
Die Geschichte der iranischen Fußball-Nationalmannschaft

In Deutschland 2006 stand nach Vorrunde nur ein Punkt auf der Habenseite der Iraner, nach einem glücklichen 1:1 Remis gegen Angola. In den Partie gegen Mexiko (1:3) und gegen Portugal (0:2) waren die Asiaten chancenlos. Vor vier Jahren in Brasilien startete Iran mit einem respektablen torlosen Remis gegen Nigeria. Es folgte ein sehr starker Auftritt gegen Argentinien. Die Partie wurde erste durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 0:1 verloren. Lediglich im Abschlussmatch beim 1:3 gegen Bosnien-Herzegowina konnte das Team nicht die gewünschte Leistung abrufen.
Die WM-Qualifikation des Teams

Iran: Die Gruppe B bei der WM 2018

| Die Gruppe B im Überblick |
Iran Quoten & Vorhersage
Die WM 2018 wird sich in die bisherige iranische WM-Geschichte einreihen. Die Asiaten sind in der Staffel B der klare Außenseiter. Denkbar ist jedoch, dass man mit einer konzentrierten Leistung Marokko aus den Angeln heben kann. Das Achtelfinale ist – so unsere WM-Prognose – trotzdem unerreichbar. Portugal und Spanien sind einfach zu stark. Iran wird auch beim fünften WM-Turnier nach der Vorrunde die Heimreise antreten.
Wir haben Ihnen folgend die wichtigsten WM-Quoten für Iran zusammengestellt:
| Wette | Beste Quote | |
|---|---|---|
| Gruppensieger | 26,0 (Betway) | |
| Einzug in Achtelfinale | 7,50 (Betway) | |
| Weltmeister | 292,0 (Netbet) |
Der Trainer des Teams

Verantwortlich für die iranische Nationalmannschaft ist der Portugiese Carlos Queiroz. Der 64jährige steht bereits seit April 2011 in Iran unter Vertrag. Dies zeigt sehr deutlich, dass Queiroz eine sehr gute Arbeit im asiatischen Staat abliefert. Zwischen 2008 und 2010 war der Coach als Nationaltrainer von Portugal tätig. Zuvor war Carlos Queiroz viele Jahre Co bei Sir Alex Ferguson, unter anderem bei Manchester United und Real Madrid sowie kurzzeitig bei den Nationalteams von Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi Arabien.
Die Stars der iranischen WM-Elf

Stärken und Schwächen der iranischen Nationalmannschaft
Das Nichtvorhandsein von herausragenden Spielern ist gleichzeitig die aktuelle iranische Stärke. Die Mannschaft wartet meist mit einer geschlossenen Leistung auf, kompakt und taktisch klug. Iran spielt defensiv betont. Dies zeigt auch die Grundausrichtung von 4-2-3-1. Ein Offensivfeuerwerk ist von den Iranern in Russland nicht zu erwarten. Der Außenseiter wird versuchen in der Defensive sicher zu stehen und muss offensiv auf ein kleines Wunder hoffen. Herausragende Stürmer, die ein Match im Alleingang entscheiden können, hat Iran nicht im Kader.

