
Der VfL Wolfsburg steckt mittendrin in einer handfesten Krise in der Bundesliga: Nach der jüngsten 2:3-Heimniederlage gegen den FC Augsburg warten die Niedersachsen nun seit sechs Spielen auf einen Sieg und rangieren nur noch auf Platz 15, punktgleich mit dem Relegationsplatz und nur einen Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz. Der VfL droht damit erstmals langer Zeit ernsthaft der Fall in die 2. Liga – und in Wolfsburg wächst die Nervosität spürbar.
Trainer Daniel Bauer, der den Posten im November nach der Trennung von Paul Simonis übernommen hatte, wirkt überfordert. Seine Mannschaft verspielte gegen Augsburg eine 2:1-Führung und lässt weiterhin in den entscheidenden Momenten die nötige Reife missen. Die defensive Stabilität, die im Abstiegskampf so wichtig wäre, ist nicht erkennbar.
Trainerwechsel nur eine Frage der Zeit: Steht Hecking schon parat?
Angesichts dieser sportlichen Misere wird die Frage nach einem Trainerwechsel immer lauter. Offiziell hält der Verein weiterhin an Bauer fest – zumindest betonen Sportchef Pirmin Schwegler und Geschäftsführer Peter Christiansen ihr Vertrauen in den 43-Jährigen.
Doch intern und in der Berichterstattung brodelt es gewaltig: Mehrere Medien nennen Dieter Hecking als möglichen Kandidaten für eine Rückkehr auf die Wolfsburger Bank, sollte der Absturz in den kommenden Wochen nicht verhindert werden.
Der erfahrene Hecking hat in seiner Karriere bereits bewiesen, dass er Teams kurzfristig stabilisieren kann und würde als klassischer Retter-Typ wahrgenommen. Doch auch andere Namen wie Dino Toppmöller oder Thomas Reis werden laut unseren Informationen im Zusammenhang mit einem möglichen Trainerwechsel gehandelt.
Hecking-Hype: Echter Retter oder bloßer Mythos?
Die Idee, Hecking zurückzuholen, hat einen ganz simplen Ursprung: Erfahrung. In der Bundesliga kennt er sich aus, hat Vereine in schwierigen Situationen stabilisiert und würde als „ruhender Pol“ gelten.
Das klassische Fußball-Narrativ: Setzt den alten Hasen ein, dann klappt’s wieder. Ob das aber mehr als bloß eine sentimentale Wunschvorstellung ist, steht auf einem ganz anderen Blatt – schließlich ist auch Hecking zuletzt in Bochum gescheitert. Sein letzter großer Erfolg liegt Jahre zurück.
Kritiker sehen darin vor allem ein Ablenkungsmanöver: Ein altbekannter Name soll den Fokus von den klaren strukturellen Problemen ablenken, die Wolfsburgs Fußball in dieser Saison plagen – mangelnde Stabilität, fehlende Identität und unzureichende Transfers, die sich bislang nicht ausgezahlt haben.
Prognose: Hecking kommt!
Die Lage beim VfL ist ernst. Punktgleich mit dem Relegationsplatz, seit sechs Spielen sieglos und mit einer Defensive, die regelmäßig auseinanderfällt, stehen die Wölfe mit dem Rücken zur Wand. Offizielle Stellungnahmen klingen noch nach Kontinuität, doch hinter den Kulissen brodelt es.
Ob Hecking wirklich der Retter ist, bleibt abzuwarten – aber in dieser Krise hat Wolfsburg nichts mehr zu verlieren, und mit jedem weiteren Punktverlust wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die Verantwortlichen zu drastischen Mitteln greifen.
Wie man aus Wolfsburg hört, wurde bereits Kontakt zu Hecking aufgenommen. Der erfahrene Coach soll Feuer und Flamme für eine Rückkehr in die Auto-Stadt sein. Man könnte wetten, dass Hecking schon bald wieder auf der VfL-Trainerbank sitzt.