Am kommenden Spieltag der Serie A blicken alle auf das Giganten-Duell zwischen der AS Rom und dem AC Mailand. Doch die Schlagzeilen gehören zwei Spielern, die gar nicht auf dem Rasen stehen werden: Artem Dovbyk und Santiago Jimenez. Eine Geschichte über geplatzte Deals, Formkrisen und eine anhaltende „schwarze Serie“.
Es hätte das Spiel werden können, in dem Artem Dovbyk seinen Kritikern endgültig beweist, warum er im Sommer das Trikot der Giallorossi übergestreift hat. Doch das Schicksal – und eine hartnäckige Pechsträhne – haben andere Pläne. Wie italienische Medien heute übereinstimmend berichten, wird der ukrainische Nationalstürmer das Top-Spiel gegen Milan verletzungsbedingt verpassen.
Die Partie steht damit unter einem kuriosen Stern: Auch sein Gegenüber auf Mailänder Seite, Santiago Jimenez, fällt aus. Beide Stürmer sind die Protagonisten einer Transfer-Saga, die sich nun in einer beidseitigen Enttäuschung manifestiert.
Der geplatzte Mega-Tausch: Was im Sommer wirklich passierte
Wie Goal.com in einer ausführlichen Analyse enthüllt, standen die Roma und Milan in den letzten Stunden des vergangenen Transferfensters kurz vor einem spektakulären Leih-Swap-Deal. Der Plan: Dovbyk sollte nach Mailand, Jimenez nach Rom.
Die Vereine waren sich laut Insider-Quellen bereits über die Modalitäten einig. Dass der Deal platzte, lag einzig an der Haltung des Mexikaners Jimenez. Er lehnte den Wechsel ab, um sich bei den Rossoneri durchzusetzen – eine Entscheidung, die rückblickend für beide Seiten Fragen aufwirft.
Dovbyks „Schwarze Serie“: Kritik vom Trainer und Verletzungspech
Für Artem Dovbyk verlief die Saison in der ewigen Stadt bisher alles andere als wunschgemäß. Zwar kämpfte sich der Ukrainer in die Rotation und erzielte in 13 Serie-A-Spielen immerhin 3 Tore, doch der endgültige Durchbruch zum unumstrittenen Stammspieler blieb aus.
Besonders das Verhältnis zum Trainerteam galt als angespannt. Berichten zufolge forderte Roma-Coach Gian Piero Gasperini öffentlich mehr Einsatz und kritisierte die Arbeit des Stürmers gegen den Ball. Gasperini, bekannt für sein forderndes Pressing-System, suchte offenbar einen anderen Spielertyp.
Gerade als Dovbyk begann, seine Rolle im Team besser zu definieren, stoppte ihn nun die Verletzung.
Was bedeutet das für das Spiel und die Wetten?
Für Sportwetter ändert der Ausfall beider Stürmer die Ausgangslage drastisch:
- Offensiv-Optionen: Beide Teams müssen in der Spitze improvisieren oder auf Rotationsspieler setzen.
- Taktik: Ohne die nominellen Stoßstürmer könnte das Spiel taktischer und ereignisärmer werden (Vorsicht bei „Über 2.5 Tore“ Wetten).
Das „Superduell“ findet nun ohne seine tragischen Helden statt – im Schatten einer Saison, die für Dovbyk und Jimenez bisher mehr Fragen als Antworten geliefert hat.