Lange Zeit war der Schweizer Handball gleichbedeutend mit einem Namen: Andy Schmid. Doch 2026 steht die Ikone nicht mehr auf dem Feld, sondern als Nationaltrainer an der Seitenlinie. Die „Nati“ befindet sich im spannendsten Umbruch ihrer Geschichte. Mit einer goldenen Generation, die in der deutschen Bundesliga für Schlagzeilen sorgt, reisen die Eidgenossen nach Skandinavien. In der ausgeglichenen Gruppe D (mit Färöer, Slowenien, Montenegro) ist alles möglich: Vom Gruppensieg bis zum bitteren Aus. Wir analysieren das Potenzial der Schweizer für deinen Wettschein.
Fakten-Box: Schweiz (Die Nati)
- Trainer: Andy Schmid (Die Legende als Coach)
- Schlüsselspieler: Manuel Zehnder (RM/RL), Lucas Meister (KM), Nikola Portner (TW)
- Besonderheit: Extrem hohe „Bundesliga-Dichte“ im Kader
- Weltrangliste: Top 12-15
- Größte Erfolge: 4. Platz WM 1953, 1993 (Lange her!)
- EM-Sieger Quote: 120.00 (bei Betista) – Geheimtipp für die Hauptrunde
Die Mannschaft: Die „Bundesliga-Filiale“
Wer wissen will, wie gut die Schweiz ist, muss nur in die deutsche HBL schauen. Der Kader ist gespickt mit Leistungsträgern der stärksten Liga der Welt.
- Der neue Superstar: Manuel Zehnder hat die Fußstapfen von Andy Schmid ausgefüllt. Als Torschützenkönig der Bundesliga hat er bewiesen, dass er ein absoluter Weltklasse-Scorer ist. Er ist der „Go-to-Guy“ im Angriff.
- Der Abwehrchef: Lucas Meister (SC Magdeburg) bringt die nötige Härte und internationale Erfahrung aus der Champions League mit. Er hält den Laden hinten zusammen.
- Der Rückhalt: Mit Nikola Portner (SC Magdeburg) hat die Schweiz einen Torhüter, der Spiele gewinnen kann. Seine emotionale Art pusht das Team enorm.
- Die Breite: Spieler wie Lenny Rubin oder Samuel Röthlisberger sorgen für Physis, die früher oft fehlte.
- Der Trainer: Vom Spielmacher zum Chefdenker
Andy Schmid hat die Seiten gewechselt. Als Spieler war er das Gehirn, jetzt ist er der Stratege auf der Bank. Seine Philosophie ist klar: Er will den „Schmid-Handball“ weiterführen – also intelligente Lösungen, kreatives Passspiel und viel Verantwortung für die Spielmacher. Sein Vorteil: Er kennt die Gegner und seine eigenen Spieler (oft ehemalige Kollegen) wie kein Zweiter. Sein Nachteil: Als Trainer fehlt ihm noch die jahrelange Erfahrung in Stresssituationen bei Großturnieren.
Wie ist die Form und Kondition der Mannschaft?
Die Schweiz kommt mit viel Selbstvertrauen.
- Offensiv-Power: In den letzten Tests (u.a. gegen die Ukraine mit 38 Toren) zeigte sich die enorme Qualität im Angriff. Wenn die Schweiz ins Rollen kommt, fallen 30+ Tore fast automatisch.
- Abwehr-Sorgen: Das Prunkstück ist der Angriff, die Abwehr wackelt gelegentlich. Gegen physisch starke Teams fehlt manchmal die letzte Konsequenz im Block.
Wie war die Qualifikation?
Die Schweiz hat sich etabliert. Die Zeiten, in denen man um die Teilnahme zittern muss, sind vorbei. Gegen Gegner auf Augenhöhe (wie sie auch in Gruppe D warten) setzen sie sich mittlerweile meist durch.
Welche Chancen hat das Team auf den Titel?
Der Titel ist kein Thema, aber das Viertelfinale oder eine gute Platzierung in der Hauptrunde ist das Ziel.
- Die Chance Gruppe D: Die Gruppe mit Slowenien, Montenegro und den Färöern ist die vielleicht ausgeglichenste des Turniers. Hier gibt es keinen „Über-Gegner“ wie Dänemark.
- Prognose: Die Schweiz hat gute Chancen, als Gruppensieger oder Zweiter in die Hauptrunde einzuziehen. Das Spiel gegen die Färöer zum Auftakt (16.01.) ist der Schlüssel. Gewinnt man hier souverän, kann eine Eigendynamik entstehen.
Unser Sportwetten24 Fazit zur Form des Teams bei der Handball EM 2026
Die Schweiz ist für Wettfreunde vor allem eines: Eine Tormaschine.
Unsere Wett-Empfehlung:
- Ganz klar: „Über“-Tore: Die Schweiz spielt schnell, hat überragende Schützen (Zehnder), aber eine Abwehr, die auch mal 30 Tore zulässt. Spiele der Schweiz sind prädestiniert für Über 60.5 Tore. (Top-Quoten bei Supabet).
- Auftakt gegen Färöer: Das wird ein Scheibenschießen. Beide Teams lieben das Tempo. Eine Wette auf „Über Tore in der 1. Halbzeit“ ist hier sehr attraktiv.
- Langzeit-Wette: „Schweiz erreicht die Hauptrunde“. Die Quote ist zwar nicht riesig, aber in dieser Gruppe sehr sicher und perfekt für Kombiwetten geeignet.
- Manuel Zehnder Spezial: Wenn es Wetten auf den „Top-Torschützen des Teams“ gibt: Alles auf Zehnder. Er nimmt die Siebenmeter und die meisten Würfe aus dem Spiel.