Energie Cottbus – Wehen Wiesbaden: Tipp & Prognose (09.05.26)

Am 37. Spieltag der 3. Liga muss der FC Energie Cottbus gegen den SV Wehen Wiesbaden gewinnen, um die Chancen für den Aufstieg aufrechtzuerhalten. Da es für die Wehener um nichts mehr geht, ist ein Favoritensieg durchaus wahrscheinlich.
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09.05.2026 LEAG Energie Stadion (Cottbus) 14:00
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1,55 1X2
5,10 1X2
4,50 1X2
Bester Tipp: Heimsieg mit Handicap -1 2,30
Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Mit der 1:2-Niederlage beim MSV Duisburg hat der FC Energie Cottbus einen herben Rückschlag auf dem Weg in die 2. Liga erlitten. Durch die Pleite beim Erzrivalen ist nämlich die Chance gestiegen, dass die Brandenburger nicht mehr direkt über Platz zwei aufsteigen können, sondern eventuell in die Relegation müssen. Da in der Saison 25/26 noch zwei Spieltage zu absolvieren sind, ist es auch denkbar, dass Claus-Dieter Wollitz und seine Elf den Sprung in die höhere Spielklasse komplett verpassen.

Das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am 37. Spieltag ist damit eine der wichtigsten Partien in dieser Saison, auch wenn die Hessen seit acht Partien nicht mehr gewonnen haben. Gespielt wird am Samstag, 9. Mai 26, um 14:00 Uhr im LEAG Energie Stadion in Cottbus.

FC Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden: Die Ausgangslage

Der FC Energie Cottbus hat in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 2. Liga auf der Zielgeraden verloren. Ein ähnliches Szenario könnte den Brandenburgern, die schon wie der sichere Drittligameister aussahen, nun drohen. Durch die Niederlage im Topspiel beim MSV Duisburg sind die Cottbuser nun nämlich punktgleich mit dem MSV, haben aufgrund der besseren Torbilanz aber noch den Aufstiegsplatz zwei inne. Mit zehn Zählern hinter dem VfL Osnabrück an der Tabellenspitze geht es für Cottbus zwar nicht mehr um die Tabellenführung, kann aber im Notfall nicht einmal auf den relegationsplatz spekulieren, denn Rot-Weiss Essen auf Platz vier hat nur zwei Punkte weniger auf dem Konto als Cottbus und Duisburg. Es muss also ein Sieg gegen Wiesbaden und am letzten Spieltag gegen Jahn Regensburg her. Zudem müssen die Brandenburger auf ein schlechtes Abschneiden der Duisburger hoffen, denn die Torbilanz liegt bei 19:17 und ist denkbar knapp.

Wehen Wiesbaden hat seit dem 28. Spieltag nicht mehr gewonnen. Daniel Schernings Mannschaft hat damit eine bessere Platzierung schon vor Wochen aus der Hand gegeben. Immerhin haben die Hessen als Tabellenneunter den Klassenerhalt in der Tasche und können schon jetzt für die kommende Drittligasaison planen. Daniel Scherning, der den Verein im November übernahm und fast noch in einen Aufstiegskandidaten transformierte, wird vermutlich Cheftrainer der Wehener bleiben.

FC Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden: Verletzte & gesperrte Spieler

Der FC Energie Cottbus hat für das Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden zwar keine verletzungsbedingten Ausfälle gemeldet, muss aber aufgrund von Sperren auf Kapitän Axel Borgmann und Tolcay Cigerci verzichten. Die Wiesbadener werden wahrscheinlich nicht auf einen Einsatz von Gino Fechner, Orestis Kiomourtzoglou, Ryan Johansson und Fabian Greilinger zurückgreifen können.

FC Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden: Taktische Analyse

Der FC Energie Cottbus hat in dieser Saison eigentlich fast durchgängig in einem 4-2-3-1 auf dem Platz gestanden. Für das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden sind aber trotzdem Veränderungen zu erwarten, denn immerhin fehlen der Kapitän und einer der erfolgreichsten Torschützen. Die Wiesbadener haben die meisten Spiele unter Daniel Scherning in einem 3-4-2-1 bestritten. Er wechselte damit von einem 4-4-2 auf die jetzige taktische Ausrichtung. Zunächst schien dies zum Erfolg zu führen, doch nach mittlerweile acht Partien ohne Sieg wäre eine andere Ausrichtung durchaus denkbar.

FC Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden: Der direkte Vergleich (h2h)

Erst neunmal standen sich der FC Energie Cottbus und der SV Wehen Wiesbaden auf Pflichtspielebene gegenüber. Dabei ist die Bilanz mit vier zu drei Siegen recht ausgeglichen. In Cottbus haben die Wiesbadener allerdings seit 2019 nicht mehr gewonnen.

Dies sind die Ergebnisse der letzten fünf Begegnungen:

  • Wiesbaden – Cottbus 3:1
  • Cottbus – Wiesbaden 2:1
  • Wiesbaden – Cottbus 2:1
  • Cottbus – Wiesbaden 2:3
  • Wiesbaden – Cottbus 0:2

FC Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden: Die Wettquoten

Mit einer Quote von 1,55 steht der FC Energie Cottbus im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden in der Favoritenrolle, während die Cottbuser mit 4,50 als Außenseiter gehandelt werden. Eine Wette auf ein Unentschieden gibt’s für 5,10.

Die Formkurve: FC Energie Cottbus

Der FC Energie Cottbus hat drei der letzten fünf Pflichtspiele gewonnen. Zuletzt gab es eine 1:2-Niederlage beim MSV Duisburg, einen 2:0-Sieg beim FC Viktoria Köln, einen 5:3-Erfolg Rot-Weiss Essen, eine 0:1-Pleite beim VfL Osnabrück und ein 3:0 über den TSV 1860 München.

Die Formkurve: SV Wehen Wiesbaden

Wie gesagt, hat der SV Wehen Wiesbaden seit dem 28. Spieltag nicht mehr gewonnen. Gerade unterlagen die Hessen dem VfL Osnabrück zuhause mit 2:3, trennten sich 2:2-Unentschieden vom FC Erzgebirge Aue und 3:3 von Waldhof Mannheim, verloren mit 1:2 bei Viktoria Köln und mit 1:4 im Heimspiel gegen den TSV Havelse.

Wett-Tipp & Prognose: FC Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden (09.05.26)

Im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden steht der FC Energie Cottbus zurecht in der Favoritenrolle. Ein Sieg der Wiesbadener in Cottbus wäre zu diesem Zeitpunkt eher eine Überraschung, immerhin müssen die Hessen auswärts ran und sind seit längerem sieglos. Ich rechne daher eher mit einem deutlichen Sieg der Cottbuser, der durchaus mit einem Handicap von -1 möglich sein sollte. Die Quote dafür liegt bei 2,30.

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Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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