
Beim historischen Triumph von Bosnien-Herzegowina gegen Italien im Playoff zur WM 2026 gab es einen bitteren Moment für den FC Schalke 04: Der so unverzichtbare Stürmer Edin Dzeko zog sich in der letzten Aktion der Verlängerung eine Schulterverletzung zu und droht damit dem Klub im Aufstiegsrennen zu fehlen.
Die Szene ereignete sich in der 120. Minute, als Džeko nach einem Foul unglücklich auf die rechte Schulter fiel. Sofort war klar: Der 40‑jährige Torjäger würde die Entscheidung vom Punkt nicht mitnehmen können und musste das Spielfeld verlassen.
Der Klub bestätigte inzwischen den Ausfall des Kapitäns: Džekos Schulter wird „eingehend untersucht“, die genaue Ausfalldauer steht noch nicht fest, doch er wird im kommenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC fehlen.
Verletzung sorgt für Unsicherheit – Operieren oder nicht?
Zunächst berichteten mediale Quellen, die Verletzung könnte so gravierend sein, dass eine Operation am Schlüsselbein unvermeidlich sei – was einen längeren Ausfall nach sich ziehen würde und Schalke im Saisonendspurt hart treffen würde.
Mittlerweile hat Džeko selbst ein vorsichtiges Update gegeben: Laut eigener Aussage sei der Arm nicht ganz so schlimm verletzt – eine Operation sei „wahrscheinlich nicht nötig“, doch trotzdem wird er wohl mehrere Wochen fehlen. Diese Prognose lässt zwar noch Raum für Hoffnung, macht aber gleichzeitig deutlich: Schalke muss im Aufstiegsrennen ohne seinen wertvollsten Angreifer planen.
Warum der Ausfall für Schalke so bitter ist
Džeko war seit seinem Wechsel zu den Knappen im Winter eine der wichtigsten Figuren im Team und maßgeblich daran beteiligt, dass Schalke die Tabellenführung in der 2. Bundesliga über weite Strecken verteidigen konnte. In acht Einsätzen steuerte der erfahrene Stürmer bereits mehrere Tore und Vorlagen bei – seine Präsenz im Strafraum und Führungsqualität waren ein echter Pluspunkt.
Gerade im Saisonendspurt, wo noch sieben Spiele ausstehen, können einzelne Ausfälle dramatische Auswirkungen haben. Schalke trifft in den kommenden Wochen auf mehrere direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf – darunter Teams wie Paderborn oder Elversberg, die Schalke verbissen um den Spitzenplatz jagen. Ein Džeko‑Fehlen könnte hier entscheidende Punkte kosten.
Fans und Klub stehen nun unter Druck
Die Nachricht vom Ausfall des Topscorers schlug bei den Fans ein wie eine Bombe. Viele Anhänger fürchten, dass Schalke ohne seinen Torjäger den Aufstieg am Ende nicht packt – zumal Džeko zuletzt immer wieder Spiele durch seine Tore entschied und dem Team Sicherheit gab. Diskussionen in Fankreisen drehen sich bereits darum, ob andere Spieler die Lücke kompensieren können oder ob Schalke im Saisonfinish taktisch anders agieren muss.
Trainer Miron Muslic betonte zwar die Zuversicht, Džeko wieder einzusetzen, sobald es medizinisch möglich ist, doch bis dahin muss Schalke andere Wege finden, um den Aufstiegskurs zu halten.
Ein bitterer Schlag im Aufstiegsrennen
Die Verletzung von Edin Džeko ist ein harter Rückschlag für Schalke im Rennen um die Rückkehr ins deutsche Oberhaus. Ob seine Erfahrung und Torgefahr in den kommenden Wochen fehlen wird oder ob das Team den Ausfall mit kollektiver Stärke überstehen kann, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass der „Königsblauen“ dieser wichtige Baustein im Saisonfinish nicht zu sehr verloren geht.