
Schweden hat seinen Kader für die Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben – und im Mittelpunkt steht vor allem ein Name: Viktor Gyökeres. Der Stürmerstar geht als klare Nummer eins und wichtigste Hoffnung der Skandinavier ins Turnier. Nationaltrainer Graham Potter setzt auf eine kompakte Mannschaft mit viel Teamgeist, doch echte Weltklasse findet sich im Aufgebot fast ausschließlich im Angriff. Besonders Gyökeres soll Schweden nach schwierigen Jahren wieder international konkurrenzfähig machen.
Die Schweden hatten sich erst über die Play-offs für die WM qualifiziert. Dort war es vor allem Gyökeres, der mit seinen Toren zum entscheidenden Mann wurde und sein Team praktisch im Alleingang zur Endrunde schoss.
Der große Star: Viktor Gyökeres
An Viktor Gyökeres führt bei dieser schwedischen Nationalmannschaft kein Weg vorbei. Der Angreifer gehört mittlerweile zu den gefährlichsten Stürmern Europas und spielt nach seinem Wechsel in die Premier League auf höchstem Niveau. Seine Kombination aus Physis, Tempo und Abschlussstärke macht ihn zum absoluten Schlüsselspieler der Schweden.
Schon in den WM-Play-offs zeigte Gyökeres seine enorme Bedeutung. Gegen die Ukraine erzielte er gleich drei Treffer, im entscheidenden Spiel gegen Polen traf er erneut und führte Schweden damit zur Weltmeisterschaft. Insgesamt gelangen ihm vier Playoff-Tore – ohne Gyökeres wäre Schweden wohl nicht bei der WM dabei.
Auch Graham Potter weiß, wie abhängig seine Mannschaft vom Torjäger ist. Entsprechend wird das gesamte Offensivspiel stark auf Gyökeres zugeschnitten sein.
Isak als wichtiger Partner im Angriff
Neben Gyökeres gehört auch Alexander Isak zu den bekanntesten Spielern des Kaders. Der Premier-League-Stürmer bildet gemeinsam mit Gyökeres eines der stärksten Sturmduos der WM außerhalb der absoluten Topfavoriten. Trotzdem steht Isak etwas weniger im Rampenlicht, weil Gyökeres zuletzt die deutlich größere Geschichte schrieb.
Isak bringt enorme technische Qualität und Geschwindigkeit mit und soll vor allem als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff agieren. Gemeinsam könnten beide Schweden offensiv deutlich gefährlicher machen als noch bei vergangenen Turnieren.
Vier Bundesliga-Profis im Aufgebot
Auffällig im schwedischen WM-Kader ist außerdem die starke Bundesliga-Präsenz. Gleich vier Profis aus Deutschland stehen im Aufgebot. Dazu gehören Daniel Svensson von Borussia Dortmund, Eric Smith vom FC St. Pauli, Alexander Bernhardsson von Holstein Kiel sowie Mattias Svanberg vom VfL Wolfsburg.
Vor allem Hugo Larsson von Eintracht Frankfurt gilt zudem als einer der spannendsten Mittelfeldspieler des Landes. Der junge Profi soll künftig eine zentrale Rolle in der Nationalmannschaft übernehmen und könnte bereits bei dieser WM wichtige Minuten sammeln.
Schweden setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit
Im Vergleich zu anderen Nationen fehlt Schweden allerdings die große individuelle Starpower. Hinter Gyökeres und Isak ist das Aufgebot eher funktional zusammengestellt. Genau darin sieht Graham Potter jedoch eine Stärke. Der ehemalige Chelsea-Coach setzt auf ein kompaktes Team mit klarer Struktur und hoher Laufbereitschaft.
Erfahrene Spieler wie Victor Lindelöf oder Emil Forsberg sollen dabei die nötige Stabilität geben, während jüngere Spieler Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen sollen.
Schweden bei der WM 2026: Außenseiter mit gefährlicher Offensive
Auch wenn Schweden nicht zu den großen Favoriten gehört, könnte die Mannschaft für einige Überraschungen sorgen. Gerade die Offensive um Gyökeres und Isak besitzt genug Qualität, um selbst Topteams Probleme zu bereiten. Entscheidend wird allerdings sein, ob die Defensive stabil genug bleibt.
Für Schweden gilt deshalb vor allem eines: Viel hängt von Viktor Gyökeres ab. Bleibt der Torjäger in Form, ist für die Skandinavier das Achtelfinale durchaus realistisch. Ohne ihren einzigen echten Superstar dürfte es dagegen schwer werden.

