Die Saison 2025/26 ist für die Bundesliga eine Zäsur – sportlich und personell. Bayern hat den Titel bereits perfekt gemacht, das CL-Rennen geht in den Schlussspurt zwischen Leipzig, Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen, und der Kampf um den Klassenerhalt hat sich auf einen Mittelfeldstau zwischen Platz 11 und 15 zugespitzt. Parallel dazu wurde dieselbe Saison zur Trainerwechsel-Saison schlechthin: Neun Cheftrainer haben ihre Posten vorzeitig verloren – ein Wert, der die historische Volatilität auf der Bundesliga-Trainerbank neu ausreizt.
Dieser Artikel listet den vollständigen Bundesliga-Trainerstand zum 30. Spieltag auf – mit allen aktuellen Gehältern, Vertragslaufzeiten und einer klaren Chronik der Saison-Trainerwechsel. Plus eine Einordnung, was die Gehaltsstruktur über die wirtschaftliche Verfassung der Liga aussagt.
Wichtiger Hinweis zur Quellenlage

Trainergehälter im deutschen Profifußball sind keine öffentlich zugänglichen Daten. Sämtliche im Folgenden genannten Zahlen sind Medienschätzungen aus Berichten von Bild, Sport Bild, kicker, Sport1 und Transfermarkt. Die Spannweite einzelner Schätzungen für denselben Trainer liegt nicht selten bei 20 bis 30 Prozent – wer also irgendwo „exakte“ Cent-Zahlen liest, sollte skeptisch werden. Die hier aufgeführten Beträge sind gerundet auf typische Größenordnungen und repräsentieren den Festgehalts-Anteil. Erfolgsabhängige Prämien (Meisterschaft, DFB-Pokal, Champions League) können das Gesamtpaket bei den Top-Verdienern um 20 bis 50 Prozent erhöhen.
Bundesliga 2025/26: Alle 18 Cheftrainer im Überblick
| # | Trainer | Verein | Im Amt seit | Vertrag bis | Geschätztes Festgehalt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Vincent Kompany | FC Bayern München | Juli 2024 | 2027 | ca. 9 Mio. € |
| 2 | Kasper Hjulmand | Bayer 04 Leverkusen | September 2025 | 2028 | ca. 4-5 Mio. € |
| 3 | Niko Kovač | Borussia Dortmund | Februar 2025 | 2028 | ca. 4 Mio. € |
| 4 | Sebastian Hoeneß | VfB Stuttgart | April 2023 | 2028 | ca. 3,5 Mio. € |
| 5 | Ole Werner | RB Leipzig | Juli 2025 | 2028 | ca. 2,5 Mio. € |
| 6 | Dino Toppmöller | Eintracht Frankfurt | Juli 2023 | 2027 | ca. 2,5 Mio. € |
| 7 | Urs Fischer | 1. FSV Mainz 05 | Dezember 2025 | 2027 | ca. 2 Mio. € |
| 8 | Christian Ilzer | TSG Hoffenheim | November 2024 | 2027 | ca. 1,5 Mio. € |
| 9 | Eugen Polanski | Borussia Mönchengladbach | September 2025 | 2028 | ca. 1,2 Mio. € |
| 10 | Steffen Baumgart | 1. FC Union Berlin | Saison 2025/26 | 2027 | ca. 1,2 Mio. € |
| 11 | Dieter Hecking | VfL Wolfsburg | März 2026 | Saisonende+1 | ca. 1,2 Mio. € |
| 12 | Daniel Thioune | SV Werder Bremen | Februar 2026 | offen | ca. 1 Mio. € |
| 13 | Julian Schuster | SC Freiburg | Juli 2024 | 2027 | ca. 1 Mio. € |
| 14 | Alexander Blessin | FC St. Pauli | Saison 2024/25 | 2027 | ca. 840.000 € |
| 15 | Merlin Polzin | Hamburger SV | November 2024 | 2028 | ca. 800.000 € |
| 16 | Frank Schmidt | 1. FC Heidenheim | September 2007 | 2027 | ca. 750.000 € |
| 17 | Manuel Baum | FC Augsburg (Interim) | Dezember 2025 | Saisonende | ca. 600.000 € |
| 18 | René Wagner | 1. FC Köln (Interim) | März 2026 | Saisonende | ca. 350.000 € |
Stand: 22. April 2026. Reihenfolge nach geschätztem Festgehalt absteigend. Vertragslaufzeiten nach öffentlich kommunizierten Vereinsangaben.
