Bundesliga Restprogramm der Abstiegskandidaten 2025/26: Alle Termine und Spiele

Armin Schwarz
geprüft von René Müller | 5 Min. Lesezeit

Am 16. Mai endet die Bundesliga-Saison 2025/26 mit dem 34. Spieltag. Sechs Spieltage sind noch zu spielen – und der Kampf um den Klassenerhalt ist diesmal ungewöhnlich dicht. Heidenheim (16 Punkte) ist der klare Abstiegskandidat, aber dahinter kämpfen sieben Mannschaften auf engstem Raum. Die Restprogramme unterscheiden sich erheblich.

Die aktuelle Tabelle (nach 28 Spieltagen)

Platz Verein Sp Pkt TorDiff
9 Mainz 05 28 33 -8
10 Union Berlin 28 32 -15
11 FC Augsburg 28 32 -17
12 Hamburger SV 28 31 -9
13 Borussia M'gladbach 28 30 -13
14 Werder Bremen 28 28 -18
15 1. FC Köln 28 27 -9
16 FC St. Pauli 28 25 -20
17 VfL Wolfsburg 28 21 -25
18 1. FC Heidenheim 28 16 -34

Platz 16: Relegation | Plätze 17–18: direkter Abstieg

Restprogramm der gefährdeten Teams – Spieltag für Spieltag

1. FC Heidenheim (18. Platz, 16 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. H Union Berlin
30. A SC Freiburg
31. H FC St. Pauli
32. A Bayern München
33. A 1. FC Köln
34. H 1. FSV Mainz 05

Einschätzung: Heidenheim hat mit 16 Punkten und -34 Tordifferenz den schlechtesten Ausgangspunkt. Das Restprogramm bietet zwar mit Union (29.) und St. Pauli (31.) sowie Köln (33.) machbare Gegner – aber Bayern München auswärts am 32. Spieltag ist eine sichere Niederlage. Selbst mit einem optimalen Restprogramm bräuchte Heidenheim eine historische Serie.


VfL Wolfsburg (17. Platz, 21 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. H Eintracht Frankfurt
30. A Union Berlin
31. H Borussia M'gladbach
32. A SC Freiburg
33. H Bayern München
34. A FC St. Pauli

Einschätzung: Wolfsburg hat fünf Punkte Vorsprung auf Heidenheim – aber ein kompliziertes Restprogramm. Bayern zuhause am 33. Spieltag ist das schwerste Heimspiel der verbleibenden Runden. Das Direktduell mit St. Pauli am letzten Spieltag kann zum Endspiel werden. Der Spieltag 31 (Gladbach) und 30 (Union) sind die echten Chancenspiele.


FC St. Pauli (16. Platz, 25 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. H Bayern München
30. H 1. FC Köln
31. A 1. FC Heidenheim
32. H 1. FSV Mainz 05
33. A RB Leipzig
34. H VfL Wolfsburg

Einschätzung: St. Pauli beginnt mit dem schwerstmöglichen Heimspiel – Bayern München. Danach öffnet sich das Programm: Köln (30.), Heidenheim auswärts (31.) und Mainz (32.) sind machbare Gegner. Das Direktduell mit Wolfsburg am letzten Spieltag könnte den Klassenerhalt entscheiden. St. Pauli hat vier von sechs Spielen gegen aktuell schwächere Teams.


1. FC Köln (15. Platz, 27 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. H Werder Bremen
30. A FC St. Pauli
31. H Bayer Leverkusen
32. A Union Berlin
33. H 1. FC Heidenheim
34. A Bayern München

Einschätzung: Köln hat mit Leverkusen (31.) und Bayern auswärts (34.) zwei schwere Brocken. Das Heimspiel gegen Werder (29.) und das Gastspiel bei St. Pauli (30.) sind direkte Abstiegs-Duelle – für Köln Pflichtpunkte. Gegen Heidenheim (33.) ist ein Sieg Pflicht. Wenn Köln diese Chancenspiele nutzt, kann der Relegationsplatz gehalten werden.


SV Werder Bremen (14. Platz, 28 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. A 1. FC Köln
30. H Hamburger SV
31. A VfB Stuttgart
32. H FC Augsburg
33. A TSG Hoffenheim
34. H Borussia Dortmund

Einschätzung: Werder hat das unangenehmste Restprogramm im unteren Drittel: Stuttgart auswärts (31.), Hoffenheim auswärts (33.) und BVB zuhause am letzten Spieltag – drei schwere Gegner. Das Direktduell gegen Köln am 29. Spieltag und das Heimspiel gegen Augsburg (32.) sind die Schlüsselspiele.


Borussia Mönchengladbach (13. Platz, 30 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. A RB Leipzig
30. H 1. FSV Mainz 05
31. A VfL Wolfsburg
32. H Borussia Dortmund
33. A FC Augsburg
34. H TSG Hoffenheim

Einschätzung: Gladbach steht mit 30 Punkten besser da als es die Tabelle auf den ersten Blick zeigt – fünf Punkte über dem Strich. Das Restprogramm ist gemischt: Leipzig auswärts (29.) und BVB zuhause (32.) sind schwer, die anderen Gegner machbar. Wenn Gladbach das Wolfsburg-Auswärtsspiel (31.) gewinnt, ist der Klassenerhalt wahrscheinlich sicher.


