Wer auf seine Sparkassen- oder Volksbank-Karte schaut, sucht oft vergeblich nach dem vertrauten rot-blauen Maestro-Logo. Der Grund ist simpel: Mastercard hat das Maestro-System zum 1. Juli 2023 eingestellt. Seitdem werden keine neuen Maestro-Karten mehr ausgegeben.
Für Sportwetter war das jahrelang eine Quelle der Frustration: keine CVC-Nummer, keine 3D-Secure-Unterstützung, Online-Zahlungen regelmäßig abgelehnt. Die gute Nachricht: Das Nachfolgemodell ist in jeder Hinsicht besser. Wer 2026 eine neue Bankkarte von Sparkasse, Volksbank oder Commerzbank in der Hand hält, besitzt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Debit Mastercard oder Visa Debit — vollständig internet- und wettfähig.
Dieser Ratgeber erklärt, was sich genau geändert hat, wie die neue Karte funktioniert, was sie kostet und welche Stolperfallen viele Vergleichsseiten verschweigen.
Quick Facts: Sportwetten per Debitkarte 2026
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Maestro-Status | Eingestellt zum 1. Juli 2023 (keine neuen Karten) |
| Nachfolger | Debit Mastercard / Visa Debit |
| Erkennungsmerkmal neue Karte | 16-stellige Nummer + CVC-Code auf der Rückseite |
| Online-Tauglichkeit | Vollständig (wie klassische Kreditkarte) |
| Abbuchungsprinzip | Sofort vom Girokonto (Debit = kein Kredit) |
| Sicherheitsstandard | 3D-Secure / App-Freigabe (PSD2-konform) |
| Einzahlungsgeschwindigkeit | Sofort |
| Auszahlung möglich? | Ja (Visa Direct schnell; Mastercard Debit variiert) |
| Apple Pay / Google Pay | Ja — via Tokenisierung mit der Debitkarte |
| Bonus-Fähigkeit | Ja — fast immer qualifiziert |
| Gebühren Nutzer | 0 € (außer bei einigen Banken, s. Gebührentabelle) |
| Verfügbarkeit GGL-Anbietern | Sehr gut — höchste Akzeptanz aller Methoden |
| Anonymität | Gering — Buchmachers-Name im Kontoauszug |
🏆 Die besten Anbieter für Maestro bzw. Debitkarten
Da Maestro fast verschwunden ist, testen wir hier die Akzeptanz von Debitkarten (die neuen Bankkarten). Diese Anbieter verarbeiten Zahlungen gebührenfrei und schreiben Gewinne oft auch wieder auf die Karte gut (Card Withdrawal).
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Was war Maestro — und warum wurde es eingestellt?
Um zu verstehen, warum die neue Karte im Wettbereich funktioniert, wo die alte versagte, lohnt ein kurzer Blick in die Geschichte.
Das deutsche Bankensystem hatte jahrzehntelang einen Sonderweg: die Girocard (umgangssprachlich EC-Karte). Sie ist ein rein deutsches Zahlungssystem, das perfekt im deutschen Einzelhandel funktioniert — aber online und international Grenzen hat. Die Lösung war das Co-Branding: Neben dem Girocard-Logo wurde ein internationales Logo aufgedruckt — Maestro (Mastercard) oder V-Pay (Visa) — das Zahlungen im Ausland und im E-Commerce ermöglichte.
Wichtig für 2026: Die Girocard selbst existiert weiterhin — sie ist nicht eingestellt worden. Wenn Sie im Supermarkt mit Ihrer Sparkassen-Karte bezahlen, läuft das nach wie vor über das Girocard-Netz. Wenn Sie beim Buchmacher einzahlen, läuft es über das Mastercard- oder Visa-Netz. Beides steckt in derselben Karte — das ist Co-Branding der zweiten Generation, und das erklärt, warum Sie im Kassenbereich des Buchmachers „Mastercard“ oder „Visa“ wählen, obwohl Sie keine klassische Kreditkarte besitzen. Das Debit-Prinzip (Sofortabbuchung vom Girokonto) bleibt dabei immer erhalten.
Das Problem: Maestro war ein System aus den 1990er-Jahren, entwickelt für physische Kassen, nicht für das Internet. Im Online-Bereich fehlten zwei entscheidende Merkmale:
- Kein CVC-Code: Maestro-Karten hatten oft keinen dreistelligen Sicherheitscode auf der Rückseite. Ohne CVC lehnen Online-Händler — und Buchmacher — die Zahlung ab.
- Kein 3D-Secure-Standard: Moderne App-basierte Transaktionsfreigaben (wie sie seit PSD2 vorgeschrieben sind) waren mit dem alten Maestro-Protokoll kaum umsetzbar.
