In der Saudi Pro League bahnt sich der nächste Zoff zwischen zwei Schwergewichten an: Al-Ittihad soll laut mehreren Berichten eine formelle Beschwerde eingereicht haben, weil ein Verantwortlicher von Al-Hilal während laufender Verträge Kontakt zu Spielern aufgenommen haben soll. Im Worst Case stehen Sperren und sogar ein Registrierungsstopp im Raum – bestätigt ist bislang aber noch nichts endgültig.
Worum geht es in der Beschwerde?
Nach Informationen von 365Scores Arabic habe ein Spieler von Al-Ittihad der eigenen Vereinsführung Belege vorgelegt, die auf „nicht regelkonforme“ Kontaktaufnahme hindeuten sollen. Konkret ist in den Berichten von Audioaufnahmen und offizieller Korrespondenz die Rede – als Grundlage für die eingereichte Beschwerde.
In den 365Scores- und Goal-Berichten werden zudem zwei Namen genannt: Abdulrahman Al-Oboud und Muhannad Al-Shanqeeti sollen im Fokus stehen – beide hätten demnach noch keinen Status erreicht, der Verhandlungen außerhalb der vorgesehenen Fristen erlaubt.
Welche Sanktionen könnten Al-Hilal treffen?
Sollten die Vorwürfe von den zuständigen Gremien bestätigt werden, könnte es für Al-Hilal sportlich und organisatorisch richtig unangenehm werden. Goal schreibt, dass dem betroffenen Klub-Verantwortlichen eine Sperre von bis zu sechs Monaten plus Geldstrafe drohen könnte – und Al-Hilal zudem ein Verbot, neue Spieler zu registrieren (für eine Registrierungsphase).
| Thema | Was laut Berichten drohen könnte |
|---|---|
| Verantwortlicher von Al-Hilal | Sperre bis zu 6 Monate + Geldstrafe |
| Al-Hilal als Klub | Registrierungsverbot für neue Spieler (1 Fenster) |
| Al-Ittihad | Forderung nach Untersuchung/Ermittlungen |
Dementi und Gegenwind: Offiziell ist noch vieles offen
Ganz wichtig: Parallel zu den Vorwürfen gibt es bereits Dementis – und sogar widersprüchliche Aussagen zur Frage, ob überhaupt eine formelle Beschwerde bei den zuständigen Stellen „angekommen“ ist.
So wird bei Kooora ein klares Statement zitiert: Der Berater von Al-Shanqeeti weist die Gerüchte zurück und spricht von unbegründeten Medienmeldungen.
Eremnews wiederum berichtet, dass ein TV-Journalist behauptet habe, der Disziplinarausschuss habe keine Beschwerden von Al-Ittihad erhalten – andere Stimmen widersprechen dort jedoch ebenfalls, wodurch die Lage insgesamt weiter unübersichtlich bleibt.
Benzema-Transfer als Zündstoff im Hintergrund
Zusätzliche Brisanz bekommt die Story durch den ohnehin kontrovers diskutierten Winterwechsel von Karim Benzema: Der Starstürmer verließ Al-Ittihad und schloss sich Al-Hilal an – ein Transfer, der ligaweit für Schlagzeilen und Diskussionen sorgte.
Was das sportlich bedeuten könnte
Sollte ein Registrierungsverbot tatsächlich verhängt werden, wäre das vor allem für Al-Hilals Kaderplanung ein Problem – weil es direkte Auswirkungen auf die Verstärkungsmöglichkeiten im nächsten Fenster haben kann. Bis dahin bleibt es aber bei einem Szenario: Vorwurf → Prüfung → Entscheidung. Genau diese Unsicherheit macht den Fall so explosiv – und erklärt, warum er in Saudi-Arabien gerade so hochkocht.
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