Bahn-Streik im März 2026: Das müssen Fußballfans jetzt wissen

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 2 Min. Lesezeit
Mit dem Zug zum Auswärtsspiel? Das könnte für viele Fußballfans im März 2026 zum Problem werden. Es droht mal wieder ein Bahnstreik.

Warum Bahnstreiks im März 2026 eure Fußball‑Auswärtsfahrten durcheinanderbringen könnten – und wie ihr euch am besten darauf vorbereitet. Unsere Redaktion fasst die aktuelle Situation zusammen und gibt wichtige Tipps.

Für Fußballfans, die im März 2026 mit der Bahn zu Auswärtsspielen oder ins Stadion unterwegs sind, wird ein aktuelles Thema brisant: der Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

Nach dem Auslaufen der alten Tarifverträge Ende Dezember 2025 verhandeln beide Seiten seit Anfang des Jahres über einen neuen Vertrag. In einer vereinbarten Friedenspflicht bis Ende Februar 2026 sind Streiks ausgeschlossen. Doch ab März könnten Warnstreiks und unbefristete Aktionen wieder möglich sein, falls die Gespräche ohne Ergebnis bleiben – denn ab dann ist die Friedenspflicht vorbei.

Aktuell stehen die Gespräche noch nicht vor einem Durchbruch. Die GDL fordert höhere Löhne und strukturelle Änderungen, die Bahn hat ein Angebot vorgelegt, das von der Gewerkschaft als nicht ausreichend kritisiert wird. Sollte bis Ende Februar kein Kompromiss stehen, steigt die Gefahr von Arbeitskämpfen im Personen‑ und Fernverkehr.

Was ein Streik für eure Fußball‑Reise bedeuten kann

Ein Bahnstreik würde nicht nur Pendler treffen – für Fußballfans kann das zu massiven Problemen führen:

  • 🚆 Züge fallen aus oder fahren unregelmäßig: Besonders Fernverkehrszüge wie ICE, IC und EC sind bei Lokführerstreiks oft stark betroffen. Regionalbahnen können ebenfalls stark eingeschränkt sein.
  • ⏱️ Verspätungen und Umsteigeprobleme: Auch wenn manche Züge fahren, kann es zu langen Wartezeiten und Anschlussverlusten kommen – ein Horror für jeden, der einen Anpfiff pünktlich erleben möchte.
  • 🎟️ Tickets und Erstattungen: Wenn euer Zug ausfällt, habt ihr das Recht auf Rückerstattung. Je nach Ticket (z. B. Flexpreis, Sparpreis) kann es unterschiedliche Regeln geben. Prüft also rechtzeitig eure Optionen.
  • 🚗 Überfüllte Alternativen: Wenn viele Fans gleichzeitig auf Busse, Mitfahrgelegenheiten oder Mietwagen ausweichen, sind diese schnell ausgebucht – und teurer als geplant.

Gerade an Wochenenden oder zu Top‑Spielen kann so ein Streik euer Fußball‑Wochenende erheblich verkomplizieren.

Tipps für Fans: So bleibt ihr auf der sicheren Seite

Auch wenn ein Streik noch nicht sicher ist, könnt ihr als Fans strategisch planen:

✔ Frühzeitig planen und buchen:
Reserviert Tickets und Unterkünfte so früh wie möglich – und wählt flexible Tarife, die im Störfall erstattungsfähig sind.

✔ Checkt kurz vor der Abfahrt den Verkehr:
Ein Blick auf die DB‑App am Tag vor der Fahrt kann euch früh über Ausfälle oder Änderungen informieren.

✔ Alternative Verkehrsmittel erwägen:
Fahrgemeinschaften, Fernbusse oder sogar regionale Anbieter können hilfreiche Alternativen sein.

✔ Informiert eure Gruppe:
Sprecht im Fanclub oder mit euren Mitfahrern über Notfall‑Pläne, falls Züge ausfallen.

✔ Früh losfahren:
Ein früher Zug kann euch Puffer verschaffen, falls es zu Verzögerungen kommt.

Streiks im März 2026 sind leider wahrscheinlich – Vorbereitung ist alles

Ein flächendeckender GDL‑Bahnstreik im März 2026 ist nicht sicher, aber sehr realistisch, wenn die Tarifverhandlungen scheitern. Für Fußballfans bedeutet das: plant mit Störungen, informiert euch regelmäßig und sichert eure Reisen so flexibel wie möglich ab.

Denn eines ist klar: Wenn Lokführer streiken, trifft es nicht nur Pendler – sondern auch euch auf dem Weg zum Auswärtsspiel.

Simon Schneider - Chefredakteur: Bundesliga & News
Simon Schneider Simon – Chefredakteur & News-Experte | Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus bringt Simon redaktionelle Sorgfalt in die Welt der Sportwetten. Er weiß: Informationen sind die Währung des Erfolgs.

Während seine Wurzeln im Fußball, Esports und Wintersport liegen, hat er sein Portfolio bei Sportwetten24 erfolgreich erweitert. Simon ist unser Spezialist für das aktuelle Nachrichtengeschehen – von kurzfristigen Ausfällen im Tennis über MMA-Fights bis hin zu Politik-Wetten. In der Redaktion gilt er als der "Allrounder mit dem goldenen Händchen" und überzeugt intern regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten.