FC St. Pauli – SC Freiburg: Tipp & Prognose (22.03.26)

Am 27. Spieltag der Bundesliga steht der FC St. Pauli im Kampf um den Klassenerhalt mit dem Rücken zur Wand. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg muss ein Sieg her, wenn Pauli die Abstiegszone verlassen will.
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22.03.2026 Stadion am Millerntor (Hamburg) 17:30
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2,65 1X2
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Bester Tipp: Head-to-Head-Wette FC St. Pauli 1,85
Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Bereits am vergangenen Freitagabend verlor der FC St. Pauli das Auswärtsspiel des 26. Spieltages bei Borussia Mönchengladbach. Diese Niederlage kostete die Hamburger einiges, denn sie rutschten auf den Relegationsplatz ab. Mitten im Abstiegskampf und acht Spieltage vor dem Saisonende steht die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin damit enorm unter Druck, am kommenden 27. Spieltag gegen den SC Freiburg zu gewinnen.

Die Freiburger haben im Rennen um die Startplätze für das internationale Geschäft 26/27 ebenfalls einen Rückschlag kassiert, denn sie unterlagen zuhause dem 1. FC Union Berlin. Auswärts in der Hansestadt muss Julian Schusters Elf also unbedingt punkten. Gespielt wird am Sonntag, 22. März 26, um 17:30 Uhr im Stadion am Millerntor in Hamburg.

FC St. Pauli – SC Freiburg: Die Ausgangslage

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga in 23/24 schaffte der FC St. Pauli auf Rang 14 in der Folgesaison sicher den Klassenerhalt. In dieser Spielzeit sieht es da deutlich enger aus für die Hamburger, die in den letzten Wochen immer wieder in die Abstiegszone rutschten. Zurzeit befindet sich Pauli auf dem Relegationsplatz und hat einen Punkt weniger auf dem Konto als der SV Werder Bremen auf dem ersten Nicht-Abstiegsrang. Drei Zähler ist Alexander Blessins Elf dem VfL Wolfsburg voraus, der würde die Liga heute enden, sicher absteigen würde. Pauli muss also nicht nur selber gegen Freiburg gewinnen, sondern auch noch darauf hoffen, dass Bremen am kommenden Wochenende nicht in Wolfsburg gewinnt. Auf der anderen Seite wäre ein Wölfe-Sieg in diesem Kellerduell für die Hamburger ebenfalls nicht unbedingt von Vorteil.

Der SC Freiburg wartet seit drei Bundesligaspielen in Folge auf einen Sieg. Als Tabellenachter würden die Breisgauer zudem ziemlich sicher die Qualifikation für Europa in 26/27 verpassen. Hinzukommt, dass Freiburg derzeit die Dreifachbelastung aus Liga, Pokal und Europa League auch noch irgendwie kompensieren muss. In der vergangenen Woche verlor Julian Schusters Elf nämlich nicht nur gegen Union Berlin, sondern konnte auch das Europa League-Achtelfinalhinspiel in Genk nicht gewinnen. Noch vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC St. Pauli steht das Rückspiel an und es geht Schlag auf Schlag weiter, denn nach Pauli warten die Bayern.

FC St. Pauli – SC Freiburg: Verletzte & gesperrte Spieler

Im Heimspiel gegen den SC Freiburg muss der FC St. Pauli wahrscheinlich auf einen Einsatz von Manolis Saliakas, James Sands und Ricky-Jade Jones verzichten. Freiburg wird die Partie in Hamburg voraussichtlich ohne Max Rosenfelder und Daniel-Kofi Kyereh bestreiten.

FC St. Pauli – SC Freiburg: Taktische Analyse

Der FC St. Pauli hat bei Borussia Mönchengladbach in einem 3-4-2-1 gespielt, kam dabei aber trotz Ballbesitz und guter Passquote nur auf einen einzigen direkten Torschuss. Chancen waren auch schon im vorangegangenen Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (0:0) Mangelware. Die Offensive sollte also auch gegen Freiburg wieder das Problem sein. Die Freiburger verloren die Partie gegen Union Berlin in einem 4-2-3-1 in der Nachspielzeit und das, obwohl sie eigentlich über 90 Minuten hinweg die spielführende Mannschaft waren. Auswärts in Genk lief es in einem ähnlichen System auch nicht besser.

FC St. Pauli – SC Freiburg: Der direkte Vergleich (h2h)

30mal standen sich der FC St. Pauli und der SC Freiburg bisher auf Pflichtspielebene gegenüber. Dabei schnitten die Freiburger mit 12 Siegen etwas besser ab als die Hamburger, die sich zehnmal durchsetzen konnten. Pauli hat zudem seit einem Sieg im Rahmen der 2. Liga seit 2015 nicht mehr zuhause gegen die Breisgauer gewonnen.

Dies sind die Ergebnisse der letzten fünf Begegnungen:

  • Freiburg – St. Pauli 2:1
  • Pauli – Freiburg 0:1
  • Freiburg – St. Pauli 0:3
  • Freiburg – St. Pauli 2:1 nach Verlängerung
  • Freiburg – St. Pauli 4:3

FC St. Pauli – SC Freiburg: Die Wettquoten

Mit einer Quote von 2,65 wird der FC St. Pauli im Heimspiel gegen den SC Freiburg von den Buchmachern leicht favorisiert. Die Gäste stehen mit 2,90 aber auch nicht in einer deutlichen Außenseiterrolle. Das Unentschieden gibt’s für 3,00.

Die Formkurve: FC St. Pauli

Der FC St. Pauli hat gerade auswärts bei Borussia Mönchengladbach mit 0:2 verloren. Vorausgegangen waren ein torloses Remis im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, ein 1:0-Sieg bei der TSG Hoffenheim, ein 2:1-Erfolg über den SV Werder Bremen und eine 0:4-Niederlage bei Bayer Leverkusen.

Die Formkurve: SC Freiburg

Der SC Freiburg verlor gerade zuhause mit 0:1 gegen den 1. FC Union Berlin. Zuvor gab es im Achtelfinalhinspiel der Europa League eine 0:1-Pleite in Genk, ein 3:3-Unentschieden im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen, eine 0:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt und einen 2:1-Sieg über Borussia Mönchengladbach.

Wett-Tipp & Prognose: FC St. Pauli – SC Freiburg (22.03.26)

Es ist schwer zu sagen, ob der FC St. Pauli im kommenden Heimspiel gegen den SC Freiburg wieder die Oberhand gewinnen wird. Die Partie gegen Frankfurt war allerdings ordentlich, während Freiburg zuletzt in der Liga und in der Europa League knappe Niederlagen hinnehmen musste. Ich entscheide mich daher für eine Head-to-Head-Wette auf die Gastgeber, denn in diesem Fall würde ich, wenn das Spiel unentschieden endet, meinen Einsatz zurückbekommen. Die Quote liegt bei 1,85.

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Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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