Neue Musiala-Verletzung: Ist die WM jetzt in Gefahr?

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 2 Min. Lesezeit
Da war die Welt noch in Ordnung: Jamal Musiala jubelt über seinen Treffer in Bergamo.

Der FC Bayern München hat im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Beim italienischen Vertreter Atalanta Bergamo gewann die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany eindrucksvoll mit 6:1.

Sportlich war es eine Demonstration der Stärke – doch der Abend hatte auch eine dunkle Seite. Gleich mehrere Bayern-Profis mussten verletzt vom Platz, darunter auch Jamal Musiala. Der Offensivstar humpelte in der Schlussphase angeschlagen vom Feld und konnte die Partie nicht beenden.

Damit wird ausgerechnet nach einem der spektakulärsten Bayern-Auftritte der Saison plötzlich wieder über Verletzungssorgen gesprochen.

Die Szene, die Bayern-Fans erschreckte

Musiala war im zweiten Durchgang eingewechselt worden und hatte zunächst noch für offensive Impulse gesorgt. Doch kurz vor Schluss griff er sich ans Bein und signalisierte sofort, dass es nicht weitergeht.

Der 23-Jährige verließ das Feld sichtbar angeschlagen – ein Moment, der die Freude über das Torfestival spürbar dämpfte. Neben Musiala verletzten sich auch Alphonso Davies sowie Torhüter Jonas Urbig, sodass Bayern nach dem Spiel gleich um mehrere Spieler bangte.

Gerade Musiala sorgt dabei für besondere Nervosität.

Erste Entwarnung – aber Restzweifel bleiben

Kurz nach dem Spiel bemühten sich die Verantwortlichen um Beruhigung. Nach ersten Einschätzungen könnte es sich bei Musiala eher um eine leichtere Blessur handeln. Sportvorstand Max Eberl deutete an, dass seine Verletzung wohl weniger schwer sei als zunächst befürchtet.

Trotzdem bleibt eine gewisse Unsicherheit. Gerade bei Spielern mit jüngerer Verletzungsgeschichte reagieren Vereine besonders vorsichtig.

Und genau hier liegt das Problem: Musiala hat in den vergangenen Monaten bereits mehrere körperliche Rückschläge erlebt. Erst im Sommer 2025 hatte er sich bei einem Zusammenprall eine schwere Verletzung am Unterschenkel zugezogen und musste lange pausieren.

Dass nun erneut eine Blessur auftaucht, lässt automatisch Erinnerungen an diese schwierige Phase wach werden.

Der Blick richtet sich schon auf die WM

Für Bayern ist Musiala einer der wichtigsten Offensivspieler – doch seine Bedeutung reicht weit über den Klub hinaus. Auch für die Deutschland Nationalmannschaft gilt er als Schlüsselspieler für die kommende FIFA World Cup 2026.

Genau deshalb taucht nun zwangsläufig die Frage auf: Könnte eine neue Verletzung seine WM-Teilnahme gefährden?

Im Moment wirkt dieses Szenario zwar noch unwahrscheinlich. Sollte sich die Blessur tatsächlich als klein herausstellen, dürfte Musiala nur kurz pausieren. Doch im Profifußball kann sich eine Diagnose schnell verändern – vor allem wenn Muskel- oder Gelenkprobleme im Spiel sind.

Bayern hofft auf schnelle Entwarnung

Für die Münchner wäre ein längerer Ausfall ein schwerer Schlag. Musiala ist nicht nur Kreativzentrum im Angriff, sondern auch einer der Spieler, die Spiele im Alleingang entscheiden können.

Nach dem 6:1 in Bergamo steht Bayern sportlich zwar bereits mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League. Doch die kommenden Tage werden zeigen, wie teuer dieser Triumph möglicherweise war.

Die Fans hoffen nun vor allem auf eines: dass die Szene am Ende nur ein kurzer Schreckmoment war – und nicht der Beginn einer neuen Verletzungsgeschichte rund um Jamal Musiala.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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