Hamburger SV (12. Platz, 31 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. A VfB Stuttgart
30. A Werder Bremen
31. H TSG Hoffenheim
32. A Eintracht Frankfurt
33. H SC Freiburg
34. A Bayer Leverkusen

Einschätzung: Der HSV schaut von Platz 12 nach unten – sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Das Programm ist aber anspruchsvoll: Stuttgart, Werder, Frankfurt, Leverkusen – vier Auswärtsspiele gegen Mannschaften mit eigenen Zielen. Der HSV sollte Heimsiege gegen Hoffenheim (31.) und Freiburg (33.) einplanen, um sicher durch die Saison zu kommen.


FC Augsburg (11. Platz, 32 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. H TSG Hoffenheim
30. A Bayer Leverkusen
31. H Eintracht Frankfurt
32. A Werder Bremen
33. H Borussia M'gladbach
34. A Union Berlin

Einschätzung: Augsburg hat ein ausgeglichenes Restprogramm. Das Heimspiel gegen Hoffenheim (29.) und die Duelle gegen Werder (32.) und Gladbach (33.) sind Punkte-Chancen. Leverkusen auswärts (30.) ist schwer, aber lösbar. Mit 32 Punkten und einem machbaren Restprogramm ist Augsburg auf gutem Kurs für den Klassenerhalt.


Union Berlin (10. Platz, 32 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. A 1. FC Heidenheim
30. H VfL Wolfsburg
31. A RB Leipzig
32. H 1. FC Köln
33. A 1. FSV Mainz 05
34. H FC Augsburg

Einschätzung: Union spielt viermal gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel – das ist das günstigste Restprogramm der Abstiegszone. Heidenheim auswärts (29.) und Wolfsburg zuhause (30.) sind direkte Abstiegs-Duelle, die Union gewinnen sollte. Mit 32 Punkten und diesem Restprogramm ist der Klassenerhalt machbar, wenn die Duelle im Keller gewonnen werden.


1. FSV Mainz 05 (9. Platz, 33 Punkte)

Spieltag H/A Gegner
29. H SC Freiburg
30. A Borussia M'gladbach
31. H Bayern München
32. A FC St. Pauli
33. H Union Berlin
34. A 1. FC Heidenheim

Einschätzung: Mainz steht mit 33 Punkten auf Platz 9 und hat Bayern München zuhause am 31. Spieltag als größte Hürde. Aber mit St. Pauli auswärts (32.), Union zuhause (33.) und Heidenheim auswärts (34.) im Programm ist der Klassenerhalt realistisch gesichert – vorausgesetzt die starken Teams oben schlagen Bayern und BVB nicht auch noch.


Wett-Einschätzung: Wer steigt ab?

Armin Schwarz, Chef-Analyst

Heidenheim (16 Punkte, -34 TD) ist der einzige Team, bei dem der direkte Abstieg rechnerisch und realistisch kaum noch abzuwenden ist. Das Restprogramm bietet zwar Chancen, aber der Abstand ist zu groß.

Wolfsburg (21 Punkte) ist der zweite klare Abstiegskandidat. Mit Bayern zuhause am 33. Spieltag und einem unbeständigen Heimvorteil ist es schwer, die nötigen Punkte zu sammeln.

St. Pauli (25 Punkte) ist in echter Gefahr, hat aber durch das Direktduell mit Wolfsburg am letzten Spieltag die Möglichkeit, das eigene Schicksal selbst in der Hand zu behalten.

Für Wetten auf den Abstieg: Aktuelle Abstiegsquoten direkt beim Anbieter vergleichen – die Märkte verschieben sich mit jedem Spieltag erheblich. Wer früh auf einen Aufsteiger oder Absteiger wettet, trägt mehr Varianz, bekommt aber auch mehr Quote. Wer in den letzten drei Spieltagen wettet, hat klarere Informationen – zahlt aber dafür.


Verantwortungsvolles Wetten

Sportwetten sind Unterhaltung – keine Einnahmequelle. Wer Probleme mit dem Spielverhalten bemerkt, findet Hilfe bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): kostenlose Hotline 0800 1 37 27 00 (täglich 0–24 Uhr) oder unter check-dein-spiel.de.

Armin Schwarz - Chef-Analyst & Sportwetten-Experte |
Armin Schwarz Armin Schwarz ist Chef-Analyst und Sportwetten-Experte bei Sportwetten24. Seit 2012 in der iGaming-Branche tätig, bringt er unter anderem drei Jahre Erfahrung als Quoten-Analyst auf Buchmacher-Seite mit. Sein Schwerpunkt liegt auf mathematischer Quoten-Analyse, Value-Betting-Strategien und systematischen Anbieter-Tests. Armin hat über 50 Sportwetten-Anbieter auf Quoten-Qualität, Margenstruktur und Limit-Politik geprüft. Er hält einen B.Sc. in Mathematik von der Universität Heidelberg und arbeitet von dort aus.
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