Frauen Fußball WM 2019 Gruppe B – Teams, Favoriten und Quoten

Frauen Fußball WM 2019 Gruppe B – Teams, Favoriten und Quoten

Die Frauen Fußball WM 2019 Gruppe B ist aus heimischer Sicht die wichtige Staffel. Deutschland wird sich beim WM-Turnier in Frankreich im Juni mit den Nationalmannschaften aus Spanien, China und Südafrika messen. Die Gruppe ist sicherlich anspruchsvoll, aus Sicht der DFB-Kickerinnen aber machbar. Wir haben ihnen folgend alle relevanten Informationen zu den Teams, den Leistungen in den zurückliegenden Monaten sowie zu den WM-Chancen zusammengestellt. Des Weiteren gibt’s natürlich den kompletten Spielplan der Frauen Fußball WM 2019 Gruppe B sowie die wichtigsten, aktuellen Wettquoten.

Die Teams der Frauen Fußball WM-Gruppe B

Im folgenden Abschnitt wollen wir ihnen die vier Mannschaften der Frauen Fußball WM 2019 Gruppe B genauer vorstellen.

Deutschland

DeutschlandFrauen-Fußball genießt in Deutschland mittlerweile ein hohes Ansehen und dies völlig zu Recht. Die DFB-Truppe ist seit 1991 bei allen Weltmeisterschaften am Ball. Zwei Mal hat die Mannschaft dabei den Titel geholt, 2003 und 2007. Kann sich Deutschland in Frankreich den dritten WM-Stern auf den Nationaltrikots sichern? Die Erfolgsgeschichte des deutschen Frauen-Fußballs sollte aber mitnichten nur an den Weltmeisterschaften festgemacht werden. In der Bilanz stehen zudem sieben EM-Titel. Des Weiteren reist als Deutschland als amtierender Olympia-Sieger zum WM-Turnier.

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Nach der schwachen EM 2017 in den Niederlanden – Aus im Viertelfinale – ist die Elf holprig in die WM-Qualifikation gekommen. Erst nachdem Trainerin Steffi Jones in die Wüste geschickt wurde, hat Altmeister Horst Hrubesch das Damenteam wieder in die Spur gebracht. Letztlich hat Deutschland die Qualifikationsgruppe mit sieben Siegen und einer Niederlage vor Island und Tschechien aber deutlich dominiert.

Martina Voss-Tecklenburg

Martina Voss-Tecklenburg / Quelle: foto2press

Verantwortlich für den Erfolg bei der WM 2019 in Frankreich wird indes Martina Voss-Tecklenburg sein. Die ehemalige Nationalspielerin ist vom schweizerischen Verband zurück nach Deutschland gewechselt. Voss-Tecklenburg hat ihre Trainer-Kompetenz bei den Eidgenossinnen nachhaltig untermauert. Sie führte die kleine Schweiz in den zurückliegenden Jahren erstmals in der Fußballgeschichte zu einer Welt- und einer Europameisterschaft. Im Vorjahr ist sie mit ihrem Team nur hauchdünn in den Playoff Spielen an Holland gescheitert.

Angeführt wird das deutsche Team von Spielführerin Alexandra Popp und der Altinternationalen Lena Goeßling (beide vom Deutschen Meister VfL Wolfsburg). Die Überzahl der Spielerinnen steht jedoch beim FC Bayern München unter Vertrag, der sieben Akteurinnen im Kader stellt. Für den internationalen Flair in der DFB-Truppe sorgt Dzsenifer Marozsán, die beim Champions League Sieger Olympique Lyon unter Vertrag steht. Kann Marozsán am 7. Juli mit ihrer Elf im Heimstadion in Lyon das WM-Finale spielen? Deutschland wird mit 15 Spielerinnen zum Turnier kommen, die erstmals eine Weltmeisterschaft spielen.

In der Vorbereitung haben die DFB-Damen bisher zwei Mal gewonnen und einmal unentschieden gespielt:

  • Februar: Frankreich vs. Deutschland 0:1 (0:0)
  • April: Schweden vs. Deutschland 1:2 (0:0)
  • April: Deutschland vs. Japan 2:2 (0:1)

Deutschland wird im FIFA-Ranking auf dem zweiten Platz geführt, hinter dem Weltmeister USA.

China

China kann ebenfalls auf eine erfolgreiche Frauen-Fußball Geschichte zurückblicken. Die Chinesinnen waren bei sechs von sieben Weltmeisterschaften dabei. 1999 standen sie dabei immerhin im Finale. Die Silbermedaille war der bisher größte Erfolg. Bereits 1996 hatte sich China bei Olympia den zweiten Platz geholt. Kontinental kann der Verband bisher acht Asienmeisterschaften vorweisen.

