Was macht eigentlich Gabriela Sabatini aktuell (2026)?

Simon Schneider
| veröffentlicht am: 01.01.26 (aktualisiert: 01.01.26)
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit
Was wurde eigentlich aus Gabriela Sabatini? Die Argentinierin galt zu ihrer aktiven Zeit als die schönste Tennisspielerin der Welt. Sabatini ließ aber nicht nur Männerherzen höher schlagen, sondern war auf dem Platz auch überaus erfolgreich.

In den 1980er und den 1990er Jahren war Gabriela Sabatini eine der erfolgreichsten Tennis-Spielerinnen. Die Argentinierin galt über viele Jahre als die große Konkurrentin von Steffi Graf. Unabhängig von ihren sportlichen Erfolgen war Sabatini für viele Tennis-Fans einfach die hübscheste Spielerin auf der Tour.

Doch was macht die ehemalige Tennis-Schönheit eigentlich heute? Welchen Weg ist Gabriela Sabatini nach dem Profisport gegangen? Wir haben die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Die Karriere von Gabriela Sabatini nach der aktiven Zeit

Schon während der sportlichen Karriere hat Gabriela Sabatini an das Leben nach dem Tennis gedacht. Bereits 1989 hat sie an die deutsche Firma Mülhens (Kölnisch Wasser; gehört heute Wella/Cosmopolitan Cosmetics) eine Lizenz für eine Duftserie unter ihrem Namen vergeben.

Nach der Karriere hat Sabatini die ihre Parfüm-Produktlinie weiter ausgebaut. Sabatini Düfte gibt’s nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Noch heute gehören die Sabatini Parfüms zu den Verkaufsschlagern der Branche.

Die Parfümdüfte von Gabriela Sabatini

Folgende Parfümdüfte vom Gabriela Sabatini wurden bisher veröffentlicht:

  • Gabriela Sabatini (1989)
  • Magnetic (1992)
  • Daylight (1992)
  • Cascaya (1994)
  • Bolero (1997)
  • Cascaya Summer (1998)
  • Wild Wind (1999)
  • Wild Wind for Men (2000)
  • Summer (2000)
  • Dévotion (2001)
  • Dévotion for Men (2001)
  • Private Edition (2003)
  • Temperamento (2004)
  • Elegance (2005)
  • Ocean Sun (2006)
  • Latin Dance (2008)
  • Miss Gabriela (2013)
  • Miss Gabriela Night (2014)

Neben der Duftproduktlinie besitzt Gabriela Sabatini verschiedene anderen Firmenbeteiligungen und mehrere Immobilien. Die Argentinierin hat während ihrer aktiven Karriere Preisgelder in Höhe von 8.785.850 US-Dollar gewonnen. Zusätzlich dürfte Gabriela Sabatini einen ähnlichen Betrag durch Sponsoren- und Werbedeals verdient haben.

1992 war Gabriela Sabatini die erste Tennisspielerin der Welt, nach der eine neue Rosenzüchtung benannt wurde.

Die sportlichen Erfolge der Argentinierin

Interessant ist sicherlich, dass Gabriela Sabatini in ihrer aktiven Karriere nie die Nummer 1 der Welt war. Die höchste Platzierung war der 3. Rang. Die Argentinierin hielt sich aber zehn Jahre lang ununterbrochen in den Top-10. Zwischen 1990 und 1994 stand sie bei den Grand Slam Turnieren 15 Mal in Folge im Viertelfinale.

Ihr größter Triumph war der einzige Grand Slam Sieg bei den US-Open 1990, damals gegen die ewige Kontrahentin Steffi Graf. Insgesamt hat Gabriela Sabatini 27 WTA-Titel gewonnen. Hinzu kommen 14 Siege im Doppel. Die heute 54jährige hat in ihrer Karriere 632 Mal gewonnen und 189 Mal verloren.

Gegen Steffi Graf hat Sabatini elf Mal gewonnen und 29 Mal verloren. 21 der 40 Duell wurde im dritten Satz entschieden. Gabriela Sabatini ist es in der Nachbetrachtung nie gelungen, die Dominanz von Steffi Graf wirklich zu durchbrechen.

Sabatini führt ruhiges Privatleben in der Schweiz

Ihre Heimat Argentinien hat Gabriela Sabatini längst verlassen. Sie lebt seit 2015 in der Schweiz, in Pfäffikon im Kanton Schwyz. In einem Interview erklärte Gabriela Sabatini, dass sie die Schweiz liebe. Es gehe ruhig zu. Sie steht nicht im Rampenlicht. Es gibt viele ehemalige Sportstars, die sich bewusst in der Schweiz niedergelassen haben.

Über einen Ehemann ist übrigens nichts bekannt. Sabatini hält ihr Privat- und Liebesleben komplett aus der Öffentlichkeit heraus. Im Jahr 2023 gab es mediale Gerüchte um eine Affäre mit dem argentinischen Tennisspieler Juan Martin Del Potro. Der ist übrigens fast 20 Jahre jünger als Gabriela Sabatini.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.