Für Sportwetter bedeutete das jahrelangen Frust: Karte eingeben, Zahlung abgelehnt, Fehlercode ohne Erklärung. Kein Einzelfall — es war systematisch.
Zum 1. Juli 2023 hat Mastercard das Maestro-System weltweit für neue Karten eingestellt. Die deutschen Banken mussten reagieren. Das Ergebnis: Statt Girocard + Maestro erhalten neue Kunden heute Girocard + Debit Mastercard oder Girocard + Visa Debit — eine vollständig internet- und wettfähige Karte in einem Stück Plastik.
Der Karten-Check: So erkennen Sie Ihre neue Debitkarte
Viele Nutzer wissen nicht, ob ihre aktuelle Karte die neue oder die alte Generation ist. Ein einfacher Drei-Punkte-Check:
1. Die 16-stellige Kartennummer Neue Debit Mastercard und Visa Debit haben vorne eine 16-stellige Nummer in vier Blöcken (z. B. 4111 1234 5678 9012). Alte Maestro-Karten hatten oft eine kürzere Nummer oder die Kontonummer.
2. Der CVC-Code Auf der Rückseite — meist neben dem Unterschriftenfeld — finden sich drei Ziffern. Das ist der Card Verification Code, der Schlüssel für Online-Zahlungen. Fehlt dieser Code, ist die Karte nicht online nutzbar.
3. Das Logo Suchen Sie auf Vorder- oder Rückseite nach dem Mastercard-Logo (zwei überlappende Kreise) oder dem Visa-Logo — kombiniert mit dem Zusatz „Debit“. Das „Maestro“- oder „V-Pay“-Logo ist ersetzt.
Ergebnis: Wer alle drei Merkmale findet, hält eine vollständig internet- und wettfähige Debitkarte in der Hand. Im Kassenbereich des Buchmachers: nicht nach „Maestro“ suchen, sondern selbstbewusst „Kreditkarte/Mastercard“ oder „Kreditkarte/Visa“ wählen — auch wenn das Geld direkt vom Girokonto abgebucht wird.
Wie funktioniert die Einzahlung mit der Debitkarte? Schritt für Schritt
Schritt 1: Kassenbereich aufrufen
Im Einzahlungsbereich des Buchmachers „Kreditkarte“ oder „Debitkarte“ wählen — je nach Anbieter auch „Mastercard“ oder „Visa“. Das Wort „Maestro“ erscheint nicht mehr, was bei manchen Nutzern Verwirrung auslöst. Beide Varianten (Mastercard/Visa) decken die neue Debitkarte ab.
Schritt 2: Kartendaten eingeben
16-stellige Kartennummer, Ablaufdatum (Monat/Jahr) und CVC-Code eingeben. Diese Daten stehen alle auf der Karte selbst.
Schritt 3: 3D-Secure-Freigabe
Nach der Dateneingabe erfolgt eine Weiterlauf zur 3D-Secure-Überprüfung. Moderne Banken nutzen dafür ihre eigene App (Sparkassen-App, DKB-App, ING-App). Die Transaktion wird mit einem Tap, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung freigegeben.
Schritt 4: Sofortige Gutschrift
Nach der App-Freigabe wird das Wettguthaben sofort gutgeschrieben. Das Geld wird dabei direkt vom Girokonto abgebucht — kein Kredit, kein Schuldenberg, kein Zinsrisiko.
Gebühren und Limits im Überblick
Gebührentabelle
| Gebührenart | Debit Mastercard | Visa Debit | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Einzahlung (Standardfall) | Kostenlos | Kostenlos | Bei den meisten Banken |
| Glücksspiel-Gebühr (MCC 7995) | 0–3 % | 0–3 % | Bankseitig — nicht alle erheben sie |
| Mindestgebühr bei Glücksspiel | 0–5 € | 0–5 € | Abhängig von Bank und Kontomodell |
| Auszahlung (Visa Direct) | Kostenlos | Kostenlos | Sehr schnell (oft Minuten) |
| Auszahlung (Mastercard Debit) | Kostenlos | — | Ggf. auf Banküberweisung ausgewichen |
| Fremdwährung | 1,5–2,5 % | 1,5–2,5 % | Bei Nicht-Euro-Anbietern |
| 3D-Secure-Freigabe | Kostenlos | Kostenlos | Bankseitig immer gratis |
Die Glücksspiel-Gebühr — was viele nicht wissen
Einzelne deutsche Banken kategorisieren Zahlungen an Sportwetten-Anbieter über den Merchant Category Code 7995 (Gambling) und erheben dafür eine Sondergebühr. Das betrifft nicht alle Banken — aber es betrifft genug, dass es erwähnt werden muss.
