Wetten ohne Steuer

Sportwetten Quoten

Sportwetten ohne Steuer

SteuerfreiSportwetten wurden in Deutschland bis Mitte 2012 nicht versteuert, die Spieler behielten ihren Gewinn vollständig. Die Wettanbieter mussten ebenfalls keine Steuer abführen, Sportwetten befinden sich bis heute in Deutschland in einer juristischen Grauzone. Seit dem Juli 2012 begannen einige Wett-Anbieter Ihren Kunden eine Wettsteuer in Höhe von 5% aufzuerlegen. Andere Buchmacher führen zwar selbst eine Steuer (für ihre Kunden) ab, legen diese aber nicht auf die Kunden um. Am 1. Juli 2012 ist die neue Rechtsnorm in Kraft getreten, die sich mit der Wettsteuer für deutsche Kunden beschäftigt. Gerade für Online-Nutzer ist diese Norm nun – zumindest meistens – mit weiteren Kosten verbunden.

tipico steuernWettanbieter ohne Wettsteuer

Wer nun die Wettsteuer umgehen möchte, muss einen Buchmacher wählen, der diese Steuer vollständig selbst trägt und/oder kein Interesse an einer so oder so fragwürdigen Lizenz aus Deutschland hat. Wetten ohne Steuer ist bei Buchmachern die eine deutsche Lizenz beantragt haben oder bereits über eine verfügen nicht möglich. Die folgenden Sportwetten Anbieter belasten aktuell (03/2017) ihre Spieler nicht mit der Wettsteuer:

Wettanbieter Kontitionen Bonus
  • keine Wettsteuer
    (Tipico übernimmt die Steuer komplett)
100€
  • keine Wettsteuer am Freitag
100€
  • Keine Wettsteuer auf Live- und Kombiwetten
110€
  • keine Wettsteuer auf Kombiwetten
    (sonst wählbar, ob die Steuer vom Einsatz oder Gewinn abgezogen werden soll)
100€
  • keine Wettsteuer auf Kombiwetten
100€
  • keine Wettsteuer auf Kombiwetten
100€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
225€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
300€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
100€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
120€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
150€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
100€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
110€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
100€
  • Wettsteuer nur auf Gewinne
  • keine Wettsteuer
  • Kunde ist selbst verantwortlich
20€
  • keine Wettsteuer
  • Kunde ist selbst verantwortlich
100€
  • keine Wettsteuer
  • Kunde ist selbst verantwortlich
150€
  • keine Wettsteuer
  • Kunde ist selbst verantwortlich
100€
  • keine Wettsteuer
  • Kunde ist selbst verantwortlich
50€

Wettanbieter und deren Handhabung der Wettsteuer

Steuerfrei wetten

Kunden eines Buchmachers interessiert daher vorrangig, welcher Anbieter ihren eigenen Geldbeutel am besten entlastet. Das bedeutet: Welcher Sportwetten-Anbieter trägt den Steuerbetrag selbst und welche Buchmacher geben die Beträge an ihre Kunden weiter?

Um allerdings etwas mehr Verständnis für die Unternehmen zu schaffen, möchten wir nachfolgend noch ein paar Worte zur generellen Sachlage verlieren.

Erst einmal etwas Positives: Heutzutage gibt es durchaus noch ein paar Wettanbieter, bei denen das steuerfrei wetten noch möglich ist.

info iconMerke: Ein Sportwetten-Unternehmen muss seit dem entsprechenden Stichtag 5 Prozent der Wetteinsätze von deutschen Kunden abführen. Diese Kosten wurden von einigen Anbietern direkt an den Kunden weitergegeben und verrechnet – natürlich sorgt das für jede Menge Unverständnis und auch Wut beim Kunden.

Bei diesen Wettanbietern werden keine Wettsteuern berechnet (Stand: 11/2017)

  • Tipico: In Sachen Sportwetten ist Tipico in Deutschland der Marktführer, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass deutsche Kunden hier ohne 5 % Steuer wetten können.
  • Betfair: Das englische Unternehmen, das früher vor allem als Wettbörse bekannt war, zahlt die fünf Prozent Wettsteuer selbst, sodass die Spieler bei diesem Anbieter steuerfrei wetten dürfen.
  • Expekt: Schon seit 1999 gehört der Buchmacher zum Wettgeschäft dazu und erfreut die deutschen Kunden mit einer Steuerfreiheit, da die Wettsteuer von Expekt selbst übernommen wird.
  • BigBetWorld: Dieser Anbieter kommt aus Österreich, wird nun allerdings auch in Deutschland bekannt – was unter anderem auch an dem vorteilhaften Auftritt sowie der fehlenden Wettsteuer liegt.
  • Betworld: Dieser Anbieter ist noch relativ neu auf dem Markt, bietet jedoch neben dem steuerfreien Wetten auch ein gelungenes Gesamtpaket.

