
Es ist das Spiel, auf das Tennis-Deutschland seit Jahren wartet: Am Sonntag (7. Juni) steht Alexander Zverev im Finale der French Open 2026 und hat die große Chance, endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel zu gewinnen. In Paris fehlt nur noch ein Sieg zum größten Triumph seiner Karriere.
Das Endspiel auf dem Court Philippe-Chatrier beginnt um 15:00 Uhr. Das geht aus dem offiziellen Turnierplan von Roland Garros hervor. Vor dem Herrenfinale findet noch das Damen-Doppel-Finale statt, ehe um 15 Uhr die Entscheidung im Herren-Einzel fällt.
Wer überträgt das French-Open-Finale 2026 live im TV?
Die gute Nachricht für alle Tennisfans: Das Finale mit Alexander Zverev wird in Deutschland live im Free-TV bei Eurosport 1 übertragen. Der Sportsender hält die Übertragungsrechte für Roland Garros und zeigt das Endspiel komplett live.
Zusätzlich läuft die Partie auch im Pay-TV beziehungsweise bei Streaming-Anbietern. Wer die komplette Turnierabdeckung nutzen möchte, kann das Finale ebenfalls über Discovery+ verfolgen. Darüber hinaus ist das Eurosport-Programm auch über DAZN empfangbar.
Nicht dabei sind dagegen Amazon Prime Video und Sky Sport Tennis. Amazon besitzt in Deutschland keine Rechte an den French Open, während Sky das Turnier ebenfalls nicht überträgt.
Wo gibt es einen Livestream zum French Open Finale?
Für Zuschauer, die unterwegs oder am Computer schauen möchten, stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
Der einfachste Weg führt über den kostenlosen Livestream von Eurosport 1 bei Joyn. Darüber hinaus bieten Discovery+ und DAZN ebenfalls Livebilder vom Finale an.
Bei Eurosport dürfte erneut das bewährte Team am Mikrofon sitzen. Viele Fans hoffen auf die Kombination aus Matthias Stach und Tennis-Legende Boris Becker, die bereits während des Turniers zahlreiche Topspiele begleitet hat.
So wird das Finale in Österreich und der Schweiz gezeigt
Auch in den Nachbarländern müssen Tennisfans nicht lange suchen.
In Österreich wird Roland Garros traditionell umfangreich bei ServusTV übertragen. Zudem stehen Streams über die digitalen Plattformen des Senders zur Verfügung. In der Schweiz berichten die öffentlich-rechtlichen Sender SRF sowie RSI live vom Turnier.
Damit können auch die vielen deutschen Tennisfans in Österreich und der Schweiz das historische Endspiel problemlos verfolgen.
Zverev vor der größten Chance seines Lebens
Sportlich könnte die Ausgangslage für Alexander Zverev kaum besser sein.
Der Hamburger jagt seit Jahren seinem ersten Grand-Slam-Triumph hinterher. Mehrfach stand er kurz vor dem ganz großen Wurf, doch immer fehlte am Ende das letzte Stück. Nun scheint die Tür weit geöffnet.
Der Druck war allerdings enorm. Titelverteidiger Carlos Alcaraz musste verletzt passen, Topfavorit Jannik Sinner schied überraschend aus und auch weitere hoch gehandelte Spieler verabschiedeten sich früh aus dem Turnier. In den sozialen Medien, bei Experten und in den internationalen Medien war deshalb immer wieder derselbe Satz zu hören: Wenn Zverev jetzt keinen Grand Slam gewinnt – wann dann?
Beeindrucken ließ sich der Weltranglistenzweite davon nicht. Runde für Runde präsentierte er sich stabil, konzentriert und nervenstark.
Im Halbfinale setzte sich Zverev am Freitag gegen den starken Tschechen Jakub Mensik mit 7:5, 6:2, 3:6 und 6:3 durch und zog verdient ins Endspiel ein.
Italiener wartet im Endspiel
Wer Zverevs Gegner wird, entscheidet sich erst im zweiten Halbfinale am Freitagabend. Sicher ist bereits: Im Finale wartet ein Italiener. Entweder Flavio Cobolli oder Matteo Arnaldi wird am Sonntag auf der anderen Netzseite stehen.
Unabhängig vom Gegner geht Zverev als Favorit in die Partie. Die Erfahrung, die Konstanz und die bisherigen Leistungen in Paris sprechen klar für den Deutschen.
Sollte er tatsächlich gewinnen, wäre es der erste Grand-Slam-Titel eines deutschen Tennisspielers im Herren-Einzel seit fast exakt 30 Jahren. Zuletzt gelang dieses Kunststück 1996 Boris Becker bei den Australian Open.
Am Sonntag könnte Alexander Zverev also deutsche Tennisgeschichte schreiben. Paris ist bereit – und ganz Deutschland wird zuschauen.