| Bank | Glücksspiel-Gebühr | Hinweis |
|---|---|---|
| Sparkasse | In der Regel keine | Je nach Verbund unterschiedlich |
| Volksbank / Raiffeisenbank | In der Regel keine | Je nach Institut |
| Deutsche Bank | In der Regel keine | Prüfziffer im PLV |
| ING | In der Regel keine | |
| DKB | Möglich (~3 % / mind. 5 €) | PLV prüfen |
| Comdirect | Möglich (~3 % / mind. 5 €) | PLV prüfen |
| Postbank | Möglich | PLV prüfen |
| N26 | In der Regel keine |
Praxistipp: Das Preis-Leistungs-Verzeichnis (PLV) der eigenen Bank gibt verbindlich Auskunft. Wer feststellt, dass seine Bank Glücksspiel-Gebühren erhebt, wechselt für Wett-Einzahlungen besser zu Trustly (kostenlose Open-Banking-Überweisung) oder einem E-Wallet wie Jeton oder MiFinity.
Einzahlungslimits
| Limit | Details |
|---|---|
| Mindesteinzahlung | Ab 10 € (anbieterabhängig) |
| Maximale Einzahlung | Durch Karten-Tageslimit der Hausbank begrenzt |
| Standard-Tageslimit | 500–3.000 € (je nach Bank und Kontotyp) |
| Online-Bezahlfunktion | Muss ggf. in der Bank-App aktiviert werden |
| Auslandseinsatz | Muss ggf. in der Bank-App aktiviert werden |
Debitkarte für Sportwetten: Pro & Contra
✅ Vorteile
Höchste Akzeptanzrate aller Zahlungsmethoden Wer eine Debit Mastercard oder Visa Debit hat, kann bei nahezu jedem Buchmacher weltweit einzahlen. Die Akzeptanz übertrifft E-Wallets, Sofortüberweisung und Prepaid-Methoden deutlich.
Bonus-Qualifikation fast garantiert Kartenzahlungen qualifizieren sich bei deutschen Buchmachern fast immer für Willkommensboni. E-Wallets (Skrill, Neteller, oft MuchBetter) sind bei vielen Anbietern ausgeschlossen — Debitkarten nicht.
Sofortige Gutschrift Die Zahlung wird in Echtzeit verarbeitet. Für Live-Wetten, bei denen Quoten innerhalb von Sekunden fallen, ist das entscheidend.
Direktabbuchung vom Girokonto — kein Kreditrisiko Der größte Unterschied zur echten Kreditkarte: Das Geld wird sofort vom Girokonto abgebucht. Keine Zinsen, keine Mindestrate, keine Schuldenfalle. Wer nur mit vorhandenem Geld wettet, hat eine natürliche Budgetkontrolle.
Auszahlungen auf die Karte möglich Bei Visa Debit-Karten ermöglicht Visa Direct Auszahlungen direkt auf die Karte — oft in wenigen Minuten bis Stunden. Das ist schneller als eine klassische SEPA-Banküberweisung.
Apple Pay und Google Pay als Erweiterung Die neue Debitkarte lässt sich in Apple Pay oder Google Pay integrieren. Die Einzahlung beim Buchmacher dauert dann zwei Sekunden — Betrag wählen, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, fertig.
Weltweite Nutzung Im Gegensatz zur alten Maestro-Karte, die regional begrenzt war, funktioniert die Debit Mastercard und Visa Debit international. Wer bei ausländischen Buchmachern (Malta, Gibraltar) wettet, trifft auf keinerlei Länderbeschränkungen.
❌ Nachteile
Keine Anonymität Der Name des Buchmachers erscheint im Kontoauszug. Wer diskrete Buchungen bevorzugt — etwa wegen einer laufenden Kreditanfrage — sollte PayPal oder ein E-Wallet als Zwischenschicht nutzen.
Glücksspiel-Gebühren einiger Banken Wie oben erklärt: Einzelne Banken erheben bei Zahlungen an Glücksspielanbieter (MCC 7995) zusätzliche Gebühren. Das ist nicht die Regel — aber es ist real und muss vorab geprüft werden.
Online-Bezahlfunktion oft deaktiviert Viele Banken liefern neue Debitkarten mit deaktivierter Online-Bezahlfunktion aus. Wer beim ersten Einzahlungsversuch eine Ablehnung erhält, sollte zuerst die Karteneinstellungen in der Bank-App prüfen und die Online-Zahlung aktivieren.