Bei diesen Online-Buchmachern ist es teilweise möglich, ohne Steuer zu wetten (Stand: 11/2017)

  • Bet3000: Dieser Anbieter ist in Deutschland äußerst bekannt und bietet zumindest teilweise das steuerfreie Wetten an. Dies gilt sowohl für Live-Wetten und auch für Kombi-Wetten ab einer 4er-Kombination, sofern die Wette vor dem Ereignis aufgegeben wird.
  • Mybet: Immer freitags sind die Wetten bei Mybet steuerfrei für deutsche Kunden möglich. Dazu bietet MyBet auch 3er Kombiwetten (und höher) ohne Wettsteuer an.
  • Betsafe: Auch bei diesem Unternehmen wird keine Steuer fällig, wenn es sich um Kombiwetten handelt, deren Gesamtquote bei mindestens 3.0 liegt. Dazu müssen die einzelnen Wetten eine Mindestquote von 1.3 aufweisen.
  • Betsson: Das Kombiwetten-Angebot ab einer 3er Kombi gilt auch bei Betsson. Auch hier liegt die Mindestquote im Gesamtwert bei 3.0 und bei den einzelnen Auswahlen bei mindestens 1.5.
  • Sportingbet: Wer bei diesem Anbieter eine Kombiwette mit mindestens drei Wetten abgibt und darauf achtet, dass die Mindestquote jeder Auswahl bei 1.40 liegt, darf auch bei Sportingbet diese Wette steuerfrei abschließen.

Die genannten Buchmacher gelten durch die Bank als sehr seriös. Die Wettanbieter verpflichten sich, die Steuer zu übernehmen oder aufgrund einer anderen Lizenzsituation keine Wettsteuer zu erheben. Das ist nicht so selbstverständlich, wie es erscheint. Viele Anbieter nehmen es die  Wettsteuer in Deutschland nicht so genau.

Wetten ohne Steuer für Online-Buchmacher sehr belastend

Wenn ein Buchmacher mit „Wetten ohne Wettsteuer“ wirbt, dann ist das im Grunde genommen ein wenig irreführend. Grundlegend muss jeder Sportwetten-Anbieter Wettsteuer zahlen, wenn ein deutscher Kunde bei ihnen wettet. Teilweise werden die Steuern aber eben nicht an den Spieler weitergereicht, sondern von der Firma übernommen – so kommt das Gefühl zustande, dass es sich um ein komplettes Wetten ohne Steuer handelt.

Der Buchmacher zahlt in dem Fall die Steuer komplett aus eigener Tasche, um den Kunden die weiteren Mehrkosten zu ersparen. Der wohl bekannteste Anbieter, der dies derzeit noch macht, ist Tipico.

Tipico: Steuerfreies Wetten möglich
  • Hervorragende Wettquoten
  • Sehr gutes Angebot mit Schwerpunkt Fußball
  • Schnelle Auszahlungen
Bis zu 100€ Willkommensbonus
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Gesamtwertung:91/100
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Einige Wettanbieter werben zwar damit, dass es bei ihnen Wetten ohne Steuer gibt, sie führen aber die Steuer nicht ab. Um sich abzusichern, verstecken Buchmacher im Kleingedruckten ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen einen Halbsatz, der den Spieler zum Abführen der Steuer verpflichtet. Das liest sich in etwa so, dass der Spieler selbst verantwortlich dafür sei, etwaige, in seinem Land vorgeschriebene Steuern zu entrichten – ganz so, als könne das der Wettanbieter nicht wissen und wolle sich auch nicht darum kümmern, weil die Gesetze halt in allen Ländern verschieden ausfallen. Für die Spieler ist das ein echtes Dilemma, denn es wird nicht auf diesem Weg durch die Großzügigkeit des Anbieters die Steuer gespart. Der Buchmacher befindet sich in einer rechtlichen Grauzone, die der Spieler schlimmstenfalls gar nicht bemerkt, wenn er nicht das Kleingedruckte liest. Leider ist die rechtliche Lage hier nicht eindeutig geklärt. Das deutsche Recht schreibt vor, das die Wettsteuer vom Wettanbieter abzuführen ist. Da aber Deutschland auch zur EU gehört, greift durchaus auch EU-Recht und die Wettanbieter halten sich zwar an das EU-Recht aber in Bezug auf die steuerliche Abführung nicht an das deutsche Recht.

Wettsteuer in Deutschland – so sieht es derzeit aus

Obwohl es noch einige Wettanbieter gibt, die das steuerfreie Wetten bereithalten, so wird die Anzahl der Unternehmen mit diesem Luxus dennoch Stück für Stück kleiner. Angefangen bei ComeOn und Betsafe, gibt es mittlerweile nur noch ein paar kleine Alternativen, um steuerfreie Wetten abzuschließen.