Die Qualifikation ist für die Mannschaft reibungslos verlaufen. Die Chinesinnen haben beim Asien-Cup im Vorjahr ihre Auftakt-Begegnungen gegen Thailand mit 4:0 und gegen die Philippinen mit 3:1 gewonnen. Die beiden Erfolge waren bereits ausreichend, um die Tickets für Frankreich zu lösen. Schlussendlich hat sich China bei der Asienmeisterschaft den dritten Platz gesichert.

Verantwortlicher Mann an der Seitenlinie der Chinesinnen ist Jia Xiuquan. Bereits als Aktiver hat sich der Coach in seinem Heimatland einen sehr guten Ruf erarbeitet. Bei den Asien-Spielen 1984 wurde Jia Xiuquan als Top-Torschütze und wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet. Seit Mitte der 90iger Jahre zeichnete der Trainer für mehrere Club- und Nationalmannschaften in China verantwortlich.

Im Kader der Chinesinnen stehen bis auf zwei Ausnahmen Spielerinnen, die in der heimischen Liga aktiv sind. Die wichtigste Akteurin in Kader ist ohne Frage Li Ying (Shandong Huangming). Die Angreiferin hat ihr Team mit sieben Toren in fünf Spielen quasi im Alleingang nach Frankreich geschossen. An ihrer Seite dürfte vermutlich Shuang Wang stürmen, die bei Paris St. Germain unter Vertrag steht. Die zweite „Ausländerin“ ist Yujie Zhao von den Florida State Seminoles.

In der Vorbereitungsphase hat China vier Mal gewonnen und drei Mal verloren.

  • Januar: China vs. Nigeria 3:0 (1:0)
  • Januar: China vs. Südkorea 1:0 (1:0)
  • März: Norwegen vs. China 3:1 (3:0)
  • März: Dänemark vs. China 1:0 (0:0)
  • März: Niederlande vs. China 4:2 (1:1, 0:0) i.E.
  • April: China vs. Russland 4:1 (1:1)
  • April: China vs. Kamerun 1:0 (1:0)

In der Damen-Weltrangliste der FIFA steht China auf dem 16. Platz.

Spanien

SpanienIn Spanien wurde der Frauen-Fußball über viele Jahre eher stiefmütterlich behandelt. Erst in den zurückliegenden Jahren haben die Südeuropäerinnen gewaltig aufgeholt. 2015 nahm Spanien erstmals an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil, musste in Kanada aber nach der Gruppenphase die Segel streichen. In Frankreich soll es natürlich weitergehen. Das Achtelfinale ist das Minimalziel der Mannschaft. Dass die La Roja das Potential hat, wurde bereits bei der EM 2017 in den Niederlanden deutlich. Damals stand Spanien immerhin im Viertelfinale.

Verantwortlich für den Aufschwung der spanischen Frauen-Fußball Nationalelf ist Trainer Jorge Vilda. Der Coach hat seine Truppe nicht nur zur Weltmeisterschaft geführt, sondern 2017 den Algarve- und 2018 den Zypern-Cup gewonnen. Die Qualifikation verlief für die Spanierinnen absolut reibungslos. Die Mannschaft ist traumwandlerisch sicher durch die UEFA Gruppe 7 marschiert. Die La Roja hat alle acht Begegnungen gewonnen, bei einem Torverhältnis von 25:2.

Angeführt wird das spanische Damen-Team von einer der besten Innenverteidigerinnen der Welt – Irene Paredes. Die Defensiv-Spezialistin steht bei Paris St. Germain unter Vertrag. Alle anderen Spielerinnen kommen aber aus der heimischen Liga. Allein der FC Barcelona stellt neun Akteurinnen im WM-Kader.

In der spanischen Matchbilanz des Jahres 2019 stehen bisher drei Siege, ein Remis und drei Niederlagen.

  • Januar: Spanien vs. Belgien 1:1 (0:0)
  • Januar: Spanien vs. USA 0:1 (0:0)
  • Februar: Spanien vs. Niederlande 2:0 (1:0)
  • März: Polen vs. Spanien 3:0 (2:0)
  • März: Schweiz vs. Spanien 0:2 (0:1)
  • April: Spanien vs. Brasilien 2:1 (0:1)
  • April: England vs. Spanien 2:1 (1:0)

Die Spanierinnen werden im FIFA Ranking an der 13. Position geführt.

Südafrika

Der krasse Außenseiter in der Frauen-Fußball WM 2019 Gruppe B ist Südafrika. Die Banyana Banyana hat sich erstmals für eine WM-Endrunde qualifiziert. Das Team hat sich im Vorjahr als Zweiter der Afrikameisterschaft die Teilnahme in Frankreich gesichert. Entscheidend war dabei der 2:0 Halbfinalsieg gegen Mali. Das Finale haben die Südafrikanerinnen dann im Elfmeterschießen gegen die Super Falcons aus Nigeria verloren.

