Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Tipp & Prognose (05.04.26)

Das Duell am 28. Spieltag der Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln könnte kaum unterschiedlicher sein. Während die Frankfurter um die internationalen Wettbewerbe spielen, geht es für die Kölner um den Klassenerhalt.
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05.04.2026 Deutsche Bank Park (Frankfurt) 17:30
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2,15 1X2
3,50 1X2
3,30 1X2
Bester Tipp: Heimsieg 2,15
Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 4 Min. Lesezeit

Vor der Länderspielpause hat Eintracht Frankfurt mit der Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 auf dem Weg zu einer Qualifikation für einen der internationalen Wettbewerbe einen herben Rückschlag erlitten. Die Top 6 sind den Hessen bereits auf einige Punkte enteilt und das, obwohl die Mannschaft trotz der Verletzung von Keeper Kauã Santos in den letzten Wochen einen guten Eindruck machte. Am kommenden 28. Spieltag hat Albert Rieras Team im Heimspiel gegen den 1. FC Köln nun die nächste Chance, den Rückstand zu verkürzen.

Die Kölner befinden sich nämlich zurzeit mitten im Abstiegskampf und sorgten nach dem Unentschieden zuhause gegen Borussia Mönchengladbach mit dem nächsten Hammer aus dem Trainerstab für Schlagzeilen. In Frankfurt muss sich das neue Trio beweisen. Gespielt wird am Sonntag, 5. April 26, um 17:30 Uhr im Deutsche Bank Park der Adler.

Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Die Ausgangslage

Nach Platz drei in der vergangenen Saison ging Eintracht Frankfurt als Champions League-Teilnehmer in diese Spielzeit. In der Königsklasse gab es für die Mannschaft aus der Main-Metropole aber das Aus nach der Vorrunde und auch in der Liga läuft es nicht so gut wie erhofft. Auf Platz sieben haben die Hessen einen Rückstand von acht Zählern auf Bayer Leverkusen auf Platz sechs. Die Eintracht könnte damit die Qualifikation für einen der europäischen Wettbewerbe für 26/27 verpassen. Besonders bitter war der Ausfall von Stammtorwart Kauã Santos, der sich in der Partie gegen den SC Freiburg Anfang März eine Innenbandverletzung im Knie zuzog und der bis auf Weiteres fehlen wird.

Seit sieben Spielen in Folge hat der 1. FC Köln nicht mehr gewonnen. Erst vor wenigen Wochen musste Trainer Lukas Kwasniok aufgrund der schlechten Ergebnisse der Mannschaft, die erst zu dieser Saison als Zweitligameister in die Bundesliga zurückgekehrt war, gehen. Zunächst interimsweise übernahm Co-Trainer René Wagner, der noch nie eine Profimannschaft trainiert hat. Als Co-Trainer wurde Armin Reutershahn verpflichtet, der nun noch von Lukas Sinkiewicz ergänzt wird. Auch er bringt keine Erfahrung von einem Bundesligaclub mit. Dass dieses Trio erfolgreich ist, ist aber enorm wichtig, denn aktuell stehen die Kölner mit zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 15 der Tabelle. Im Falle einer Niederlage könnte der Effzeh am Sonntagabend also auf einem direkten Abstiegsplatz landen.

Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Verletzte & gesperrte Spieler

Eintracht Frankfurt muss im Heimspiel gegen den 1. FC Köln voraussichtlich auf einen Einsatz von Keeper Kauã Santos, Nnamdi Collins, Rasmus Kristensen, Jean-Mattéo Bahoya und Michy Batshuayi verzichten. Die Kölner werden wahrscheinlich ohne Joël Schmied, Timo Hübers, Luca Kilian, Malek El Mala und Alessio Castro-Montes auflaufen.

Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Taktische Analyse

Eintracht Frankfurt hat in Mainz in einem offensiven 4-3-3 gespielt und eine Niederlage kassiert. Es war nicht das erste Mal, dass die Hessen in diesem System aufgelaufen waren, auch wenn Trainer Albert Riera zuvor des Öfteren auf ein 4-1-4-1 gesetzt hatte. Zuhause gegen Köln könnten die Hessen aber trotz der Pleite in Mainz erneut offensiv auftreten. Der 1. FC Köln wurde unter neuer Leitung auf ein 4-2-3-1 umgestellt, das so vorher nicht zum Einsatz kam. In den letzten beiden Partien gab es mit dieser Aufstellung immerhin ein Unentschieden. Durch das neue Trainerteam sind weitere Veränderungen aber zu erwarten.

Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Der direkte Vergleich (h2h)

Schon 115mal standen sich Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln in einem Pflichtspiel gegenüber. Dabei schnitten die Kölner mit 43 Siegen insgesamt etwas besser ab als die Frankfurter, die sich 39mal durchsetzen konnten. Das Hinspiel in der laufenden Saison in der Domstadt ging allerdings an die Eintracht.

Dies sind die Ergebnisse der letzten fünf Begegnungen:

  • Köln – Frankfurt 3:4
  • Köln – Frankfurt 2:0
  • Frankfurt – Köln 1:1
  • Köln – Frankfurt 3:0
  • Frankfurt – Köln 1:1

Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Die Wettquoten

Eintracht Frankfurt wird das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit einer Quote von 2,15 als Favorit bestreiten. Die Kölner stehen bei 3,30 in der Außenseiterrolle. Das Unentschieden gibt’s für 3,50.

Die Formkurve: Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat vor der Länderspielpause eine 1:2-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 kassiert. Vorausgegangen waren ein 1:0-Sieg über den 1. FC Heidenheim, ein torloses Remis beim FC St. Pauli, ein 2:0-Erfolg über den SC Freiburg und eine 2:3-Pleite bei Tabellenführer Bayern München.

Die Formkurve: 1. FC Köln

Der 1. FC Köln hat seit dem 1:0-Sieg über den VfL Wolfsburg am 20. Spieltag nicht mehr gewonnen. Es folgten ein 1:2 gegen RB Leipzig, eine 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart, ein 2:2 im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, eine 0:2-Pleite beim FC Augsburg, ein 1:2 gegen Borussia Dortmund, ein 1:1-Unentschieden beim HSV und ein 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach.

Wett-Tipp & Prognose: Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln (05.04.26)

Trotz neuer Ansätze durch den Trainerwechsel denke ich, dass es für den 1. FC Köln schwer werden wird, sich bei Eintracht Frankfurt zu behaupten. Die Hessen treten mit Heimvorteil an und haben im eigenen Stadion seit der Niederlage gegen Bayer Leverkusen am 20. Spieltag nicht mehr verloren. Mit einer Quote von 2,15 finde ich die Siegwette auf die Frankfurter Eintracht daher so interessant, dass ich diesen Tipp einfach geradeaus platzieren würde.

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Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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