Lospech in der Europa League: Stuttgart trifft auf den FC Porto

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit
Gegen den FC Porto erwarten den VfB Stuttgart zwei schwere und umkämpfte Duelle!

Bei der aktuellen Auslosung des UEFA-Europa-League-Achtelfinals 2025/26 in Nyon haben die verbliebenen Teams ihre kommenden Gegner erfahren – und für die deutschen Vertreter VfB Stuttgart und SC Freiburg bringt der Weg ins Viertelfinale sehr unterschiedliche Aufgaben mit sich. Stuttgart erwischte ein schweres Los gegen einen europäischen Schwergewicht. Freiburg trifft auf einen Gegner, gegen den sie sich gute Chancen ausrechnen kann.

Für den VfB Stuttgart hätte es kaum schwerer kommen: der FC Porto wartet bereits im Achtelfinale. Der SC Freiburg wird gegen Genk in der Favoritenrolle sein.

Europa League Achtelfinale – alle Duelle nach der Auslosung

  • Ferencváros (HUN) – Braga (POR)
  • Panathinaikos (GRE) – Real Betis (ESP)
  • Genk (BEL) – SC Freiburg (GER)
  • Celta (ESP) – Lyon (FRA)
  • VfB Stuttgart (GER) – FC Porto (POR)
  • Nottingham Forest (ENG) – Midtjylland (DEN)
  • Bologna (ITA) – AS Roma (ITA)
  • Lille (FRA) – Aston Villa (ENG)

Im Fokus: Die deutschen Partien

VfB Stuttgart vs. FC Porto – schwere Prüfung für die Schwaben

Der VfB Stuttgart trifft im Achtelfinale auf den portugiesischen Rekordmeister FC Porto, der in dieser Saison wieder ganz oben in der Primeira Liga steht und sich direkt für die Runde der letzten 16 qualifizierte.

Warum Porto ein harter Gegner ist:

  • Erfahrung auf hohem Niveau: Porto hat jahrelange Erfahrung in europäischen K.o.-Runden.
  • Kaderstärke: Technisch versierte Spieler, die sowohl im Spielaufbau als auch im Umschaltspiel gefährlich sind.
  • Auswärtsstärke: Die Portugiesen sind international oft effektiv unterwegs.

Für Stuttgart bedeutet das Los eine echte Herausforderung. Die Schwaben genießen zunächst Heimrecht im Hinspiel am 12. März, bevor es ins Rückspiel nach Portugal geht. Um weiterzukommen, müssen sie taktisch diszipliniert auftreten, defensiv stabil stehen und vor allem im eigenen Stadion ein enges Ergebnis erzielen. Trotz des Respekts vor dem Gegner geht Stuttgart erhobenen Hauptes in die Partie – ein Weiterkommen wäre ein echter Coup.

SC Freiburg vs. KRC Genk – realistische Chance aufs Viertelfinale

Der SC Freiburg bekommt es mit dem belgischen Klub KRC Genk zu tun, der sich ebenfalls über die Play-offs ins Achtelfinale gekämpft hat.

Warum Freiburg als leichterer Favorit gilt:

  • Direkte Qualifikation: Freiburg war wegen seiner starken Ligaphase direkt im Achtelfinale gesetzt.
  • Kaderqualität und Form: Die Breisgauer zeigten in der Saison konstante Leistungen und haben im Kader Spieler, die auf hohem Niveau den Unterschied machen können.
  • Spielerische Überlegenheit: Freiburg hat oft mehr Ballbesitz und offensive Ideen – ein Vorteil gegen Genk.

Genk ist kein leichter Gegner, aber im direkten Vergleich gelten die Breisgauer als leicht favorisiert. Eine aggressive, disziplinierte Leistung in Belgien im Hinspiel könnte den Grundstein legen, bevor im Rückspiel im Schwarzwaldstadion der Deckel drauf gemacht wird.

Für Stuttgart wird es eng, Freiburg sollte es packen

Für Stuttgart geht es im Achtelfinale der Europa League gegen ein europäisches Schwergewicht – eine schwere, aber sportlich reizvolle Aufgabe, bei der alles möglich ist, wenn der VfB seine beste Leistung abruft.

Für Freiburg eröffnet sich die realistische Chance, ins Viertelfinale einzuziehen und dort vielleicht noch weiter zu überraschen. In beiden Fällen bleibt es spannend zu sehen, wie sich die deutschen Teams im Frühjahr auf der internationalen Bühne präsentieren werden.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.