Die Online-Buchmacher Tipico, BigBetWorld, Expekt, Betfair, Betworld und Kulbet sind aber nach wie vor sehr empfehlenswerte Anbieter, die noch dazu keine Steuer an die deutschen Kunden weiterreichen!

Die Frage ist allerdings, ob das steuerfreie Wetten auch langfristig bei diesen Firmen möglich sein wird – diese Frage kann leider nicht sicher beantwortet werden. Bei Rückfrage haben sich zumindest Betworld und auch Tipico geäußert, dass sie in „naher Zukunft“ keine Wettsteuer an die Kunden weitergeben werden. Bei anderen Unternehmen sieht die Antwort verhaltener aus, da sie den Markt weiter beobachten werden, ehe eine finale Entscheidung getroffen wird.

Wetten Steuer

So fließt die Wettsteuer zum Finanzamt

Warum wurde die Wettsteuer 2012 in Deutschland eingeführt?

Hintergrund ist eine Glücksspiel-Lizenzvergabe in Deutschland die sich täglich ändert. Verschiedene Bundesländer, z.B. Schleswig Holstein haben sich bereits am Thema Lizenzvergabe versucht. Als Basis für eine deutsche Lizenz gilt natürlich, dass Steuern abgeführt werden. Buchmacher, die eine deutsche Lizenz wünschen, sind angehalten eine Wettsteuer an den deutschen Fiskus abzutreten. Die Steuer-Höhe beträgt fünf Prozent vom Umsatz, der sich durch den Einsatz des Spielers und/oder durch den Gewinn ergibt. Ein Wettanbieter kann mit der Steuer den Spieler belasten, also schon Einsätze mit fünf Prozent beaufschlagen oder nur den Gewinn belasten, er kann auch einen Teil der Steuer selbst tragen. Die meisten Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz belasten entweder alle Einsätze oder Gewinne ihrer Kunden mit der Sportwettensteuer. Einige Wettanbieter tragen dabei allerdings die Steuern für den Kunden, wie die die oben aufgeführt sind.

Wettanbieter die über keine deutsche Lizenz verfügen, sind aber keinswegs illigal oder unseriös. Das Wetten im Internet ist nach wie vor legal. Deutschland möchte nur einen Teil vom nicht unerheblich großen Kuchen abhaben und setzt sich gern mal über europäisches Recht hinweg, wenn es um Steuern in Millionenhöhe geht. Wettanbieter wie Pinnacle, Tipico oder bet365 verfügen über europiäische Lizenzen, z.B. der LGA auf Malta die in der Wertigkeit nicht schlechter sind.

betsson steuerfrei kombi

Wetten ohne Steuer

Wie auch immer, ein Wettanbieter den Umgang mit der Steuer gestaltet: In jedem Fall schmälert sie mögliche Gewinne des Kunden und macht unter Umständen sogar Einsätze teurer. Viele Sportwetten-Begeisterte fragen sich daher, wie sich diese Steuer auf Sportwetten umgehen ließe. Als Möglichkeit kommt hierfür nur infrage, dass der Spieler einen Anbieter wählt, der die Steuer komplett selbst trägt oder aufgrund einer anderen Lizenzsituation keine Wettsteuern erhebt. Vordergründig ist das auch möglich, jedoch könnte der Wettanbieter die Steuer indirekt an seine Kunde weitergeben, nämlich durch schlechtere Quoten. Wir zeigen auf, welche Wettanbieterauf auf die Berechnung der Wettsteuer verzichten und Sportwetten ohne Steuer anbieten. Auch erläutern wir die wichtigsten Fakten zum Thema. Diese sind deshalb bedeutsam, weil manche Spieler allein durch den Wunsch, die Steuer um jeden Preis zu vermeiden, an unseriöse Buchmacher geraten.

Hier die wichtigsten Fakten zur Steuer auf Sportwetten:

  1. An Buchmacher mit deutscher Lizenz muss eine Wettsteuer gezahlt werden.
  2. Die Höhe der Wettsteuer beträgt fünf Prozent vom Einsatz.
  3. Die Buchmacher können die Wettsteuer an ihre Kunden weitergeben.
  4. Sehr wenige Buchmacher tragen die Steuerlast selbst.
  5. Beide Varianten weisen Vor- und Nachteile auf.

Betsafe bietet Kombiwetten steuerfrei an

BetsafeWer zu den Kunden des skandinavischen Unternehmens Betsafe gehört, muss als deutscher Kunde seit Februar 2016 die fünfprozentige Wettsteuer übernehmen. Auf diese Weise wird der Aufwand für den Anbieter entrichtet, der für das Unternehmen beim deutschen Finanzamt fällig wird.

Das ist nicht weiter verwunderlich, dass nun dieser Schritt folgte, denn über drei Jahre lang hat Betsafe die Gebühren komplett aus eigener Tasche bezahlt. Früher oder später war diese Umstellung nötig – zumindest aus Sicht von Betsafe. Für die Kunden bedeutet dies natürlich erst einmal eine gewaltige Umstellung, wenngleich sie auch nachvollziehbar ist.