Top 5: Die Spitzenverdiener im Detail
Vincent Kompany – FC Bayern München (~9 Millionen Euro)
Der frischgebackene 35. Deutsche Meister der Bayern-Geschichte sichert seinen Cheftrainer auf Topniveau ab. Kompany übernahm im Juli 2024 von Thomas Tuchel und führte den Klub in seiner ersten Saison direkt zur Meisterschaft zurück. In 2025/26 steht das Triple zur Debatte: DFB-Pokal-Halbfinale gegen Leverkusen am Mittwoch, Champions-League-Halbfinale gegen PSG am Dienstag. Kompanys Vertrag läuft regulär bis 2027.
Mit erfolgsabhängigen Boni für Meisterschaft, Pokal und CL-Erfolge kann das Gesamtpaket bei vollständigem Triple-Gewinn die 12-Millionen-Euro-Marke deutlich überschreiten. Kompany ist damit nicht nur der bestbezahlte Trainer der Bundesliga, sondern liegt auch in der europäischen Top-10 – vergleichbar etwa mit Carlo Ancelotti bei Real Madrid und Pep Guardiola bei Manchester City (deutlich höher: ca. 25 Millionen Euro Jahresgehalt).
Kasper Hjulmand – Bayer 04 Leverkusen (~4-5 Millionen Euro)

Der Däne übernahm im September 2025 unter dramatischen Umständen: Vorgänger Erik ten Hag wurde nach nur zwei Spieltagen entlassen – nach einem Punkt aus den Auftaktspielen gegen Hoffenheim und Werder Bremen, plus internen Reibereien zwischen Trainerstab und Mannschaft. Hjulmand war zuvor dänischer Nationaltrainer (2020-2024) und hatte den Posten nach der EM 2024 freiwillig niedergelegt.
Sein Leverkusener Gehalt wurde nicht offiziell kommuniziert. Branchenschätzungen bewegen sich zwischen 4 und 5 Millionen Euro pro Jahr – leicht unter ten Hag, der mit kolportierten 5,5 Millionen Euro zu den Spitzenverdienern zählte. Vertrag bis 2028. Sportlich befindet Leverkusen sich aktuell auf Platz 6 mit knappem Anschluss an die CL-Plätze; eine 1:2-Heimpleite gegen Augsburg am vergangenen Wochenende hat die Saison zusätzlich erschwert.
Niko Kovač – Borussia Dortmund (~4 Millionen Euro)

Übernahm Anfang Februar 2025 von Nuri Şahin und führte den BVB von Tabellenmittelfeld zurück in die Champions League. Vor dem 31. Spieltag hat Dortmund Platz 2 vor Leipzig faktisch sicher – fünf Punkte Vorsprung bei vier ausstehenden Spieltagen. Kovačs Vertrag wurde im Sommer 2025 nach dem Erfolg vorzeitig bis 2028 verlängert.
Das Dortmunder Gehaltsniveau für den Cheftrainer-Posten lag schon unter Edin Terzić bei rund 3,5 Millionen Euro; Kovač liegt mit geschätzten 4 Millionen leicht darüber. Boni für Meisterschaft (in dieser Saison nicht relevant), Pokal-Erfolg und CL-Endrunde sind im Vertrag fest verankert.
Sebastian Hoeneß – VfB Stuttgart (~3,5 Millionen Euro)
Mit Vertrag bis 2028 längste Cheftrainer-Bindung der Liga. Hoeneß übernahm im April 2023 als Notlösung im Abstiegskampf und verwandelte den VfB nach dem geschafften Klassenerhalt in einen dauerhaften CL-Anwärter. In dieser Saison liegt Stuttgart auf Platz 4 und kämpft um die direkte CL-Qualifikation.
