Bolivien – Algerien: Tipp & Prognose (10.06.26)

Boliviens Nationalmannschaft hat das WM-Ticket knapp verpasst. Im Testspiel gegen WM-Teilnehmer Algerien probt die Mannschaft aber schon jetzt für die nächste Qualifikation. Algerien hingegen nimmt den WM-Feinschliff vor.
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10.06.2026 Children's Mercy Park (Kansas City) 02:00
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8,50 1X2
4,50 1X2
1,45 1X2
Bester Tipp: Mehr als 2,5 Tore 1,85
Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Im September 2025 setzte sich Bolivien in einem historischen Coupe gegen Brasilien durch und hätte sich fast zum ersten Mal seit 1994 wieder für die Teilnahme an einer Fußballweltmeisterschaft qualifiziert. Erst in den Playoffs unterlag La Verde dem Irak, der sich später ein WM-Ticket sichern konnte. Nichtsdestotrotz haben Bolivien und Trainer Oscar Villegas die Hoffnung nicht aufgegeben und in diesem Jahr schon ordentliche Testspiele absolviert. Als nächstes steht ein Match gegen WM-Teilnehmer Algerien auf dem Plan.

Algerien ist nach einer Auszeit von 12 Jahren wieder bei einer WM am Start. Unter der Regie von Vladimir Petković, der früher Nationaltrainer der Schweiz war, geht Algerien mit dem wohl besten Kader, den das Land bis jetzt hervorgebracht hat, in das Turnier. Die Generalprobe gegen Bolivien findet am Mittwoch, 10. Juni 26, um 02:00 Uhr im Children's Mercy Park in Kansas City statt.

Bolivien – Algerien: Die Ausgangslage

Knapper hätte Bolivien die WM 2026 nicht verpassen können. Erst im entscheidenden Playoff-Finale unterlag La Verde dem Irak und musste so auf die vierte Teilnahme in der Geschichte des Landes verzichten. Dies ist bitter für den FIFA-Weltranglisten 76. dessen Fans bei der WM wohl für einiges an Stimmung gesorgt hätten. Mit einem Kadergesamtwert von nur 17 Millionen Euro wäre Bolivien aber auch nicht wettbewerbsfähig gewesen. Die letzten Testspielergebnisse, ein 1:1-Unentschieden gegen Panama oder ein 3:0-Sieg über Trinidad kann sich allerdings sehen lassen.

Algerien erreichte 2014 das Achtelfinale, war aber seitdem nicht mehr bei einer WM dabei. Der Kader rund um Ibrahim Maza (Bayer 04 Leverkusen) kann sich mit einem Gesamtwert von über 200 Millionen Euro aber durchaus sehen lassen. In einem Testspiel vor gut einer Woche schlug die algerische Nationalmannschaft sogar mit den Niederlanden einen der Co-Favoriten auf den WM-Titel. Wenn es in der Gruppe J gegen Argentinien, Österreich und Jordanien in gut einer Woche ernst wird, könnte Algerien also durchaus für eine Überraschung gut sein, auch wenn die Quote auf den Gruppensieg derzeit bei 8,00 liegt. Mit der bolivianischen Elf sollten die Wüstenfüchse jedenfalls keine Probleme haben.

Bolivien – Algerien: Die Topstars

Mit einem Marktwert von 5 Millionen Euro ist Mittelfeldmann Miguelito vom FC Santos Boliviens wertvollster Spieler. Neben ihm knacken nur noch Roberto Fernández, Gabriel Villamíl, Moises Paniagua und Diego Medina überhaupt die 1 Million Euro-Grenze. Bayer Leverkusens Ibrahim Maza ist mit einem Marktwert von 45 Millionen Euro der Superstar im algerischen Kader. Nennenswert sind aber auch Rayan Aït-Nouri (Manchester City), Amine Gouiri (Olympique Marseille) oder Anis Hadj Moussa (Feyenoord Rotterdam).

Bolivien – Algerien: Taktische Analyse

Bolivien hat alle Testspiele in diesem Jahr in einem offensiven 4-3-3 bestritten. Da die La Verde keine Angst haben muss, Verletzungen und Ausfälle zu riskieren, erwarte ich die Mannschaft gewohnt angriffslustig. Große Veränderungen sind nicht zu erwarten. Algerien hat da bei dieser Generalprobe deutlich mehr zu verlieren, stand aber gegen die Niederlande ebenso offensiv (4-3-3) auf dem Platz. Gesehen hat man die algerische Auswahl in 2026 aber auch schon im 4-2-3-1. Obwohl es sich um ein Testspiel handelt, werden die Wüstenfüchse nach vorne spielen. Fraglich ist nur, ob die großen Stars viel Einsatzzeit bekommen.

Bolivien – Algerien: Der direkte Vergleich (h2h)

Bolivien und Algerien sind sich erst einmal auf Länderspielebene begegnet. Dies war im Jahr 2024 in einem Testspiel der Fall. Damals setzten sich die Algerier mit 3:2 durch. Damals bereits mit einem Treffer erfolgreich war Amine Gouiri, der erneut im algerischen Kader stehen dürfte.

Bolivien – Algerien: Die Wettquoten

Mit einer Quote von 8,50 steht Bolivien im Testspiel gegen Algerien in der Außenseiterrolle. Algerien hingegen wird bei 1,45 ganz klar von den Buchmachern favorisiert. Eine Wette auf ein Remis kann mit einer Quote von 4,50 platziert werden.

Die Formkurve: Bolivien

In den Playoffs der WM-Qualifikation setzte sich Bolivien zunächst im Halbfinale gegen Suriname mit 2:1 durch, verlor aber das Endspiel gegen den Irak mit 1:2. Vorausgegangen waren drei Testspiele, die  mit dem 1:1-Unentschieden gegen Panama, der 0:1-Niederlage gegen Mexiko und dem 3:0-Sieg über Trinidad recht ordentlich ausfielen.

Die Formkurve: Algerien

Algerien hat zu Beginn des Jahres das Achtelfinale des Afrika-Cups gegen die Demokratische Republik Kongo mit 1:0 gewonnen, schied aber im Viertelfinale mit 0:2 gegen Nigeria aus. Es folgten mit dem 7:0-Erfolg über Guatemala, dem torlosen Remis gegen Uruguay und dem 1:0 gegen die Niederlande drei Testspiele.

Wett-Tipp & Prognose: Bolivien – Algerien (10.06.26)

Algerien sollte im Hinblick auf den Kader und die letzten Leistungen gegen Bolivien zu einem leichten Sieg kommen können. Ein Fragezeichen steht nur hinter dem Einsatz der Topspieler, die sich so kurz vor dem WM-Start sicher nicht mehr verletzen sollen. Da das letzte Testspiel aber bereits 3:2 endete, halte ich einige Tore erneut für wahrscheinlich. Fallen mehr als 2,5 Treffer, winkt eine Quote von 1,85.

Bester Tipp: Mehr als 2,5 Tore 1,85 jetzt zu Supabet
Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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