Auslandseinsatz separat freischalten Da viele Buchmacher ihren Sitz in Malta oder Gibraltar haben, gilt die Zahlung technisch als Auslandstransaktion. Auch hier kann die Online-Bezahlfunktion für Auslandszahlungen deaktiviert sein — über die Bank-App aktivierbar.
Kein natürlicher Budgetpuffer Anders als E-Wallets oder Prepaid-Methoden (Paysafecard, Cash to Code) gibt es bei der Debitkarte keinen vorgeladenen Betrag als Ausgabenbremse. Das Geld ist im Zweifel immer verfügbar — solange das Girokonto gedeckt ist.
Apple Pay & Google Pay: Debitkarte digital
Der größte Mehrwert der neuen Debitkarten liegt nicht in der Karte selbst, sondern in dem, was sie ermöglicht: die vollständige Integration in mobile Bezahldienste.
Wie Tokenisierung funktioniert
Wer die Debitkarte in Apple Pay oder Google Pay hinterlegt, gibt dabei keine echten Kartendaten weiter. Apple und Google ersetzen die echte Kartennummer durch eine verschlüsselte digitale ID — den sogenannten Token. Beim Einzahlen beim Buchmacher wird ausschließlich dieser Token übertragen. Der Buchmacher sieht nie die echte Kartennummer oder den Namen des Inhabers. Selbst bei einem Datenleck beim Anbieter wären die erbeuteten Token wertlos — sie sind transaktionsgebunden und nicht reproduzierbar.
Das Ergebnis: Apple Pay und Google Pay sind strukturell sicherer als die direkte Eingabe von Kartendaten.
Der Live-Wetten-Vorteil
Bei Live-Wetten zählt jede Sekunde. Quoten fallen schnell, Zeitfenster für attraktive Angebote sind eng. Mit Apple Pay oder Google Pay reduziert sich die Einzahlung auf: Betrag wählen — Gesicht oder Fingerabdruck — fertig. Zwei Sekunden, keine Tippfehler, keine Kartennummer abtippen.
Einrichtung in zwei Minuten
- Apple Wallet (iPhone) oder Google Wallet (Android) öffnen
- „+“ für neue Karte tippen
- Karte mit der Kamera scannen oder manuell eingeben
- Verknüpfung in der Banking-App der eigenen Bank bestätigen
- Ab sofort: im Kassenbereich des Buchmachers Apple Pay oder Google Pay wählen
Maestro vs. Debit Mastercard vs. Visa Debit: Der Vergleich
| Merkmal | Maestro (eingestellt) | Debit Mastercard | Visa Debit |
|---|---|---|---|
| Online-Tauglichkeit | Sehr schlecht | ✅ Vollständig | ✅ Vollständig |
| CVC-Code | Oft fehlend | ✅ Vorhanden | ✅ Vorhanden |
| 3D-Secure | Begrenzt | ✅ Vollständig | ✅ Vollständig |
| Apple/Google Pay | ❌ | ✅ | ✅ |
| Auszahlung auf Karte | ❌ | Variiert | ✅ Visa Direct |
| Internationale Akzeptanz | Mittel | Sehr hoch | Sehr hoch |
| Glücksspiel-Gebühr | N/A | Bankseitig möglich | Bankseitig möglich |
| Abbuchung | Sofort (Girokonto) | Sofort (Girokonto) | Sofort (Girokonto) |
Alternative Zahlungsmethoden für unterschiedliche Bedürfnisse
| Methode | Auszahlung | Anonymität | Bonus-fähig | Gebühren |
|---|---|---|---|---|
| Debit Mastercard / Visa Debit | ✅ | ❌ | ✅ | Ggf. Bankgebühr |
| Trustly | ✅ Direkt | ❌ | ✅ | Kostenlos |
| Klarna Sofort | ❌ | ⚠️ Partial | ✅ | Kostenlos |
| PayPal | ✅ | ⚠️ Partial | ⚠️ Eingeschränkt | Kostenlos |
| Jeton / MiFinity | ✅ | ★★★☆☆ | ✅ | Gering |
| Paysafecard | ❌ | ★★★★☆ | ✅ | Kostenlos |
| Cash to Code | ❌ | ★★★★★ | ✅ | Kostenlos |
Wer wegen Glücksspiel-Gebühren seiner Bank auf die Debitkarte verzichtet, findet mit Trustly die stärkste kostenlose Alternative mit direkter Girokonto-Anbindung. Wer Diskretion bevorzugt, ist mit einem E-Wallet (Jeton, MiFinity) oder PayPal besser aufgestellt.
Häufige Fragen zur Debitkarte bei Sportwetten (FAQ)
Meine Karte hat noch ein Maestro-Logo. Kann ich damit wetten?
