Kevin Trapp zu Hertha BSC: Dreht sich das Torwart-Karussell weiter?

Trapp Wechsel zu Hertha

Jubelt Kevin Trapp schon in der kommenden Saison für Hertha BSC? (Foto: foto2press)

Sechs Wochen vor dem Start in die neue Saison ist eine der wichtigsten Positionen bei vielen Bundesligisten noch nicht geklärt. Hertha BSC gehört zu jenen Vereinen, die eine neue Nummer eins fürs Tor suchen. Ganz oben auf der Liste steht Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt. Der Keeper hat bei den Hessen zwar noch einen laufenden Vertrag bis 2024. Bei einem entsprechenden Angebot wären die Eintracht-Bosse aber bereit, Trapp ziehen zu lassen. Einen ersten Kontakt zwischen Hertha und Trapp hat es zuverlässigen Quellen zu Folge schon gegeben. Ein Wechsel des 30-Jährigen würde Frankfurt auch nicht zwingend in Zugzwang bringen. In diesem Fall würde Frederik Rönnow zum neuen Stammkeeper bei der Eintracht aufsteigen.

Bei Hertha BSC hat man bekanntlich große Pläne. Der neue Investor Lars Windhorst hat inzwischen einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in den Club gepumpt, jetzt werden die sportlichen Ziele angepasst. Um mittelfristig die Europa- oder sogar die Champions League zu erreichen, muss der Kader qualitativ aber deutlich verbessert werden.

Hertha hat ein Torwart-Problem

Trainer Bruno Labbadia und Sportdirektor Michael Preetz haben dabei die Torwartposition als Baustelle ausgemacht. Dort war man in der abgelaufenen Spielzeit mit den beiden Keepern Rune Jarstein und Thomas Kraft alles andere als zufrieden. Jetzt soll unbedingt eine neue Nummer eins kommen. Zumal Kraft seine Karriere im Sommer beendet hat und Jarstein im September bereits 36 Jahre alt wird.

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Trapp in Frankfurt nicht unumstritten

Zuletzt waren Gregor Kobel (hat jetzt beim VfB Stuttgart unterschrieben) und Yvon Mvogo (RB Leipzig) im Gespräch, außerdem gab es Gerüchte um Jonas Omlin (FC Basel) und sogar Loris Karius (FC Liverpool). Inzwischen verdichten sich aber die Anzeichen, dass die Hertha es vor allem auf Kevin Trapp abgesehen hat.

Trapp war erst im vergangenen Sommer von Paris Saint Germain zu Eintracht Frankfurt zurückgekehrt. Der 30-Jährige ist bei den Hessen ein absoluter Führungsspieler, rein sportlich gab es in der abgelaufenen Saison aber auch immer wieder Kritik.

Die Eintracht braucht Geld

Dass die Eintracht ihre Nummer eins nicht um jeden Preis halten will, machte Sportvorstand Fredi Bobic unlängst klar: “Wir sind eben ein Verein, der auch auf Transfer-Einnahmen angewiesen ist. Da kann es immer passieren, dass Spieler uns verlassen. Und dass ein Torwart wie Kevin Trapp begehrt ist, liegt auf der Hand.”

Man sei zwar “nicht unzufrieden” mit Trapp, so Bobic, aber zwischen den Zeilen war die Botschaft klar: Wenn ein anderer Verein eine passende Summe auf den Tisch legt, kann Kevin Trapp die Frankfurter verlassen. Zumal die SGE in der nächsten Saison keine Einnahmen aus einem europäischen Wettbewerb verzeichnen wird.

Hütter schließt Trapp-Wechsel zu Hertha kategorisch aus

Und da kommt Hertha BSC mit dem frischen Windhorst-Geld ins Spiel. Daraus macht aus Fredi Bobic keinen Hehl: “Für Hertha ist die Situation natürlich optimal. Sie sind mitten in der Krise einer der wenigen Clubs, der mächtig investieren kann. Das werden sie am Markt sicher nutzen.”

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Ob Kevin Trapp am Ende aber wirklich in der Hauptstadt landet, ist ungewiss. Frankfurts Trainer Adi Hütter schließt einen Transfer zur Hertha sogar aus: “Ich habe ihn angerufen und klargestellt, dass er meine Nummer eins bleiben wird. Er fühlt sich ja auch sehr wohl in Frankfurt. Aber klar: Wenn ein Top-Angebot kommt, werden wir reden müssen. Zu Hertha BSC wird er aber ganz sicher nicht gehen.”

Gerüchte um den AC Mailand

Hat Hütter sich da etwas weit aus dem Fenster gelehnt – oder weiß der Österreicher etwa mehr? Trapp soll unter anderem auch beim AC Mailand auf dem Wunschzettel stehen. Ob die Italiener aber eine entsprechende Ablösesumme aufbringen könnten, muss man bezweifeln. Angesichts der langen Vertragslaufzeit soll Frankfurt etwa 15 Millionen Euro verlangen.

All den Spekulationen um seine Zukunft zum Trotz wird Kevin Trapp beim Rückspiel von Eintracht Frankfurt gegen den FC Basel im Kasten stehen. Die Hessen wollen das Wunder schaffen und trotz der 0:3-Niederlage im Hinspiel noch ins Viertelfinale der Europa League einziehen. Alle Details dazu finden Sie in unserer ausführlichen Basel – Frankfurt Prognose.

 

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