InfoWichtig zu wissen: Die Gewinnmarge von Betsafe ist ungefähr genauso hoch wie die Wettsteuer von fünf Prozent, die bislang vom Unternehmen selbst bezahlt wurde. Wenn Betsafe die Steuern nicht erheben würde, könnte das Unternehmen demnach nur ohne eigene Gewinnmarge arbeiten, was langfristig vor allem wirtschaftlich keinen Sinn ergeben und damit das Aus für das Unternehmen bedeuten würde.

Damit die deutschen Kunden aber dennoch nicht ganz leer ausgehen, gibt es bei Betsafe zumindest eine Ausnahme in der neuen Regelung. Einzelwetten werden mit der fünfprozentigen Gebühr versehen, wohingegen Kombiwetten bei Betsafe steuerfrei sind, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

  • Kombiwetten mit einer Gesamtquote von 3.0 und höher
  • einzelne Auswahlen dieser Kombiwette müssen mindestens eine Quote von jeweils 1.30 oder höher aufweisen
  • diese Regelung gilt auch für Systemwetten, wenn die Kombiwetten, die enthalten sind, die genannten Auflagen erfüllen

Steuerfreie Live- und Kombiwetten bei Bet3000

bet3000 logoFast jeder Sportwetten-Anbieter ist seit der neuen Steuer für deutsche Kunden dazu übergegangen, die fünf Prozent vom Kunden selbst zu verlangen. Das ist insofern sehr verständlich, denn die eigene Gewinnspanne liegt bei den Online-Buchmachern ebenfalls nur bei circa fünf Prozent. Das bedeutet, dass einige Buchmacher zwar nach wie vor steuerfreie Wetten anbieten können, aber die meisten Firmen darauf wechseln müssen oder mussten, die Steuer einzufordern. Bei Bet3000 dürfen die deutschen Kunden zumindest bei einem Teil des Angebotes steuerfrei wetten!

Alle Live-Wetten sind bei Bet3000 komplett steuerfrei! Auch ab 4er Kombiwetten werden keine Steuern fällig, sodass Kunden des Anbieters jede Menge Chancen auf ein steuerfreies Wetten haben.

Livewetten Center bei Bet3000

Livewetten Center bei Bet3000

Ganz steuerfrei lassen sich die Angebote von Bet3000 leider nicht bereitstellen. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Online-Buchmacher schon einen der besten Auszahlungsschlüssel für Kunden bietet. Durch diesen hohen Schlüssel und die damit verbundene niedrige Gewinnspanne müssen die Steuern, die in jedem Fall fällig werden, kompensiert werden.

Wichtig ist aber zusammenfassend noch mal, dass die eingeführte Wettsteuer nur jene Wetten betrifft, die auch vor dem entsprechenden Ereignis eingereicht wurden. Alle Echtzeit-Wetten (Live-Wetten), die erst nach dem Spielstart eingereicht werden, sind komplett ohne Steuern möglich!

Durch die sehr guten Quoten und die entfallene Wettsteuer sind daher vor allem Livewetten und auch Kombiwetten ab vier Tipps bei Bet3000 sehr attraktiv.

Immer freitags steuerfrei wetten beim Sportwetten-Anbieter Mybet

mybet-300x103Schon seit dem Jahr 2013 zahlt der Online-Buchmacher Mybet die fünfprozentige Wettsteuer aus eigener Tasche, wenn es sich mindestens um eine 3er Kombi handelt. Abgesehen davon müssen Spieler zukünftig auch bei Systemwetten keine Steuer zahlen.

Besonders vorteilhaft ist aber der Freitag einer jeden Woche: An diesem Tag dürfen die Spieler komplett steuerfrei wetten – alle Fiskus-Zahlungen werden an diesem Tag von Mybet übernommen. Das Angebot für die Kombiwetten ab drei Tipps gilt jedoch immer.

mybet steuerfrei

Kombiwetten ohne Wettsteuer bei Sportingbet

sportingbet-300x63Wer sich bei dem britischen Buchmacher Sportingbet registriert, hat beim Wetten die Wahl, wie die Steuer abgezogen werden soll. Dem Spieler werden drei Optionen geboten:

  1. Die Wettsteuer wird direkt vom Einsatz abgezogen.
  2. Die Wettsteuer wird zusätzlich zum Einsatz als weiterer Kostenpunkt addiert.
  3. Die fünfprozentige Steuer wird auf den Gesamtgewinn fällig

Bei den Kombiwetten übernimmt Sportingbet allerdings die Steuer für die deutschen Kunden, sofern einige Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Kombiwetten mit mindestens drei Tipps
  • Mindestquote der einzelnen Tipps muss bei 1.40 liegen

So wetten Sie erfolgreich ohne Steuerzahlungen

Für den Sportwetten-Freund sollte es das schlussendliche Ziel sein, möglichst erfolgreich zu wetten. Hierfür werden optimale Bedingungen benötigt, um Wetten abzuschließen. Die Nutzer sollten genau die Buchmacher finden, die derzeit die jeweils beste Quote für das ausgesuchte Event bieten.

