Die Zukunft von Lorenzo Lucca bleibt ein Thema auf dem italienischen Transfermarkt. Wie Transfer-Insider Nicolò Schira berichtet, möchte der Stürmer seine Karriere auch im Falle eines Vereinswechsels ausschließlich in der Serie A fortsetzen.
Sollte es im Januar zu einer Veränderung kommen, schließt Lucca demnach einen Schritt ins Ausland aus – trotz konkreter Anfragen internationaler Klubs.
Interesse aus dem Ausland – Fokus bleibt Italien
An Interessenten mangelt es Lucca nicht. Unter anderem sollen Benfica sowie mehrere Vereine aus der Premier League den italienischen Angreifer beobachten. Dennoch hat Lucca offenbar eine klare Priorität: Spielpraxis und Entwicklung in einem ihm vertrauten Umfeld.
Ein Wechsel zu einem anderen italienischen Klub gilt daher als deutlich wahrscheinlicher als ein Auslandsabenteuer – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt seiner Karriere.
Aktuelle Situation zwischen Napoli und Udinese
Im vergangenen Sommer hatte SSC Napoli Lucca für eine Leihgebühr von 9 Millionen Euro an Udinese Calcio abgegeben. Der Deal beinhaltet eine Kaufoption in Höhe von 26 Millionen Euro sowie mögliche Bonuszahlungen von bis zu 5 Millionen Euro.
Sportlich verlief die Saison bislang jedoch durchwachsen. In 20 Einsätzen kam Lucca auf lediglich 570 Spielminuten und erzielte dabei zwei Treffer. Eine Bilanz, die Fragen nach seiner Rolle und Perspektive aufwirft – sowohl bei Udinese als auch bei Napoli.
Entscheidung mit Blick auf Entwicklung
Für Lucca steht offenbar weniger der nächste große Vertrag als vielmehr die sportliche Weiterentwicklung im Vordergrund. Ein Verbleib in der Serie A würde ihm nicht nur Kontinuität, sondern auch die Chance bieten, sich in einem vertrauten taktischen und kulturellen Umfeld zu stabilisieren.
Ob Napoli, Udinese oder ein anderer italienischer Klub langfristig auf ihn setzt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Lorenzo Lucca sieht seine Zukunft weiterhin in Italien – und stellt sich damit bewusst gegen lukrative Optionen aus dem Ausland.


