FC Bayern vs. RB Leipzig: Fällt das DFB-Pokalspiel aus?

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 2 Min. Lesezeit
Wird das Pokalspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig verlegt?

Der mit Spannung erwartete Pokalkracher zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig steht überraschend unter besonderen Vorzeichen. Eigentlich soll das Viertelfinale am Mittwochabend (11.02.26) in der Allianz Arena stattfinden, doch ein Streik im Münchner öffentlichen Nahverkehr sorgt derzeit für erhebliche Unsicherheit rund um die Austragung der Partie. Noch ist nicht endgültig entschieden, ob das Spiel wie geplant über die Bühne gehen kann.

Dabei hätte die Begegnung sportlich kaum brisanter sein können. Der Rekordmeister geht mit neuem Selbstvertrauen in das Duell, nachdem zuletzt ein deutlicher Heimsieg gegen Hoffenheim gelang.

Die Bayern wollten diesen Schwung eigentlich direkt in das Aufeinandertreffen mit den formstarken Leipzigern mitnehmen. Doch statt sportlicher Schlagzeilen bestimmen aktuell organisatorische Fragen die Diskussion.

Führt ein Streik zum Ausfall des Pokalspiels?

Auslöser der angespannten Lage ist ein Streik im ÖPNV in München. Dadurch wird vor allem die An- und Abreise der Zuschauer zum Problem. Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen sprach bereits von einer „Sondersituation“ und deutete an, dass sogar eine Verlegung der Partie nicht ausgeschlossen werden könne. Man müsse zunächst prüfen, wie sich das Spiel organisatorisch überhaupt durchführen lasse.

Im Mittelpunkt stehen derzeit Gespräche zwischen dem FC Bayern, der Stadt München, der Polizei sowie der Münchner Verkehrsgesellschaft. Diese Abstimmungen sollen klären, ob ein reibungsloser Ablauf am Spieltag gewährleistet werden kann oder ob Sicherheits- und Logistikfragen gegen eine Austragung sprechen. Gerade bei einem Hochrisikospiel mit vielen Zuschauern sind funktionierende Verkehrswege entscheidend.

An- und Abreise der Fans ist der Knackpunkt

Die Dimension des Problems wird deutlich, wenn man auf die erwarteten Fanströme blickt. Schätzungen zufolge nutzen rund 30.000 Besucher normalerweise öffentliche Verkehrsmittel, um zur Allianz Arena zu gelangen. Ohne U-Bahn, Bus oder Tram droht ein Verkehrschaos rund um das Stadion. Selbst wenn alternative Lösungen gefunden werden, könnten diese die Situation lediglich entschärfen, aber kaum vollständig lösen.

Trotz der Unsicherheit bemühen sich alle Beteiligten um eine Durchführung des Spiels. Eine komplette Absage oder Verlegung wäre auch wegen des ohnehin dicht gedrängten Terminkalenders schwierig umzusetzen, da Ersatztermine nur begrenzt zur Verfügung stehen. Entsprechend groß ist das Interesse, eine praktikable Lösung zu finden.

Entscheidung wird zeitnah fallen

Zum aktuellen Zeitpunkt gilt weiterhin: Das Spiel soll stattfinden, allerdings unter erschwerten Bedingungen. Eine endgültige Entscheidung wird nach den laufenden Gesprächen erwartet. Erst danach will der FC Bayern offiziell bekanntgeben, ob das Viertelfinale wie geplant angepfiffen werden kann oder ob organisatorische Zwänge doch zu Änderungen führen.

Fest steht bereits jetzt, dass die ungewöhnliche Situation zeigt, wie stark große Fußballspiele von funktionierender Infrastruktur abhängen. Selbst ein Topduell wie Bayern gegen Leipzig kann ins Wanken geraten, wenn äußere Umstände die Planung durcheinanderbringen. Für Fans und Verantwortliche bleibt deshalb bis zur finalen Entscheidung nur Abwarten – und die Hoffnung, dass der Pokalkracher trotz Streik stattfinden kann.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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