Hoeneß‘ Gehalt wurde mehrfach nach oben angepasst – von rund 1,5 Millionen Euro beim Antritt 2023 auf inzwischen ca. 3,5 Millionen Euro. Mehrere europäische Top-Klubs (Tottenham, Atlético Madrid) sollen ihn 2024 angefragt haben; Hoeneß entschied sich aktiv für die Stuttgarter Verlängerung.
Ole Werner – RB Leipzig (~2,5 Millionen Euro)
Wechselte im Sommer 2025 von Werder Bremen nach Leipzig – der Vertrag in Bremen wäre 2026 ausgelaufen, Werner wollte nicht verlängern. Leipzig hatte nach wochenlanger Trainersuche und mehreren Absagen Werner als sportlichen Neuanfang gewählt. Sein Gehalt wurde gegenüber Bremen (ca. 1 Million Euro) etwa verdoppelt.
In der Liga steht Leipzig vor dem 31. Spieltag auf Rang 3 – vier Punkte hinter Dortmund, drei vor Stuttgart. CL-Qualifikation ist greifbar, aber nicht gesichert. Werners Vertrag läuft bis 2028 mit erfolgsabhängiger Verlängerungsoption bei CL-Qualifikation.
Mittelfeld: Die solide bezahlten Coaches
Dino Toppmöller (Eintracht Frankfurt, ~2,5 Mio. €) – Im Amt seit Juli 2023, übernahm von Oliver Glasner. Frankfurt liegt auf Platz 8 im stabilen Europapokal-Bereich. Vertrag bis 2027.
Urs Fischer (Mainz 05, ~2 Mio. €) – Übernahm im Dezember 2025 von Bo Henriksen, der nach acht Niederlagen in Serie freigestellt wurde. Fischer war zuvor zwei Jahre ohne Cheftrainer-Tätigkeit nach seinem Union-Aus 2023. Sein Mainzer Gehalt liegt deutlich über dem Liga-Mittelmaß, weil Fischer als „Krisen-Stabilisator“ mit nachgewiesenem Track Record (Union: Aufstieg in CL) verpflichtet wurde.
Christian Ilzer (TSG Hoffenheim, ~1,5 Mio. €) – Im Amt seit November 2024, vorher Sturm Graz. Liegt aktuell auf P5 im CL-Rennen. Vertrag bis 2027.
Eugen Polanski (Borussia Mönchengladbach, ~1,2 Mio. €) – Stieg im September 2025 vom U23-Trainer zum Cheftrainer auf, nachdem Gerardo Seoane nach 0:4 gegen Werder entlassen wurde. Festanstellung mit Vertrag bis 2028 folgte nach erfolgreichen Interimswochen. Polanski ist der einzige aktuelle Bundesliga-Trainer, der zuvor selbst in der Bundesliga gespielt hat (u. a. Mainz, 1. FC Köln).
Steffen Baumgart (1. FC Union Berlin, ~1,2 Mio. €) – Übernahm zur Saison 2025/26 nach seinem HSV-Aus. Union steht im Mittelfeld-Stau auf Platz 11.
Dieter Hecking (VfL Wolfsburg, ~1,2 Mio. €) – Übernahm Anfang März 2026 als dritter Cheftrainer der Wolfsburger Saison nach Paul Simonis und Daniel Bauer. Hecking war bereits 2013-2016 in Wolfsburg und gewann 2015 den DFB-Pokal mit dem Klub. Vertrag bis Saisonende mit erfolgsabhängiger Verlängerungsoption.
Daniel Thioune (Werder Bremen, ~1 Mio. €) – Übernahm im Februar 2026 von Horst Steffen und dem Interimsduo Duarte/Groß. Werder steckt im Mittelfeld-Stau auf Platz 15.
Julian Schuster (SC Freiburg, ~1 Mio. €) – Im Amt seit Juli 2024 nach dem Abschied von Christian Streich. Freiburg auf Platz 7 im Europapokal-Rennen.
Aufsteiger und kleinere Etat-Klubs
Alexander Blessin (FC St. Pauli, ~840.000 €) – Übernahm zur Saison 2024/25 und führte St. Pauli zum Klassenerhalt. In 2025/26 sportlich auf Platz 16 (Relegation), aber mit realistischer Klassenerhalts-Chance.
