EM 2024: Ist Cristiano Ronaldo noch Stammspieler bei Portugal?

Der mehrfache Weltfußballer ist bereits 39 Jahre alt: Ist Cristiano Ronaldo eigentlich noch Stammspieler bei Portugal?

Als die portugiesische Nationalmannschaft im März zunächst ein Testspiel ohne Cristiano Ronaldo auf begeisternde Art und Weise mit 5:2 gegen Schweden gewann, dann aber mit dem ehemaligen Weltfußballer wenige Tage später Slowenien unterlag, wurde die Personalie im Land des Europameisters von 2016 lange und intensiv diskutiert. Daran, dass Trainer Roberto Martinez für die anstehende Europameisterschaft 2024 in Deutschland auf Ronaldo baut, hat sich freilich wenig verändert.

Ist Cristiano Ronaldo noch Stammspieler bei Portugal? Diese Frage lässt sich schnell mit Ja beantworten. Obwohl es Portugal in der Offensive an Klasse und Potential wahrlich nicht mangelt, nimmt Ronaldo trotz seiner mittlerweile 39 Jahre in den Überlegungen von Martinez noch immer eine Schlüsselrolle ein.

Ronaldo wird, sofern keine Verletzung dazwischen kommt, beim portugiesischen EM-Auftakt am Dienstag in Leipzig gegen Tschechien sicherlich der Anfangsformation angehören.

Doppelpack bei der EM-Generalprobe

Warum Ronaldo immer noch einen hohen Stellenwert genießt, machte der Kapitän eine Woche vor dem Duell gegen Tschechien bei der Generalprobe gegen Irland aufs Neue deutlich.

Hatte der Kapitän die beiden ersten EM-Testspiele gegen Finnland (4:2) und Kroatien (1:2) aufgrund seiner verspäteten Anreise in Folge des Pokalfinales in Saudi-Arabien mit Al-Nassr noch verpasst, begann Ronaldo gegen Irland und sorgte nach der Führung durch Joao Felix mit den Treffern Nummer 129 und 130 in seinem 207. Länderspiel für den Endstand von 3:0.

Ronaldo immer noch für Traumtore gut

Sehenswert war vor allem das zwischenzeitliche 2:0 – ein Schlenzer in den Winkel. Aber auch über seinen Doppelpack hinaus lieferte Ronaldo eine starke Leistung ab – vermutlich die beste, seitdem Martinez nach der WM 2022 in Katar das Kommando übernommen hat.

Bemerkenswert war gegen Irland vor allem, dass Ronaldo keineswegs als Einzelspieler glänzte, sondern als Teamplayer auch den Rückwärtsgang einlegte und immer wieder auch seine Mitspieler gekonnt in Szene setzte.

Qual der Wahl in der Offensive

Ob Cristiano Ronaldo noch Stammspieler bei Portugal ist, stand für Coach Martinez auch schon in den vergangenen Wochen außer Frage und nun dürfte sich der spanische Fußball-Lehrer dahingehend bestätigt sehen, auch in dessen mutmaßlich letztem Turnier auf ganz großer Bühne uneingeschränkt auf Ronaldo zu setzen.

Gegen Irland bildete der Altstar zusammen mit Joao Felix und Rafael Leao einen Dreierangriff, um den Portugal von dem meisten Nationen beneidet werden dürfte. Mit Diogo Jota, Bernardo Silva, Gonçalo Ramos und Francisco Conceicao nahm zudem bei Anpfiff ein Offensivquartett auf der Bank Platz, das bei den meisten EM-Teilnehmern gesetzt wäre.

Ronaldo gilt bei Portugal trotz allem als gesetzt

Und gerade Bernardo Silva dürfte zum Start gegen Tschechien in die erste Elf rücken, womit es vermutlich für Rafael Leao nur für eine Jokerrolle reichen wird.

Trainer Martinez steht in jedem Fall vor der Qual der Wahl und gleichzeitig der nicht ganz einfachen Aufgabe, die Stimmung im gesamten Kader hochzuhalten. Obwohl jede Startaufstellung für nicht wenige enttäuschte Gesichter sorgen wird.

Gut möglich deshalb, dass der portugiesische Trainer von Spiel zu Spiel ein wenig rotiert. Ronaldo freilich wird wohl allenfalls dann auf der Bank zu finden sein, sollte im finalen Gruppenspiel der Einzug ins Achtelfinale bereits sicher sein.

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