
In der 3. Runde des ATP-Masters in Rom kommt es am Sonntag (10.05.2026) erneut zum Duell zwischen Alexander Zverev und dem belgischen Shootingstar Alexander Blockx. Besonders spannend: Beide Spieler standen sich erst vor wenigen Tagen in Madrid gegenüber.
Damals setzte sich Zverev mit 6:2, 7:5 durch – und genau dieses Match liefert wichtige Hinweise für die Neuauflage in Rom.
Zverev mit solidem Auftakt in Rom
Alexander Zverev startete mit einem 7:5, 6:3-Erfolg gegen Daniel Altmaier ins Turnier.
Der Auftritt war insgesamt souverän, auch wenn Zverev phasenweise noch nicht komplett dominant wirkte. Vor allem im ersten Satz ließ der Deutsche einige Chancen liegen, kontrollierte das Match aber insgesamt klar.
Gerade auf Sand bleibt Zverev weiterhin einer der stärksten Spieler der Welt. Seine defensive Stabilität und die Qualität in langen Rallys sind auf diesem Belag enorm wertvoll.
Blockx: Talent mit starkem Lauf
Alexander Blockx gehört zu den spannendsten jungen Spielern auf der Tour. Der Belgier hat in Rom bereits zwei Matches gewonnen:
- gegen Federico Cina
- gegen Tallon Griekspoor
Beide Siege gelangen allerdings erst nach drei Sätzen.
Das zeigt zweierlei:
- Blockx bringt viel Kampfgeist mit
- körperlich hatte er bereits einige intensive Stunden auf dem Platz
Gerade gegen einen Spieler wie Zverev könnte das im weiteren Matchverlauf ein Faktor werden.
Direktvergleich: Frischer Vorteil für Zverev
Der wohl wichtigste Punkt für die Analyse: Die beiden kennen sich aktuell extrem gut – schließlich trafen sie erst am 1. Mai 2026 in Madrid aufeinander.
Damals gewann Alexander Zverev mit 6:2, 7:5.
Vor allem der erste Satz zeigte den Qualitätsunterschied sehr deutlich. Im zweiten Satz hielt Blockx zwar besser dagegen, wirklich in Gefahr geriet Zverev aber nicht. Das spricht klar dafür, dass der Deutsche auch diesmal die besseren Lösungen haben dürfte.
So könnte das Match laufen: Zverev kontrolliert, Blockx kämpft
Blockx wird versuchen müssen, aggressiv zu spielen und Zverev früh unter Druck zu setzen.
Das Problem: Genau gegen solche Spielertypen fühlt sich Zverev auf Sand oft besonders wohl. Seine Defensive zwingt Gegner immer wieder zu zusätzlichen Schlägen – und genau dort passieren jungen Spielern häufig Fehler.
Dazu kommt die enorme Erfahrung des Deutschen in großen Masters-Turnieren.
Vorteil Blockx: Matchpraxis
Ein kleiner Punkt spricht dennoch für den Belgier: Er hat bereits zwei Matches in Rom gespielt und die Bedingungen bestens kennengelernt. Zverev hingegen hatte bislang erst ein Match.
Gerade in den ersten Spielen eines Turniers kann dieser Rhythmus ein Vorteil sein – zumindest phasenweise.
Prognose: Zverev erneut vorne – aber nicht komplett ungefährdet
Die Favoritenrolle für Alexander Zverev ist absolut logisch. Er ist der deutlich komplettere Spieler und hat das direkte Duell vor wenigen Tagen relativ klar gewonnen. Trotzdem ist Blockx talentiert genug, um phasenweise mitzuhalten – besonders wenn Zverev nicht sein absolutes Topniveau erreicht.
Ein ähnlicher Spielverlauf wie in Madrid erscheint daher durchaus realistisch.
Empfohlene Wette:
👉 Over 20,5 Spiele im Match
💰 Quote: ca. 1,80
Begründung der Wette:
Blockx hat bereits gezeigt, dass er zumindest phasenweise mit Zverev mithalten kann. Gerade im zweiten Satz in Madrid wurde das Match deutlich enger.
Ein Ergebnis wie:
- 7:5, 6:4
- 6:3, 7:5
wirkt sehr realistisch – und beide Varianten würden die Over-Linie übertreffen.
Fazit: Längeres Match, auch drei Sätze nicht undenkbar
Das Duell zwischen Alexander Zverev und Alexander Blockx hat einen klaren Favoriten, aber keinen Selbstläufer.
Zverev bringt die deutlich größere Qualität und Erfahrung mit, während Blockx mit Selbstvertrauen und Matchpraxis dagegenhalten wird. Für Wettfreunde erscheint deshalb vor allem ein etwas längeres Match interessant – auch wenn am Ende vieles erneut auf einen Sieg des Deutschen hinausläuft.

