England – Costa Rica: Tipp & Prognose (10.06.26)

Mit dem Testspiel England gegen Costa Rica absolviert einer der ganz großen Titelfavoriten die WM-Generalprobe. Unter der Regie von Thomas Tuchel geht es für die Three Lions bald endlich wieder los mit der Jagd auf den zweiten WM-Titel.
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10.06.2026 Inter&Co Stadium (Orlando) 22:00
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1,10 1X2
9,00 1X2
19,00 1X2
Bester Tipp: England erzielt 1 bis 2 Tore 2,00
Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 4 Min. Lesezeit

Vor exakt 60 Jahren wurde die englische Nationalmannschaft zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Weltmeister. Seitdem galten die Three Lions immer wieder als Favorit, konnten sich aber aus unterschiedlichen Gründen nie mit dem Titel belohnen. So gut wie in 2026 waren die Chancen der Engländer aber sicher schon lange nicht mehr, sich den zweiten Stern zu holen. Unter der Regie von Thomas Tuchel und mit einem Spieler wie Harry Kane als Kapitän bestreitet England den letzten WM-Test.  

Für die Three Lions geht es bei dieser Generalprobe gegen die Nationalmannschaft Costa Ricas. Zu unterschätzen sind die Südamerikaner aber auch gegen eine Fußballnation wie England nicht, immerhin waren sie zuletzt dreimal in Folge bei einer WM dabei – verpassten aber die Qualifikation für 2026. Gespielt wird am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 22:00 Uhr im Inter&Co Stadium in Orlando, Florida.

England – Costa Rica: Die Ausgangslage

Mit einem Kadergesamtwert von 1,3 Milliarden Euro gehört die englische Nationalmannschaft zu den WM-Teilnehmern mit den wertvollsten Spielern überhaupt. Auf Platz vier der FIFA-Weltrangliste, als amtierender Europameister und mit einem Spieler wie Harry Kane als Kapitän ist es also kein Wunder, dass die Three Lions aktuell mit einer Quote von 8,00 zu den heißen Favoriten auf den WM-Titel zählen. Die beiden in diesem Jahr absolvierten Testspiele waren mit dem Unentschieden gegen Uruguay und der Niederlage gegen Japan aber nicht sonderlich aufregend. Vor dem Freundschaftsspiel gegen Costa Rica findet daher noch ein weiterer Test gegen Neuseeland statt, den die Engländer gewinnen sollten, um in der WM-Gruppe L auch gegen Kroatien, Panama und Ghana wie erhofft überzeugen zu können.

2014 erreichte die nationale Auswahl Costa Ricas das Viertelfinale der WM. Obwohl die Los Ticos am Ende gegen die Niederlande ausschieden, setzten sie sich damals als Gruppensieger unter anderem gegen England durch. 2018 in Russland und 2022 in Katar kam Costa Rica aber nicht über die Vorrunde hinaus. Mit einem Kadergesamtwert von nur 28 Millionen Euro und auf Platz 51 der FIFA-Weltrangliste sollte die Mannschaft von Trainer Miguel Herrera aber eigentlich nichts gegen die Three Lions ausrichten können, zumal sie die Qualifikation für die WM verpassten und in diesem Jahr noch kein Länderspiel gewonnen haben.

England – Costa Rica: Die Topstars

Bayern Münchens Harry Kane ist als Kapitän einer der Leistungsträger im englischen Kader, der wertvollste Spieler ist er aber nicht. Dieser Titel geht mit einem Marktwert von 130 Millionen Euro an Jude Bellingham von Real Madrid. Weitere Stars sind Declan Rice (FC Arsenal), Bukayo Saka (FC Arsenal) oder Morgan Rogers (Aston Villa). Im Kader Costa Ricas sticht Manfred Ugalde von Spartak Moskau mit 12 Millionen Euro heraus. Wichtig sind außerdem Keeper Patrick Sequeira (Casa Pia FC) oder Jeyland Mitchell (Sturm Graz).

England – Costa Rica: Taktische Analyse

England hat in diesem Jahr zwei Testspiele absolviert. Dabei haben die Three Lions in einem 4-2-3-1 gegen Japan verloren. Beim 1:1 gegen Uruguay stand England im offensiven 4-3-3 auf dem Platz. Da es sich aber um das letzte Testspiel vor dem WM-Auftakt handelt, ist es schwer vorherzusehen, wie sich die Engländer präsentieren werden. Natürlich geht es um den Feinschliff, Verletzungen müssen aber trotzdem vermieden werden. Costa Rica hat gegen Kolumbien vor wenigen Tagen in einem 4-1-4-1 gespielt. Eine Niederlage gab es aber auch im 4-2-3-1 im Test gegen den Iran. Gegen England könnte es erneut zu Veränderungen in der Formation kommen.

England – Costa Rica: Der direkte Vergleich (h2h)

Zweimal standen sich England und Costa Rica bisher in einem Länderspiel gegenüber. Die letzte Begegnung fand 2018 in einem Testspiel statt, das England locker gewinnen könnte. Im Rahmen der WM 2014 gab es allerdings das besagte Unentschieden, das damals eine große Sensation war.

  • England – Costa Rica 2:0
  • Costa Rica – England 0:0

England – Costa Rica: Die Wettquoten

Im Testspiel gegen Costa Rica ist die englische Nationalmannschaft mit einer Quote von 1,10 der klare Favorit. Es ist auch keine große Überraschung, dass die Los Ticos mit 19,00 als krasser Außenseiter an den Start gehen. Das Unentschieden gibt es für 9,00.

Die Formkurve: England

England hat in diesem Jahr zwei Testspiele bestritten. Dabei gab es ein 1:1-Unentschieden gegen Uruguay und eine 0:1-Niederlage gegen Japan. Im Rahmen der WM-Qualifikation gab es in Hin- und Rückspiel ein 2:0 gegen Albanien, ein 3:0 und ein 5:0 gegen Lettland, ein 1:0 und ein 2:0 gegen Andorra sowie ein 5:0 und ein 2:0 gegen Serbien.

Die Formkurve: Costa Rica

Costa Rica hat in 2026 zunächst 2:2-Unentschieden gegen Jordanien gespielt, verlor aber anschließend mit 0:5 gegen den Iran und mit 1:3 gegen Kolumbien. Bei der WM-Qualifikation gab es zuletzt ein 1:1 und ein 4:1 gegen Nicaragua, ein 3:3 und ein 0:1 gegen Haiti und gegen Honduras in Hin- und Rückspiel jeweils ein torloses Remis.

Wett-Tipp & Prognose: England – Costa Rica (10.06.26)

Natürlich gehe ich im Grunde davon aus, dass England trotz der Testspielsituation gegen Costa Rica gewinnen muss. Da es kurz vor dem WM-Auftakt aber auch keinesfalls zu Verletzungen kommen darf, ist es durchaus möglich, dass die Three Lions auf Sparflamme laufen werden. Ich glaube daher nicht, dass England mehr als zwei Tore schießt. Fallen ein bis zwei Treffer für die Three Lions, gibt es eine Quote von 2,00, die deutlich attraktiver ist als die einfache Siegquote.

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Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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