
Fußball-Ikone Cristiano Ronaldo sorgt wenige Monate vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 für bange Fragen: Der 41-jährige Superstar hat sich bei seinem Verein Al‑Nassr eine Oberschenkel-/Kniesehnenverletzung zugezogen, die ihn vorübergehend außer Gefecht setzt und Spekulationen über seine Teilnahme am Turnier auslöste.
Die Verletzung: Was ist passiert?
Ronaldo zog sich die Blessur Ende Februar im Ligaspiel gegen Al-Fayha zu. Er musste früh ausgewechselt werden, nachdem er über Beschwerden im linken hinteren Oberschenkel geklagt hatte. Sein Verein bestätigte daraufhin eine Sehnenverletzung, über die genaue Schwere und Dauer der Ausfallzeit jedoch zunächst keine klare Angabe gemacht wurde. Der Stürmer hat inzwischen ein Rehabilitationsprogramm begonnen und wird «Tag für Tag» medizinisch überwacht.
Berichte aus mehreren Sportmedien sprechen von einer voraussichtlichen Pause von etwa zwei bis vier Wochen, was Ronaldo zu einer Rückkehr ins Mannschaftstraining bereits weit vor dem WM-Start am 11. Juni 2026 ermöglichen würde.
Chance auf WM-Teilnahme weiterhin realistisch
Trotz der Verletzung überwiegt in Fachkreisen die Einschätzung, dass Ronaldo seine Teilnahme an der WM 2026 nicht verpasst. Die kurze prognostizierte Ausfallzeit lässt Raum, dass der Rekordtorschütze Portugals rechtzeitig fit wird. Sollte Ronaldo tatsächlich vor Turnierbeginn wieder auf dem Platz stehen, würde er als erster Spieler an sechs Weltmeisterschaften teilnehmen – ein Rekord, den selbst der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus nur fünfmal erreichen konnte.
Mehrere Quellen betonen, dass die Verletzung „sein WM-Spiel nicht in Gefahr bringt“, solange der Heilungsprozess wie erwartet verläuft. Ronaldo gilt bei der portugiesischen Nationalmannschaft als nahezu unverzichtbar, nicht nur wegen seiner Tore, sondern auch aufgrund seiner Erfahrung und Führungsqualität.
Risiko und Realität – auch das Alter spielt eine Rolle
Dennoch bleibt bei Fans und Experten ein Hauch von Skepsis: Mit 41 Jahren zählt Ronaldo zu den ältesten aktiven Weltklassespielern, und Muskelverletzungen brauchen mit zunehmendem Alter oft länger zur vollständigen Ausheilung als bei jüngeren Profis. In einem Fan-Forum etwa diskutieren Anhänger sogar, dass ein ernsthafterer Rückschlag seinen Einsatz in Gefahr bringen könnte.
Portugal hat in seiner Gruppe bei der WM unter anderem Begegnungen gegen Colombia und Uzbekistan im Kalender, und die Taktik könnte ohne Ronaldo ein anderes Gesicht bekommen. Doch Stand heute bleibt sein WM-Start trotz Verletzungssorgen wahrscheinlich.
Fazit: Spannung statt Gewissheit
Cristiano Ronaldos Oberschenkel- bzw. Kniesehnenverletzung wirft Fragen auf, doch die Wahrscheinlichkeit, dass er bei der WM 2026 spielt, ist nach aktueller Einschätzung noch intakt. Mit einer erwarteten Ausfallzeit von wenigen Wochen steht einer Rückkehr zum portugiesischen Team rechtzeitig vor Turnierbeginn nichts Grundlegendes entgegen.
Sollte Ronaldo tatsächlich fit werden, könnte er Geschichte schreiben – ein letztes WM-Abenteuer und ein Rekord für die Ewigkeit. Doch seine Verletzung hat die Spannung vor der WM nur noch weiter angeheizt.