Hintergrundinformationen zur deutschen Wettsteuer

Deutschland-Fussball-FlaggeDie Wettsteuer wurde am 1. Juli 2012 eingeführt und ist Bestandteil des neuen Glücksspielvertrages. Damit die Dienstleistungsfreiheit und die Niederlassungsfreiheit der EU nicht verletzt wird, war es notwendig, diese weitgehende Liberalisierung einzuführen.

Der Gesetzgeber in Deutschland möchte aber nicht allzu weit gehen, sodass die Branche mittels Lizenzmodell reguliert wird. Das Sportwetten-Geschäft ist ein legaler Markt, was aber auch bedeutet, dass der deutsche Staat die Hand aufhält und die entsprechende Wettsteuer fordert.

Die Idee, für Sportwetten Steuern zu verlangen, ist allerdings natürlich nicht neu. Auch vor dem 1. Juli 2012 wurden bereits Wettsteuern verlangt. Beim alten Gesetz gab es für die Anbieter aber einige Lücken, wenn sie ihre Angebote beispielsweise aus dem Ausland heraus für die deutschen Kunden anboten. Auch wurden nur Steuern für Wetten verlangt, die feste Gewinnquoten aufwiesen.

Nun sind in der neuen Regelung auch ortsgebundene Wetten von der Steuerpflicht betroffen, sodass alle Wetten über das Internet, mit fünf Prozent Steuern belegt sind, sofern diese Wetten von deutschen Spielern abgeschlossen werden – unabhängig davon, wo der Sportwetten-Anbieter seinen Sitz hat.

Online-Buchmacher durch die neue Steuer zu einer Handlung gezwungen

Für Sportwetten-Anbieter ist diese Änderung natürlich ebenso wenig erfreulich. Ihre Kostenstruktur veränderte sich, da sie nun gezwungen waren, die fünf Prozent für jede Wette eines deutschen Spielers abzuführen. Die meisten Glücksspielunternehmen besitzen auch meist nur eine durchschnittliche Gewinnmarge von fünf Prozent, sodass die neue Steuer sie an den Rand der Wirtschaftlichkeit brachte. Andere Unternehmen weisen sogar eine noch geringe Gewinnspanne auf (Bet365 z.B.) und wieder andere Unternehmen eine höhere Spanne von bis zu 8 Prozent.

Im Durchschnitt sind es aber genau diese fünf Prozent Gewinn, die nun vom deutschen Staat gefordert werden. Wobei es sich eigentlich auch nicht um den Gewinn im eigentlichen Sinne handelt, sondern um den Umsatz des Unternehmens. Von diesem Umsatz sind weitere Kosten abzuziehen, die bei einem Unternehmen anfallen – z.B. für die Technik, Verwaltung und auch das Marketing.

Die Firmen haben nun also die Wahl, diesen Kostenfaktor komplett an die Kunden weiterzureichen oder durch andere Einnahmen einzuspielen und damit zu decken. In jedem Fall ist allerdings eine Umstrukturierung nötig – insgesamt ein großes Dilemma für die Firmen.

Wetten ohne Steuer für Online-Buchmacher sehr belastend

Wenn ein Buchmacher mit „Wetten ohne Wettsteuer“ wirbt, dann ist das im Grunde genommen ein wenig irreführend. Grundlegend muss jeder Sportwetten-Anbieter Wettsteuer zahlen, wenn ein deutscher Kunde bei ihnen wettet. Teilweise werden die Steuern aber eben nicht an den Spieler weitergereicht, sondern von der Firma übernommen – so kommt das Gefühl zustande, dass es sich um ein komplettes Wetten ohne Steuer handelt.

Der Buchmacher zahlt in dem Fall die Steuer komplett aus eigener Tasche, um den Kunden die weiteren Mehrkosten zu ersparen. Der wohl bekannteste Anbieter, der dies derzeit noch macht, ist Tipico.

Nützliche Tipps und Strategien beim Wetten ohne Wettsteuer

Wettanbieter topBei einer Strategie kommt es auf das entsprechende Ziel an. Sollen die Gewinnchancen erhöht werden? Dann kommen Wahrscheinlichkeitsrechnungen oder Statistiken zum Einsatz, damit die eigene Performance verbessert werden kann. Hierbei handelt es sich um das Verhältnis zwischen den verlorenen und gewonnenen Wetten. Auch kann es eine Strategie sein, das eigene Money Management zu verbessern, sprich, sein eigenes Wettbudget besser und effizienter einzusetzen. Das Ziel ist es in dem Fall, am Ende des Tages, der Woche oder des Monats eine positive Bilanz zu ziehen.