Trainiert wird die Banyana Banyana von Desiree Ellis. Die erfahrene Übungsleiterin hat eine Truppe geformt, die zumindest auf kontinentaler Ebene mehr als nur konkurrenzfähig ist. Gleichzeitig weiß Desiree Ellis, dass ihre Elf noch weit vom Weltniveau der Spitzenteams entfernt ist.

Der Kader des Teams besteht vorwiegend aus Spielerinnen, die im Heimatland aktiv sind. Eine besondere Ausnahme gibt’s jedoch – Janine de Wyk, die bei Houston Dash unter Vertrag steht. Janine de Wyk bringt eine Erfahrung von über 150 Länderspielen mit. Mittelfeldspielerin Refiloe Jane und Angreiferin Rhoda Mulaudzi verdienen ihr Geld bei Canberra United in Australien.

In der Vorbereitung hat die Mannschaft 2019 kein einziges Spiel gewonnen.

  • Januar: Südafrika vs. Niederlande 1:2 (1:2)
  • Januar: Südafrika vs. Schweden 0:0 (0:0)
  • Februar: Finnland vs. Südafrika 2:2 (0:0)
  • März: Nordkorea vs. Südafrika 4:1 (4:0)
  • März: Tschechien vs. Südafrika 2:1 (0:1)
  • März: Finnland vs. Südafrika 3:0 (1:0)
  • April: Südafrika vs. Jamaika 1:1 (1:0)
  • Mai: USA vs. Südafrika 3:0 (1:0)

In der Weltrangliste wird Südafrika nur auf dem 49. Platz geführt.

Der Spielplan der WM-Gruppe B

Die Begegnungen der WM Gruppe B sind folgendermaßen angesetzt:

  • Samstag, 8. Juni um 15 Uhr in Rennes: Deutschland vs. China
  • Samstag, 8. Juni um 18 Uhr in La Havre: Spanien vs. Südafrika
  • Mittwoch, 12. Juni um 18 Uhr in Valenciennes: Deutschland vs. Spanien
  • Mittwoch, 12. Juni um 21 Uhr in Paris: Südafrika vs. China
  • Montag, 17. Juni um 18 Uhr in Montpellier: Südafrika vs. Deutschland
  • Montag, 17. Juni um 18 Uhr in La Havre: China vs. Spanien

Die ersten Wettquoten für die Staffel und die Teams

Die eingangs erwähnte Favoritenstellung der DFB-Truppe in der Frauen Fußball WM 2019 Gruppe B wird natürlich auch an den Wettquoten der Buchmacher deutlich. Für den Gruppen-Sieg gibt’s beispielsweise bei Leo Vegas Sports folgende Offerten:

  1. Deutschland: 1,05
  2. China: 13,0
  3. Spanien: 15,00
  4. Südafrika: 51,00

Geht’s um den Weltmeister-Titel können Sie auf die Mannschaften bei Leo Vegas Sports mit diesen Wettquoten setzen:

  1. Deutschland: 4,50
  2. China: 51,00
  3. Spanien: 21,00
  4. Südafrika: 151,00

Die Quoten-Angebote für den ersten Spieltag hat Leo Vegas Sports natürlich ebenfalls bereits auf dem Bildschirm.

  • Deutschland vs. China: 1,25 – 5,60– 12,00
  • Spanien vs. Südafrika: 1,12 – 8,00 – 21,00
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Unsere Einschätzung zur Frauen-Fußball WM Gruppe B

In der Prognose für die Frauen Fußball WM 2019 Gruppe B gibt’s für uns kein Wenn oder Aber. Deutschland wird als Staffelsieger sicher ins Achtelfinale marschieren. Mit Martina Voss-Tecklenburg hat die DFB-Truppe eine erfahrende, erfolgreiche Trainerin an der Seitenlinie, die ein starkes Team von Interimscoach Horst Hrubesch übernommen hat. Deutschland will und wird die extrem schlechte Europameisterschaft 2017 vergessen machen. Wir sehen die Mannschaft in der Langzeitanalyse mindestens im Halbfinale. Mit einem Blick auf die Leistungsstärke der Gegnerinnen ist sogar der ganz große Coup mitnichten ausgeschlossen.

Um den zweiten Platz wird’s in der Gruppe B eine enge Kiste zwischen Spanien und China werden. Wir glauben, dass die Südeuropäerinnen letztlich aber knapp die Nase vorn haben. Die Asiatinnen können aber ebenfalls ins Achtelfinale marschieren und zwar über den Umweg der besten Gruppen-Dritten. Südafrika hingegen wird bei der Frauen-Fußball Weltmeisterschaft in Frankreich nur eine belanglose Nebenrolle spielen.

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