Runde 4 warten.
Unser Fazit zu 8,00: Vertretbar als kleiner Anteil an einem strukturierten Portfolio. Kein offensichtlicher Value.
Gian van Veen (12,0) – unser Favorit für Value-Wetter
Van Veen ist der interessanteste Pick des Feldes. WM-Finalist 2026, tiefer Lauf bei einem weiteren Major – er zeigt eine klare Aufwärtstendenz. Mit 12,0 bekommt man einen Spieler, der definitiv in der Lage ist, dieses Turnier zu gewinnen, zu einer Quote, die seinen aktuellen Form-Level unterschätzt.
Das Format der UK Open begünstigt zudem seinen Stil: kurze, intensive Matches in den frühen Runden, bei denen Van Veens Aggressivität ein Vorteil gegenüber „gemächlicheren“ Spielern ist.
Unser Fazit zu 12,0: Interessantester Tip des Felds. Wer auf einen UK-Open-Sieger außerhalb der Two-Lukes-Narrative setzen will, ist hier am richtigsten.
Gerwyn Price (12,0) – wiedererwacht, aber volatil
Price zeigte zuletzt ein Halbfinale und konstante Performances. Nach einer längeren Schwächephase sind die Signale positiv. Das Problem: Price war in seiner Karriere nie ein verlässlicher Turnier-Wetter. Sein Temperament kostet ihn manchmal Legs, die er nicht verlieren sollte.
Unser Fazit zu 12,0: Wenn Price an einem Top-Wochenende spielt, ist 12,0 Value. Das ist ein großes Wenn.
Michael van Gerwen (18,0) – Nostalgie oder echter Faktor?
MVG ist dreifacher UK-Open-Sieger – niemand kennt dieses Turnier besser. Mit 18,0 bekommt man einen Spieler mit mehr UK-Open-DNA als jeder andere im Feld. Er ist nicht mehr die unaufhaltsame Maschine der 2010er Jahre, aber unterschätzt ihn niemand zu Unrecht.
Unser Fazit zu 18,0: Als kleine Spekulation vertretbar – besonders wenn man glaubt, dass MVG dieses Wochenende „in der Zone“ ist. Kein Value-Pick, aber ein emotionaler Pick mit nachvollziehbarer Logik.
Das Format als Wett-Faktor: Was die UK Open wirklich bedeuten
Das ist die wichtigste strategische Überlegung für UK-Open-Wetten: Das offene Auslosungsformat macht Einzelwetten auf den Gesamtsieger statistisch riskanter als bei anderen Majors. Deshalb empfehlen wir:
- Rundensieger-Wetten statt Outright-Wetten. Wer Pietreczko oder Clemens für den Einzug ins Viertelfinale wettet, setzt auf einen überschaubaren Pfad – nicht auf sechs erfolgreiche Matches in Folge. Die Quoten für Rundensiege bei deutschen Spielern bieten häufig besseren Value als die Outright-Märkte für Top-Favoriten.
- Early-Value im Turnierverlauf. Nach Runde 3 und 4 sind die Brackets klarer und die Quoten noch nicht vollständig angepasst. Wer live den Auslosungsbaum verfolgt und schnell reagiert, findet hier die strukturell besten Gelegenheiten.
- Deutschsprachige Webseite
- Überzeugt mit den Quoten
- Umfangreiche Wettauswahl
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- Bekannter Betreiber
- Lizenz aus Curacao
- Breitgefächertes Wettangebot
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Quoten ohne Gewähr, Stand 05.03.2026. Sportwetten sind mit erheblichem Verlustrisiko verbunden. 18+ | BZgA-Hotline: 0800 1 37 27 00 (kostenlos, 24h) | bzga.de


