Die Olympische Winterspiele 2026 sind aus Sicht von Sportwetten ein echtes Ausnahmeereignis. Während sich der Wettalltag sonst auf Fußball, Tennis oder Eishockey konzentriert, öffnen während der Winterspiele plötzlich Märkte für Disziplinen, die außerhalb von Olympia in Deutschland kaum oder gar nicht wettbar sind.
Genau das macht die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo so besonders: Für wenige Wochen entsteht ein Wettangebot, das es nur alle vier Jahre gibt. Sportwetten24.com zeigt, welche Sportarten betroffen sind, warum das so ist und welche Wettmöglichkeiten sich 2026 ergeben.
Diese Wintersportarten sind nur zu Olympia wettbar
Während der Olympischen Spiele 2026 öffnen die Buchmacher in Deutschland unter anderem Märkte für folgende Disziplinen:
- Skibergsteigen
- Nordische Kombination
- Skeleton
- Rodeln
- Bob
Außerhalb der Olympischen Spiele bleiben diese Wettmärkte in der Regel gesperrt. Selbst Weltcups oder Weltmeisterschaften reichen dafür meist nicht aus.
Welche Sportarten sind in Deutschland grundsätzlich erlaubt?
In Deutschland dürfen Sportwetten nur auf regulierte, echte Sportwettkämpfe angeboten werden. Welche Wettbewerbe freigegeben sind, entscheidet die zuständige Glücksspielbehörde. Dauerhaft verfügbar sind vor allem international etablierte Profiligen und Turnierserien.
Häufig erlaubte Sportarten
- Fußball
- Tennis
- Basketball
- Eishockey
- Handball
- Darts und Snooker
Viele Wintersportarten fallen jedoch nicht unter das Standardangebot. Erst bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen werden sie temporär freigegeben.
Zentrale Einschränkungen
- Amateurwettkämpfe sind ausgeschlossen
- Politische oder nicht-sportliche Ereignisse sind verboten
- Livewetten unterliegen zusätzlichen Regeln
- Virtuelle Wettbewerbe und E-Sports sind stark eingeschränkt
Gerade bei Olympia gilt daher: Vor jeder Wette prüfen, ob der konkrete Wettbewerb freigegeben ist.
Warum sind manche Wetten nur alle vier Jahre möglich?
Der deutsche Regulierungsrahmen erlaubt für viele Wintersportarten keine dauerhaften Wettmärkte. Betroffen sind vor allem Disziplinen, die zwar olympisch sind, im Jahresverlauf aber selten im Fokus stehen.
Dazu zählen insbesondere:
- Curling
- Eiskunstlauf
- Freestyle-Skiing
- Short Track
- Snowboard
Auf Weltcups, Serienwertungen oder kleinere Turniere darf in Deutschland meist nicht gewettet werden. Erst der olympische Rahmen öffnet diese Märkte – und das nur für wenige Wochen.
Curling: Taktik, Ausdauer und enge Entscheidungen
Bei den Winterspielen 2026 stehen im Curling drei Wettbewerbe an: Männer, Frauen und Mixed Doubles. Den Auftakt macht das Mixed-Doubles-Turnier, anschließend folgen die klassischen Teamwettbewerbe.
Aus deutscher Sicht ist nur das Herrenteam qualifiziert. Es startet mit klarer Außenseiterrolle, während Nationen wie Großbritannien, Kanada oder Schweden als Favoriten gelten. Gerade Kanada bringt traditionell enorme Tiefe und Erfahrung mit, Schweden reist mit WM-Titel-Status an.
Curling eignet sich aus Wettsicht vor allem für:
- Turniersieger-Wetten
- Gruppensieger
- Medaillenmärkte
- Eiskunstlauf: Bewertung statt Zeiten
Im Eiskunstlauf werden bei Olympia 2026 fünf Wettbewerbe ausgetragen – verteilt über fast zwei Wochen. Anders als in klassischen Rennsportarten entscheiden hier Punktwertungen, technische Schwierigkeit und Programmbewertung.
Deutschland ist mit mehreren Startplätzen vertreten, besonders im Paarlauf und Eistanz. Medaillenkandidaten kommen vor allem aus den USA, Japan und China, die zuletzt auch bei Weltmeisterschaften dominierten.
Wettmärkte im Eiskunstlauf sind selten, aber möglich – insbesondere:
- Gold-/Medaillenwetten
- Nationenvergleiche
- Podiumsplatzierungen
Freestyle-Skiing: Spektakel mit Wettpotenzial
Freestyle-Skiing gehört zu den vielseitigsten Disziplinen der Spiele. 2026 stehen 15 Entscheidungen an, darunter Halfpipe, Slopestyle, Big Air, Moguls und Skicross.
Deutschland ist mit einem größeren Aufgebot vertreten, insbesondere im Skicross. Hier gelten Daniela Maier und Florian Wilmsmann als realistische Medaillenkandidaten.
Aus Wettperspektive besonders interessant:
- Hohe Quoten durch wechselhafte Ergebnisse
- Große Leistungsunterschiede je nach Format
- Überraschungspotenzial bei Finaldurchgängen
Short Track: Chaos, Tempo und Risiko
Short Track ist die wohl unberechenbarste Eissportart bei Olympia. Gelaufen wird auf einer 111-Meter-Bahn, Überholmanöver und Stürze gehören zum Alltag.
Bei Olympia 2026 stehen neun Entscheidungen an – inklusive Staffel- und Mixed-Wettbewerben. Deutschland ist sportlich nicht vertreten, Wettmärkte werden dennoch angeboten.
Typisch für Short-Track-Wetten:
- Hohe Varianz
- Favoritenstürze keine Seltenheit
- Attraktive Außenseiterquoten
Snowboard: Technik trifft Freestyle
Die Snowboard-Wettbewerbe finden 2026 in Livigno statt. Insgesamt werden elf Medaillenentscheidungen ausgetragen – von Big Air über Halfpipe bis Snowboardcross.
Deutschland schickt ein großes Team ins Rennen. Besonders im Parallel-Riesenslalom zählen Stefan Baumeister und Ramona Hofmeister zum erweiterten Favoritenkreis.
Snowboard-Wetten sind selten, aber beliebt – vor allem:
- Disziplin-Sieger
- Medaillenplatzierungen
- Nationenwertungen
Seltene Olympia-Wetten als Highlight 2026
Die Olympischen Winterspiele 2026 eröffnen für Sportwetten-Fans eine einmalige Vielfalt. Disziplinen, die sonst komplett fehlen, rücken für wenige Wochen in den Fokus.
Besonders gefragt sind:
- Curling
- Eiskunstlauf
- Freestyle-Skiing
- Short Track
- Snowboard
Der Vorteil liegt klar auf der Hand: mehr Wettoptionen, außergewöhnliche Quoten und ein zeitlich begrenztes Angebot. Wer sich früh informiert, findet bei Olympia 2026 Wettmärkte, die erst 2030 wieder zurückkehren.
Sportwetten24.com begleitet die Winterspiele mit aktuellen Infos, Einordnungen und Hinweisen zu verfügbaren Olympia-Wetten.