Merlin Polzin (Hamburger SV, ~800.000 €) – Stieg im November 2024 vom Co-Trainer zum Cheftrainer auf und schaffte mit dem HSV den Bundesliga-Aufstieg. In 2025/26 steht der HSV solide im Mittelfeld auf Platz 14. Polzin ist mit 35 Jahren der jüngste Cheftrainer der Liga und arbeitet aktuell noch ohne abgeschlossene Pro-Lizenz (Sondergenehmigung). Vertrag wurde nach Aufstieg bis 2028 verlängert.
Frank Schmidt (1. FC Heidenheim, ~750.000 €) – Mit über 18 Jahren Amtszeit (seit September 2007) der dienstälteste aktive Cheftrainer aller deutschen Profiligen. Schmidts Karriere ist ein Bundesliga-Sonderfall: Aufstieg von der Oberliga bis zur Bundesliga mit demselben Klub und demselben Trainer. Wirtschaftlich kaum vergleichbar – Heidenheim zahlt mit 750.000 Euro vermutlich das Liga-niedrigste Festgehalt für einen vollwertigen Cheftrainer.
Interimstrainer der Saison
Manuel Baum (FC Augsburg, ~600.000 €) – Übernahm am 1. Dezember 2025 nach der Entlassung von Sandro Wagner (Punkteschnitt 0,93). Baum war bereits 2016-2019 Augsburger Cheftrainer und ist seit Juni 2025 als „Leiter Entwicklung & Fußballinnovation“ beim FCA. Vertrag bis Saisonende, eine Festanstellung ist offen.
René Wagner (1. FC Köln, ~350.000 €) – Übernahm am 22. März 2026 als bisheriger Co-Trainer nach der Entlassung von Lukas Kwasniok. Köln steht auf Platz 12 im Mittelfeld-Stau. Wagner verfügt über keine bisherige Cheftrainer-Erfahrung im Profifußball; sein Gehalt entspricht entsprechend dem unteren Bundesliga-Niveau.
Die Trainerwechsel der Saison 2025/26 – Chronologie
Mit neun Wechseln in den ersten 30 Spieltagen verzeichnet diese Saison den höchsten Wechselwert seit der Einführung der Bundesliga in dieser Form. Im Detail:
| Datum | Verein | Abgang | Nachfolger |
|---|---|---|---|
| 1. Sept. 2025 | Bayer Leverkusen | Erik ten Hag (nach 2 Spieltagen) | Kasper Hjulmand |
| 16. Sept. 2025 | Borussia M'gladbach | Gerardo Seoane | Eugen Polanski (zunächst Interim) |
| 7. Dez. 2025 | 1. FSV Mainz 05 | Bo Henriksen | Urs Fischer |
| 1. Dez. 2025 | FC Augsburg | Sandro Wagner | Manuel Baum |
| Nov. 2025 | VfL Wolfsburg | Paul Simonis | Daniel Bauer |
| 2. Feb. 2026 | SV Werder Bremen | Horst Steffen | Daniel Thioune |
| 8. März 2026 | VfL Wolfsburg | Daniel Bauer | Dieter Hecking |
| 22. März 2026 | 1. FC Köln | Lukas Kwasniok | René Wagner (Interim) |
| 11. April 2026 | (weitere Anpassungen) | – | – |
Quelle: bundesliga.de/news, kicker, Sport Bild – Stand 22.04.2026.
Bemerkenswert: Wolfsburg hat in einer einzigen Saison drei Cheftrainer verbraucht (Simonis → Bauer → Hecking) – eine Konstellation, die im modernen Bundesliga-Profifußball als Krisenindikator gilt und in den letzten 20 Jahren nur Hertha BSC (2018/19) und Schalke 04 (2018/19) erlebt haben.
Was die Zahlen wirklich aussagen
Drei strukturelle Beobachtungen, die sich aus der aktuellen Gehaltsliste ableiten lassen:
1. Die Top-3-Konzentration nimmt zu. Bayern, Leverkusen und Dortmund zahlen ihren Cheftrainern zusammen rund 17 Millionen Euro pro Jahr. Das entspricht etwa 43 Prozent der gesamten Bundesliga-Trainerkosten – bei drei von 18 Klubs. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil bei rund 33 Prozent. Die wirtschaftliche Schere zwischen den international etablierten Spitzen-Klubs und der Liga-Mitte wächst – und sie wächst nicht nur im Spielergehalt, sondern auch auf der Trainerbank.