Viele dieser Ziele gehen natürlich Hand in Hand, daher gibt es einige Sportwetten-Strategien, die all diese Fokus-Themen gleichermaßen berücksichtigen. Diese Strategien werden ganzheitlich genannt (wie beispielsweise die Kelly Formel). Generell ist es jedoch so, dass Wettstrategien verschiedene Aspekte der Branche fokussieren.

In diesem Abschnitt möchten wir uns vorrangig dem häufigsten Ziel widmen: Den eigenen Wettgewinn optimieren!

Bei diesem Thema geht es also vor allem um die Konditionen, zu denen die einzelnen Wetten abgeschlossen werden. Verhandlungsgeschick bringt an dieser Stelle natürlich nichts, da es sich nicht um eine Wettbörse handelt, sondern um einen Buchmacher, der mit festgesetzten Angeboten arbeitet. Die beste Strategie ist hier stattdessen ein optimaler Preisvergleich.

Was also tun?

Jeder Sporttipper, der strategisch agieren möchte, sollte daher vor der Abgabe eines Tipps einen Vergleich der Quoten durchführen. Auf Sportwetten-Seiten, wie z.B. auf Sportwetten24.com, lässt sich hilfreiche Unterstützung finden!

Bis zur Einführung der Wettsteuer war der alleinige Vergleich der Quoten auch ausreichend. Nun allerdings muss der Vergleich noch auf anderen Dimensionen fortgeführt werden. Die Gegenüberstellung muss jetzt auch berücksichtigen, ob die Wettsteuer vom Anbieter übernommen oder an den Spieler weitergegeben wird – und wenn ja, auf welche Weise.

Rechtliche Grundlage der deutschen Wettsteuer

WettsteuerDie Wettsteuer-Idee ist grundlegend überhaupt nicht neu, geschweige denn revolutionär. Die Grundlage ist bereits im Jahre 1922 geschaffen worden, damals in Form des Rennwett- und Lotteriegesetzes. Bei diesem Gesetz gab es allerdings zwei bestimmte Voraussetzungen. Einerseits musste der Sportwetten-Anbieter seinen Sitz im Inland haben, andererseits benötigte die Veranstaltung eine Genehmigung bzw. ein Monopol.

Nach dem EU-Beitritt war der deutsche Markt aber nicht mehr von anderen Ländern abgeschottet. Unternehmen konnten dank der
Dienstleistungsfreiheit nun auch Angebote in der ganzen Union bereitstellen. Mit dem technischen Fortschritt und dem Internet-Zeitalter sprach nun also auch nichts mehr dagegen, vom EU-Ausland Sportwetten auch in Deutschland anzubieten.

Eine Erfassung gab es demzufolge früher noch nicht, da der Anbieter nicht in Deutschland saß. Auch wollte der deutsche Staat lange Zeit nach dem EU-Betritt auch das Sportwetten-Monopol nicht offiziell aufgeben. Blickt man auf die alte Gesetzeslage, so waren Sportwetten, die von einem Anbieter aus dem Ausland stammten, demzufolge als illegal und nicht besteuerungspflichtig einzustufen.

schleswig-holstein2Vorreiter war nun Schleswig-Holstein, weitere Länder sind mit dem EU-Druck gefolgt. Seit dem 01.07.2012 gilt nun der „Erste Glücksspieländerungsstaatsvertrag“. Es handelt sich aber erst einmal um eine „Teilöffnung“ da der Staat immer noch in Form von Regulierungen die Hand im Spiel hat. Damit es auch Steuerabgaben geben konnte, wurde auch gleichzeitig das „Gesetz zur Besteuerung von Sportwetten“ (siehe Drucksacke 379/12) für Sportwetten-Anbieter und deutsche Spieler in Kraft gesetzt.

Dies ist eine Gesetzesnovelle (also eine Änderung) des 1922 gestarteten Rennwett- und Lotteriegesetzes. Im Internet kursieren oftmals Behauptungen, dass die Wettsteuer ganz neu wäre und noch dazu im Glücksspielstaatsvertrag verankert wäre, ist demzufolge nicht richtig.

Das Glücksspiel ist einerseits Landessache, das Thema Wettsteuer regelt sich dagegen auf Bundesebene. Neu ist die „Erfindung“ der Wettsteuer also nicht. Die deutschen Wettkunden, die im Internet gewettet haben, konnten nur früher von der Gesetzeslücke profitieren, mit der das steuerfreie Wetten möglich war.

Mit der Änderung hat der Gesetzgeber nun aber auch entschieden, dass über die Steuerpflicht nicht der Unternehmenssitz entscheidet, sondern der Wohnsitz bzw. Aufenthaltsort der Person, die die Wette abschließt. Die Grundlage der Besteuerung ist der Wetteinsatz – es handelt sich um einen „reduzierten Steuersatz“ von fünf Prozent.