Das hängt von der Karte ab. Wenn sie zusätzlich eine 16-stellige Nummer und einen CVC-Code hat (Co-Branding mit Debit Mastercard), dann ja. Wenn sie nur das Maestro-Logo und eine kurze IBAN-basierte Nummer trägt, funktioniert die Online-Zahlung nicht. Im Zweifel: Trustly als Alternative nutzen.
Meine Debitkarte wird beim Buchmacher abgelehnt — warum?
Die häufigsten Ursachen: Die Online-Bezahlfunktion ist in der Bank-App deaktiviert (Lösung: in den Karteneinstellungen aktivieren), der Auslandseinsatz ist gesperrt (viele Buchmacher sitzen in Malta/Gibraltar — als Auslandstransaktion gewertet), oder die Bank hat Glücksspiel-Transaktionen generell geblockt.
Kann ich Gewinne auf die Debitkarte auszahlen lassen?
Bei Visa Debit-Karten: häufig ja, über Visa Direct oft innerhalb von Minuten. Bei Debit Mastercard ist die Direktauszahlung auf die Karte technisch weniger standardisiert — manche Anbieter weichen auf SEPA-Banküberweisung aus. Beim jeweiligen Buchmacher vorab prüfen.
Ist Debitkarte sicherer als klassische Kreditkarte?
Aus Budgetperspektive ja: Es kann nur ausgegeben werden, was auf dem Girokonto ist. Aus technischer Sicherheitsperspektive sind beide gleichwertig (3D-Secure, CVC). Apple/Google Pay mit Debitkarte ist durch Tokenisierung sogar sicherer als die direkte Karteneingabe.
Sieht meine Bank, dass ich bei einem Buchmacher eingezahlt habe?
Ja. Im Kontoauszug erscheint der Name des Buchmachers oder des Zahlungsabwicklers. Wer das vermeiden möchte, sollte PayPal als Zwischenschicht nutzen (dann erscheint nur „PayPal“) oder ein E-Wallet.
Was ist der Unterschied zwischen Debitkarte und echter Kreditkarte beim Wetten?
Bei der Debitkarte wird das Geld sofort vom Girokonto abgebucht. Bei einer echten Kreditkarte entsteht ein Kreditverhältnis — das Geld wird erst am Monatsende abgerechnet. Im Wett-Kontext spielt das keine Rolle für den Buchmacher: Beide Karten werden identisch verarbeitet.
Fallen bei Apple Pay oder Google Pay Zusatzgebühren an?
Nein. Apple Pay und Google Pay sind für Nutzer kostenlos. Die Gebühren, die Buchmacher für Kartenzahlungen entrichten, sind identisch — unabhängig davon, ob die Karte physisch oder per Mobile Wallet genutzt wird.
Warum wähle ich beim Buchmacher „Kreditkarte“, obwohl ich keine habe?
Weil die neue Debit Mastercard und Visa Debit technisch über dasselbe Netzwerk abgewickelt werden wie klassische Kreditkarten. Der Buchmachers-Kassenbereich unterscheidet nicht zwischen Kredit- und Debitfunktion. Die korrekte Option ist trotzdem „Mastercard“ oder „Visa“ — das Debit-Prinzip (Sofortabbuchung) ändert daran nichts.
Kein Verlust, sondern ein Systemwechsel
Maestro war ein analoges Zahlungssystem in einer digitalen Welt. Die Abschaltung war nicht das Ende von Bankkartennutzung beim Wetten — sie war der Beginn einer reibungsloseren.
Die neue Debit Mastercard und Visa Debit bieten alles, was Maestro nicht konnte: CVC-Code, 3D-Secure, vollständige Online-Akzeptanz, Kompatibilität mit Apple Pay und Google Pay, Auszahlungen direkt auf die Karte. Das Debit-Prinzip — nur ausgeben, was vorhanden ist — bleibt erhalten. Was sich geändert hat, ist die Reichweite.
Wer seine neue Bankkarte noch nicht im Sportwetten-Bereich genutzt hat, sollte drei Dinge als erstes prüfen: Ist die Online-Bezahlfunktion in der Bank-App aktiviert? Ist der Auslandseinsatz freigeschaltet? Und erhebt die eigene Bank eine Glücksspiel-Gebühr? Alle drei Punkte lassen sich in der Banking-App klären — dann steht der Nutzung nichts mehr im Weg.
Sportwetten können süchtig machen. Kostenlose Hilfe und Beratung bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter 0800 1 37 27 00 sowie unter check-dein-spiel.de.