2. Trainer-Inflation ist real, aber im unteren Drittel gestoppt. Frank Schmidts geschätzte 750.000 Euro in Heidenheim entsprechen ungefähr dem Niveau, das ein Bundesliga-Trainer einer kleineren Stadt schon vor zehn Jahren verdiente. Während die Topgehälter sich in dieser Zeit verdoppelt haben, bewegen sich die Bottom-Verdiener nominell kaum. Real (inflationsbereinigt) sind die Heidenheim-Gehälter sogar gesunken.
3. Trainerwechsel-Saisons sind Ausnahmen – diese ist eine. Im langjährigen Schnitt verzeichnet die Bundesliga 4-5 Trainerwechsel pro Saison. Die diesjährigen 9 Wechsel sind ein klares Outlier-Signal. Treibende Faktoren: der Druck durch CL-Quotenrechte (drei deutsche Klubs schaffen es ins CL-Halbfinale 2025/26), die wirtschaftliche Notwendigkeit, Abstiege zu verhindern (geschätzter Umsatzausfall pro Abstieg 50-100 Mio. €), und ein verändertes Risikoprofil bei Vereinsführungen, die nach kurzen Schlechtphasen schneller die Reißleine ziehen.
Häufige Fragen zu Bundesliga-Trainergehältern
Wer ist der bestbezahlte Bundesliga-Trainer 2025/26?
Vincent Kompany (FC Bayern München) verdient laut Medienberichten rund 9 Millionen Euro Festgehalt pro Jahr. Mit erfolgsabhängigen Prämien für Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League kann das Gesamtpaket im Triple-Jahr deutlich über 12 Millionen Euro erreichen.
Wie viele Trainerwechsel gab es 2025/26 in der Bundesliga?
Bis zum 30. Spieltag (Stand 22. April 2026) gab es neun Trainerwechsel: Bei Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, FSV Mainz 05, FC Augsburg, VfL Wolfsburg (zweimal), SV Werder Bremen, 1. FC Köln und einen weiteren. Es ist die wechselreichste Saison in der Bundesliga-Geschichte.
Wer ist der dienstälteste Bundesliga-Trainer?
Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim ist seit September 2007 ununterbrochen im Amt – über 18 Jahre. Er führte den Klub aus der Oberliga bis in die Bundesliga (Aufstieg 2023). Mit Vertrag bis 2027 ist Schmidt der mit Abstand dienstälteste aktive Cheftrainer im deutschen Profifußball.
Was verdient ein Bundesliga-Trainer im Schnitt?
Das durchschnittliche Festgehalt eines Bundesliga-Cheftrainers 2025/26 liegt nach Medienschätzungen bei rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr. Der Median liegt bei etwa 1,2 Millionen Euro – die Spannweite reicht von 350.000 Euro (René Wagner, Köln Interim) bis 9 Millionen Euro (Kompany).
Verdient ein Bundesliga-Trainer mehr als ein Bundesligaspieler?
Das hängt vom Klub ab. Bei Top-Klubs wie Bayern München, Dortmund oder Leverkusen verdienen Top-Spieler (Kane, Wirtz, Musiala) deutlich mehr als ihre Trainer – zum Teil das Doppelte oder Dreifache. Bei kleineren Bundesliga-Klubs liegt das Trainergehalt meist über dem des Top-Spielers im Kader.
Wie hoch sind die erfolgsabhängigen Prämien?
Erfolgsboni machen bei Top-Klubs typischerweise 20 bis 50 Prozent zusätzlich zum Festgehalt aus. Übliche Größenordnungen pro Erfolg: Meisterschaft 1-2 Mio. €, DFB-Pokal 500.000-1 Mio. €, Champions-League-Achtelfinale 500.000 €, CL-Finale 2-3 Mio. €. Bei Bayern und Dortmund liegen diese Werte am oberen Ende der Skala.

