Peinliche Bayern-Posse: Jetzt spricht „Schuljunge“ Salihamidzic!

Simon Schneider | am: 24.10.18
Salihamidzic Bayern Pressekonferenz
Hasan Salihamidzic gilt bei manchen Beobachtern als eine Art „Hofnarr“ beim FC Bayern. (Foto: foto2press)

Die peinliche Pressekonferenz der Bayern-Bosse vom vergangenen Freitag ist noch immer das große Thema in Fußball-Deutschland. Das Medienecho auf den missglückten Rundumschlag war gewaltig, fast alle Kommentare lagen irgendwo zwischen Hohn, Spott und blankem Entsetzen. Viel Häme bekam auch Hasan Salihamidzic ab. Der Sportdirektor durfte bei dem jetzt schon legendären Auftritt nur ein paar mickrige Sätze sagen, am Ende fuhr ihm Karl-Heinz Rummenigge sogar über den Mund.

Es war schon ein mehr als groteskes Bild, das die Führung des nach eigenem Verständnis „wichtigsten Fußballverein in Deutschland“ da vergangene Woche abgab. Neben Präsident Ulrich Hoeneß und dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge saß Hasan Salihamidzic und wirkte wie ein Schuljunge, der nicht viel zu sagen hat, wenn die „Erwachsenen“ reden. In manchen Online-Kommentaren bekam er sogar das Etikett „Hofnarr“ verpasst. Genau diesem Eindruck wollte der Sportdirektor jetzt entgegen treten, als er sich im Vorfeld der Bayern-Partie in Athen bei „Sky“ äußerte.

Wegen Sancho: Rechtliche Schritte gegen die Bild-Zeitung

„Meine Position ist genau wie am Anfang: sehr stark. Ich bin sehr zufrieden damit“, so der 41-Jährige, der dabei freilich wenig überzeugend klang. Dass Rummenigge ihm auf der Pressekonferenz bei einer Frage nach BVB-Talent Jadon Sancho mehr oder weniger den Mund verbot, erklärte Salihamidzic damit, dass es in der Angelegenheit eine juristische Auseinandersetzung mit der Bild-Zeitung gebe. Rummenigge wollte „aus gutem Grund“, dass er dazu nichts sage, weil es sich um ein laufendes Verfahren handele.

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Salihamidzic betonte: „Das hat nichts mit meiner Stärke zu tun. Um meine Stärke muss sich keiner Gedanken machen.“ Er habe „ganz viel“ Verantwortung im sportlichen Bereich. Und wieder klang das ein bisschen wie das Pfeifen im Walde.

„Zwei verurteilte Steuerhinterzieher“

So oder so dürften die Bayern-Bosse mit ihrer lächerlichen Journalisten-Beschimpfung ein paar Geister gerufen haben, die schwerlich wieder loszuwerden sind. Vor allem die Springer-Medien reagierten schon in den vergangenen Tagen sehr empfindlich auf die teilweise absurde Kritik von Hoeneß und Rummenigge. Die Bild-Zeitung fragte in Anspielung auf einen Rummenigge-Satz „Geht's eigentlich noch?“ und wies genüsslich darauf hin, dass man doch noch kurz daran erinnern wolle, „dass hier zwei verurteilte Steuerhinterzieher mehr Würde, Anstand und Respekt einfordern.“

Samstag muss Bayern nach Mainz

Zumindest sportlich scheinen die Bayern und Trainer Niko Kovac so langsam wieder die Kurve zu kriegen. In der Bundesliga gelang am Samstag ein 3:1 in Wolfsburg, gestern folgte in der Champions League ein mühsamer, aber verdienter 2:0-Sieg bei AEK Athen. Am kommenden Samstag geht es zum FSV Mainz 05, dort sind die Bayern mit einer Betsson-Quote von 1,26 der ganz klare Favorit.

 

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Simon Schneider Simon – Senior Redakteur & News-Experte Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus (u.a. für das renommierte Portal Sport-Revue) bringt Simon journalistische Sorgfalt in die Welt der Sportwetten. Er weiß: Informationen sind die Währung des Erfolgs.

Während seine Wurzeln im Fußball, Esports und Wintersport liegen, hat er sein Portfolio bei Sportwetten24 erfolgreich erweitert. Simon ist unser Spezialist für das aktuelle Nachrichtengeschehen – von kurzfristigen Ausfällen im Tennis über MMA-Fights bis hin zu Politik-Wetten. In der Redaktion gilt er als der "Allrounder mit dem goldenen Händchen" und überzeugt intern regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. mehr lesen