InfoWichtig: Im Internet wird außerdem oftmals behauptet, dass der Spieler bzw. der Kunde, also Sie selbst, steuerpflichtig sind. Das ist falsch, denn in der Schuld der Wettsteuer steht einzig und allein der Buchmacher – nach deutscher Gesetzgebung! Dieser Veranstalter entscheidet daher auch darüber, wie die fünf Prozent zu zahlen sind. Entweder übernimmt er die Steuer selbst oder er gibt sie an Sie weiter – auch hier gibt es verschiedene Varianten.

Der Preisvergleich zwischen den Anbietern ist nun allerdings umso wichtiger, denn einige Online-Buchmacher übernehmen die Steuergebühr auch weiterhin. Andere Anbieter nicht. Eine einheitliche Vorgehensweise gibt es allerdings nicht, da die Wettanbieter verschiedene Optionen für die Spieler bereithalten oder sich für eine der untenstehenden Möglichkeiten entscheiden.

Verrechnung der Wettsteuer – verschiedene Modelle im Vergleich

Ein Preisvergleich wäre ganz simpel, wenn die Wettanbieter nach einem einheitlichen Verfahren agieren würden, wie es beispielsweise bei der Umsatzsteuer der Fall ist. Bei der Wettsteuer gibt es dagegen verschiedene Methoden, die je nach Situation und Quote vorteilhaft oder negativ für den Spieler sein kann.

Wichtig: Es kommt nicht allein auf einzelne Faktoren, sondern auf das Gesamtbild an. Ein Anbieter kann die Wettsteuer zwar mit dem Spieler verrechnen, aber vielleicht eine so gute Quote bieten, dass der Gewinn letztendlich höher ist als bei einem Anbieter mit einer schlechten Quote, der die Wettsteuer anderweitig oder gar nicht verrechnet.

Der normale Quotenvergleich konnte bereits früher schon ein wenig mühsam sein, nun allerdings müssen auch die verschiedenen Verrechnungsmodelle berücksichtigt werden. Einige Anbieter gehen noch dazu nicht so transparent mit der Frage um, wie die Wettsteuer genau verrechnet wird. Ausnahmen, die sehr offen damit agieren, sind Bet3000 und Digibet.

Bereits im Wettschein ist bei diesen Anbietern ersichtlich, welche Gebühren in welcher Form erhoben werden, um die deutsche Wettsteuer zu zahlen – sie sehen außerdem, wie sich diese Steuer auf den möglichen Gewinn auswirkt. Bei den meisten anderen Online-Buchmacher müssen Kunden sich in der AGB umsehen, um die genauen Details zur Wettsteuer ausfindig zu machen und entsprechend auszurechnen, was das konkret im Einzelfall bedeutet.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht beliebter Wettanbieter mit der Antwort darauf, ob die Wettsteuer weitergereicht wird und wenn ja, in welcher Form. Wichtig ist, dass es sich bei dem Wettgewinn um den Brutto-Gewinn handelt. Dieser ergibt sich aus der Quote mal Wetteinsatz – also dem Wetteinsatz plus Nettogewinn.

Wettanbieter Ohne Steuer

Der erste Blick auf diese Tabelle verrät, dass sich die Sportwetten-Anbieter in zwei Lager spalten: Jene Firmen, die die Wettsteuer für die Kunden nicht erheben und die Online-Buchmacher, die die Wettsteuer weiterreichen. Aber auch das ist nicht ganz einfach, denn die Unternehmen, die die Steuer verrechnen, tun dies auf verschiedene Arten, die wir nachfolgend genauer vorstellen.

So wirkt sich die Verrechnung der Wettsteuer auf den Gewinn aus

Je nachdem, ob die Wettsteuer auf den Einsatz oder auf den Gewinn berechnet wird, sieht der Endgewinn ganz anders aus. Wenn es sich um einen Abzug vom Wetteinsatz handelt, dann ist hiermit der Bruttobetrag gemeint – der Betrag inklusive der Wettsteuer. Der gesamte Wetteinsatz beträgt demnach nicht 100 %, sondern 105 %.

Wer jedoch den Bruttogewinn heranzieht, um die Wettsteuer zu berechnen, der schlägt die Wettsteuer oben drauf. An das Finanzamt wird genau der Einsatz gemeldet, der vom Kunden auch tatsächlich getätigt wurde. Unter dieser Bedingung ergibt sich nun der Gewinn, von dem wiederum die fünf Prozent vom Wettanbieter abgezogen werden.

