Champions League: Die vier deutschen Gruppen

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Nachdem Bayer Leverkusen sich letztlich auf äußerst überzeugende Art und Weise in den Play-Offs durchgesetzt hat, stellt die Bundesliga auch in diesem Jahr wieder vier Teilnehmer an der Gruppenphase der Champions League. Nach der Auslosung vergangene Woche in Monaco ist es an der Zeit, um die deutschen Gruppen einmal näher zu beleuchten und die Achtelfinal-Chancen des FC Bayern München, von Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach sowie von Leverkusen eizuschätzen.

 

Gruppe B: Deja-Vu für den VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg hat es erst zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die Champions League geschafft und trifft in Gruppe B auf die PSV Eindhoven, ZSKA Moskau und Manchester United. ZSKA und Man United? Da war doch was… richtig, denn bei der ersten Königsklassen-Teilnahme 2009/10 fanden sich die Wölfe auch mit diesen beiden Mannschaften in einer Gruppe wieder und wurden letztlich hinter diesem Duo nur Dritter. Das soll diesmal anders werden und die Voraussetzungen für einen Einzug ins Achtelfinale scheinen durchaus gegeben. Denn trotz des Abgangs von Kevin de Bruyne ist der VfL heute deutlich besser besetzt als vor sechs Jahren, während Man United an Qualität eingebüßt hat. Moskau und Eindhoven sind derweil ohnehin Gegner, die der deutsche Vize-Meister schlagen sollte. Ein erfolgreicher Start wäre aber natürlich wichtig. Gegen ZSKA Moskau sehen die Buchmacher den VfL mit einer Top-Quote von 1,80 bei Tipico auf jeden Fall in der Favoritenrolle.

 

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Gruppe D: Hammerlos für Gladbach

Zum allerersten Mal in der Gruppenphase dabei, hätte es Borussia Mönchengladbach in Gruppe D kaum schwerer erwischen können. Mit Vorjahresfinalist Juventus Turin sowie Manchester City trifft die Borussia auf zwei Mannschaften aus dem erweiterten Kreis der Favoriten und gegen Europa-League-Sieger FC Sevilla scheiterte die Fohlen-Elf bereits vorige Saison im kleineren der beiden internationalen Wettbewerbe. Gladbach ist folglich in dieser Gruppe klarer Außenseiter, was schon durch die Siegquote 5,45 (Pinnacle Sports) für das erste Spiel in Sevilla, dem vermeintlich schwächsten der drei Gegner, unterstrichen wird.

 

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Gruppe E: Leverkusener Zweikampf mit dem AS Rom hinter Barca?

Bayer Leverkusen hat mit dem FC Barcelona den wohl schwerstmöglichen Gegner zugelost bekommen, ansonsten aber eine Gruppe erwischt, in der zumindest Platz zwei machbar ist. Den weißrussischen Underdog BATE Borisov muss die Werkself hinter sich lassen und dürfte sich dann einen Zweikampf mit dem AS Rom um den zweiten Rang hinter Titelverteidiger Barca liefern. Die Roma ist zwar einen Tick stärker einzuschätzen als das gerade besiegte Lazio, doch verstecken muss sich Bayer gegen den Ex-Klub von Sportdirektor Rudi Völler sicher nicht. Das Auftaktspiel gegen Borisov ist für Leverkusen indes eine Pflichtaufgabe. Für einen Heimsieg der Werkself gibt es entsprechend maximal die Quote 1,26 von Pinnacle Sports.

 

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Gruppe F: Weiterkommen für den FC Bayern Pflicht

Ohnehin als einer der heißesten Titelanwärter gehandelt, darf und wird sich der FC Bayern München in Gruppe F keine Blöße geben. Mit dem FC Arsenal haben die Münchner zwar einen Gegner erwischt, der in diesem Jahr besser abschneiden will als in jüngerer Vergangenheit und über eine Mannschaft verfügt, die zu beachten ist, doch gegen Olympiakos Piräus und Dinamo Zagreb wären alles andere als klare Sieger der Bayern eine dicke Überraschung. Deutlich wird dies schon anhand der maximalen Quote 1,33, die Betway für einen Münchner Sieg im ersten Spiel in Piräus offeriert.

 

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