WM-Kader von Kroatien: Ist Luka Modric wieder dabei?

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 2 Min. Lesezeit
Auch bei der WM 2026: Luka Modric führt Kroatien erneut an!

Kroatien hat seinen Kader für die Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben – und einmal mehr steht alles im Zeichen von Luka Modric. Der mittlerweile 40 Jahre alte Spielmacher führt die „Vatreni“ erneut als Kapitän an und soll die goldene Generation ein letztes Mal bei einem großen Turnier tragen.

Teamchef Zlatko Dalic setzt dabei auf eine Mischung aus erfahrenen Routiniers und mehreren jungen Talenten. Besonders die Berufung von HSV-Teenager Luka Vuskovic sorgt für große Aufmerksamkeit.

Die Stars: Modric, Perisic und Kramaric

Auch mit 40 Jahren bleibt Luka Modric das Herzstück der kroatischen Nationalmannschaft. Der Mittelfeldstratege bringt enorme Erfahrung mit, absolvierte bereits vier Weltmeisterschaften und gilt weiterhin als Taktgeber des Teams. Seine Ruhe am Ball, Übersicht und Führungsqualitäten machen ihn trotz seines Alters unverzichtbar.

Neben Modric gehören Ivan Perisic und Andrej Kramaric weiterhin zu den wichtigsten Offensivkräften. Perisic ist seit Jahren einer der zuverlässigsten Turnierspieler Kroatiens und zählt mit seinen WM-Toren längst zu den Legenden des Landes. Kramaric wiederum war schon in der Qualifikation treffsicher und soll auch bei der WM die wichtigste Torhoffnung sein.

Im Mittelfeld ruhen die Hoffnungen außerdem auf Mateo Kovacic sowie Luka Sucic. Gerade Sucic gilt als möglicher Nachfolger von Modric und könnte bei dieser WM endgültig seinen internationalen Durchbruch schaffen.

Die Überraschung: HSV-Teenager Vuskovic

Für die spannendste Personalie sorgt Luka Vuskovic. Der erst 18 Jahre alte Innenverteidiger vom Hamburger SV hat sich mit starken Leistungen in Deutschland in den Fokus gespielt und gehört nun tatsächlich zum WM-Kader Kroatiens. Damit setzt Dalic ein klares Zeichen Richtung Zukunft.

Vuskovic gilt als eines der größten Abwehrtalente Europas. Trotz seines jungen Alters überzeugt er bereits mit enormer Ruhe, körperlicher Präsenz und Torgefahr bei Standardsituationen. Beim HSV entwickelte er sich schnell zum Stammspieler und sammelte schon erste Erfahrungen in der A-Nationalmannschaft.

Dass Dalic ihm nun einen Platz bei der WM gibt, zeigt das große Vertrauen in den jungen Verteidiger. Viele Beobachter trauen ihm sogar Einsatzminuten in der Gruppenphase zu.

Kroatiens Stärke bleibt die Erfahrung

Auffällig ist, wie stark Kroatien weiterhin auf eingespielte Führungsspieler setzt. Neben Modric und Perisic stehen auch erfahrene Akteure wie Marcelo Brozovic, Mario Pasalic oder Josko Gvardiol im Aufgebot. Gerade diese Mischung aus Turniererfahrung und taktischer Disziplin machte Kroatien in den vergangenen Jahren immer wieder gefährlich.

Nach Platz zwei bei der WM 2018 und Rang drei 2022 wollen die Kroaten auch diesmal wieder überraschen. Zwar gehört das Team nicht mehr zum engsten Favoritenkreis, doch kaum eine Mannschaft verfügt über vergleichbare Erfahrung auf internationaler Bühne.

Umbruch mit vielen Talenten im Hintergrund

Trotz der vielen Routiniers ist klar, dass sich Kroatien im Umbruch befindet. Mit Spielern wie Vuskovic, Toni Fruk oder Franjo Ivanovic rücken mehrere junge Profis nach, die künftig eine größere Rolle übernehmen sollen.

Die WM 2026 könnte deshalb zu einem Übergangsturnier werden: Noch einmal führt Modric die goldene Generation an, während im Hintergrund bereits die nächste kroatische Fußball-Generation heranwächst. Genau diese Mischung macht Kroatien auch diesmal wieder zu einem unangenehmen Gegner für jede Topnation.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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