Prognose: So viele Medaillen holt Deutschland bei Olympia 2026

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 2 Min. Lesezeit
Der deutsche Vierer-Bob ist eigentlich immer eine sichere Bank, wenn es um Medaillen bei den Olympischen Winterspielen geht

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo stehen vor der Tür. Nach 27 Medaillen und Platz 2 im Medaillenspiegel bei den Spielen 2022 in Peking hoffen deutsche Fans und Experten auf eine ähnlich erfolgreiche Bilanz. Während der DOSB keine konkrete Zielzahl für die Gesamtmedaillen nennt, streben die Verbände klar eine Top-3-Platzierung im Medaillenspiegel an. Für den Deutschen Skiverband (DSV) wurde zudem ein internes Ziel von zehn Medaillen in den ski-orientierten Disziplinen ausgegeben.

Unabhängige Prognosen aus internationalen Vorhersagen und Wett-Quoten stufen Deutschland als einen der heißesten Anwärter auf viele Goldmedaillen ein – oft auf Augenhöhe mit Norwegen und vor den USA. In einer populären, fanbasierten Voraussage teilen Experten Deutschland etwa 22 Goldmedaillen voraus, was zeigt, wie stark die Erwartungen sind, vor allem in den klassischen deutschen Stärken.

Gesamtmedaillen: 55–60 Medaillen (realistische Erwartung)

Deutschland wird vielerorts als einer der Top-3-Kandidaten für die meisten Gesamtmedaillen angesehen, mit einer Gesamtprognose von rund 55 bis 60 Medaillen. Diese Zahl liegt deutlich über den 27 Medaillen von Peking, spiegelt aber die Einschätzung wider, dass vor allem die Schlitten- und Bahnsportarten extrem starke Ergebnisse liefern könnten.

Goldmedaillen: Rund 12–18 Goldmedaillen möglich

Im Bereich der Goldmedaillen sehen Prognosen:

  • 12 bis 18 Goldmedaillen gelten als realistisches Szenario für die deutsche Mannschaft – abhängig von Tagesform, Wetter und Leistungsdichte.
  • Gerade Bob, Rodeln und Skeleton gehören zu den wahrscheinlichsten Goldlieferanten, was im besten Fall 6–10 Goldmedaillen allein aus diesen Disziplinen bedeuten könnte.
  • In anderen Sportarten wie Biathlon, Skispringen, Ski Alpin oder Snowboard werden weitere Einzelerfolge prognostiziert, wenn Athleten ihre Topform abrufen.

Wo Deutschland besonders stark punktet

Die größten Chancen auf Gold kommen aus den folgenden Bereichen:

  • Bob & Skeleton – Mit Stars wie Francesco Friedrich, der erneut Olympiagold anstrebt, ist Deutschland in beiden Bereichen historisch und aktuell absolute Weltspitze.
  • Rodeln – Die Tradition und Breite im Team lassen hier mehrere Podestplätze erwarten.
  • Biathlon – Zwar etwa mehr Podestchancen als sichere Goldplätze, doch mit Athlet:innen wie Franziska Preuß sind Überraschungen möglich.
  • Nordische Kombination & Skispringen – Gute Aussichten, vor allem im Team, aber nicht unbedingt hohe Goldwahrscheinlichkeit; instabile Formverläufe können dies beeinflussen.
  • Ski Alpin, Snowboard & Eiskunstlauf – Eher einzelne Favorit:innen, die für Überraschungen sorgen können.

Was wäre Erfolg, was Enttäuschung?

Ein Erfolg für Deutschland bei Mailand-Cortina wäre:

  • Rund 55–60 Medaillen insgesamt,
  • 12 Goldmedaillen oder mehr,
  • Top-3-Platzierung im Medaillenspiegel.

Eine Enttäuschung wäre hingegen:

  • Weniger als 40 Medaillen,
  • Deutlich unter zehn Goldmedaillen,
  • Rang 5 oder schlechter im Gesamtklassement.

Fazit: Es könnte deutsche Medaillen regnen in Mailand!

Die Prognosen für Deutschland bei Olympia 2026 sind insgesamt optimistisch: Mit einem starken Kader, vielen Topathleten und Tiefen in den traditionellen Disziplinen gilt ein hoher Medaillengewinn als wahrscheinlich.

Besonders in den Sportarten Rodeln, Bob und Skeleton kann Deutschland wieder dominieren, während in Biathlon, nordischen Sportarten und Alpin kritische Tagesleistungen über Gold entscheiden. Sollten die Athlet:innen das hohe Leistungsniveau abrufen, könnte das Team an die Erfolge von Peking 2022 anknüpfen oder sie sogar deutlich übertreffen.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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