Nachfolgend zwei Beispiele für die jeweils unterschiedlichen Berechnungsmöglichkeiten:

Version 1 Einsatz Brutto-Gewinn Bruttogewinn
beim Wetteinsatz 10 € / 1,05 (Einsatz + Wettsteuer) = 9,52 € 9,52 x Quote 2.0 = 19,04 € 19,04 €
beim Wettgewinn 10 € / 1 (Einsatz) = 10 € 10 x Quote 2.0 = 20 € Gewinn 20 € x 0,95 % (Abzug Wettsteuer = 19 €

Bei diesem Beispiel beträgt der Unterschied zwar erst einmal „nur“ vier Cent, aber bei mehreren Wetten oder auch bei höheren Beträgen wird dieser Unterschied relevanter. Wer beispielsweise eine Wette mit 100 Euro Einsatz abgibt, bei dem beträgt der Unterschied in diesem Beispiel nicht vier Cent, sondern 84 Cent. „Kleinvieh macht auch Mist“ könnte die Devise lauten.

Passend zu diesem Vergleich muss nun auch der generelle Quotenvergleich stattfinden, der den Gewinn ebenso maßgeblich beeinflusst. Auch hierfür nachfolgend noch einmal ein paar Beispiele.

Wichtig: Die höchste Quote bedeutet nicht auch gleichzeitig, dass es sich final um den höchsten Wettgewinn handeln wird. Wichtig ist, die Wettsteuerberechnung mit in die Rechnung einfließen zu lassen!

Buchmacher Wetteinsatz Bruttogewinn Auszahlungsbetrag
Buchmacher 1

Quote 1.40

Wettsteuer beim Gewinn

10 € 13,30 €

(5 % Abzug von 14 €)

13,30 €
Buchmacher 2

Quote 1.45

Wettsteuer beim Gewinn

10 € 13,76

(5 % Abzug von 14,5 €)

13,76
Buchmacher 3

Quote 1.41

Wettsteuer beim Einsatz

9,52 €

(5 % Abzug von 10 €)

13,42 € 13,42 €
Buchmacher 4

Quote 1.45

keine Wettsteuer

10 € 14,50 € 14,50 €
Buchmacher 5

Quote 1.45

Wettsteuer beim Einsatz

9,52 €

(5 % Abzug von 10 €)

13,80 € 13,80 €

Bedeutet: Natürlich ist der höchste Gewinn bei dem Buchmacher möglich, der keine Wettsteuer an den Kunden weitergibt. Dieser spart in jedem Fall fünf Prozent, ganz egal, ob vom Einsatz oder vom Gewinn. Anders sieht es dagegen bei den weiteren beispielhaften Buchmachern aus. Deren Gewinne unterscheiden sich teilweise voneinander, je nach Quote und auch Berechnungsart der Wettsteuer.

Bei gleicher Quote ist die Wettsteuer beim Einsatz geringfügig besser als beim Buchmacher, der die Wettsteuer vom Gewinn abzieht. Allerdings ist dies eine Frage des Einsatzes, sodass diese Aussage nur bei niedrigen Einsätzen Gewicht hat.

Für den Nutzer ist das Fazit einfach: Solange die Wettanbieter im Internet noch keine einheitliche Regelung haben, an die sich alle gleichermaßen halten, ist ein Vergleich der Quoten UND auch der Wettsteuer-Berechnung ratsam. Nur so kann das wirklich beste Angebot ausfindig gemacht werden, welches alle relevanten Faktoren gleichermaßen beachtet.

Wetten ohne Steuer: Unser Fazit

Mit der Änderung des Glücksspielvertrages tritt die Wettsteuer für Wettanbieter mit deutscher Lizenz in Kraft. 5% sind auf den Wetteinsatz abzuführen. In unserer Übersicht finden Sie seriöse Wettanbieter die aktuell keine Steuer auf Wetten erheben. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die meisten Wettanbieter Online Sportwetten anbieten. Hier ist dann wieder die Frage – Wem gehört das Internet. Fakt ist rein rechtlich muss jede Wette die in Deutschland abgeschlossen worden ist mit einer Steuer in Höhe von 5% belegt werden. Praktisch ist dies allerdings schwer durchsetzbar. Hat ein Wettanbieter seinen Hauptsitz auf Malta, habe ich die Wette über das Internet abgeschlossen und gehe eine Geschäftsbeziehung in Malta ein. Ich wette also nicht in Deutschland. Die Glücksspiel-Lizenz aus dem europäischen Malta hat natürlich auch in Deutschland Gültigkeit. Beim Geld hört aber gern der europäische Gedanke auf – so hat man das Gefühl.

Normalerweise werden die Einsätze besteuert, die Gewinne können bei Gelegenheitsspielern steuerfrei bleiben, da auch Verluste nicht gegengerechnet werden dürfen. Sollte aber ein Spieler sein Einkommen zu einem großen Teil oder gar überwiegend aus Sportwetten bestreiten, stuft ihn das Finanzamt als Profi ein und möchte dann auch vom Gewinn etwas sehen. Das kann auch einem Gelegenheitsspieler passieren, der einmal einen großen Treffer landet. Aus diesem Grund ist das Thema der Wettsteuern sehr sensibel.

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