Eintracht Frankfurt: Dimitrios Kourbelis und Frederik Rönnow im Visier?

Niko Kovac bekennt sich zu Eintracht Frankfurt
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Bislang hat sich bei Eintracht Frankfurt in dieser Winterpause in Sachen Transfers nichts getan. Noch bleiben aber drei Wochen Zeit, um bis Transferschluss de facto ausgemusterte Spieler wie Slobodan Medojevic und Yanni Regäsel von der Gehaltsliste zu bekommen und einen Verein zu finden, der dem talentierten Max Besuschkow regelmäßige Spielpraxis auf möglichst hohem Niveau bieten kann.

Neuzugänge wird es im Januar wohl nur dann geben, sollte sich die Gelegenheit bieten, einen für den Sommer ohnehin geplanten Transfer vorzuziehen. Gerüchte gibt es aktuell auf jeden Fall um Dimitrios Kourbelis von Panathinaikos Athen, der offenbar für eine Ablöse im Bereich von drei Millionen Euro zu haben wäre. Panathinaikos würde den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler laut dem Portal “gazzetta.gr” offenbar ziehen lassen, wenn die Rahmenbedingungen passen.

Kourbelis, der im vergangenen Sommer sein erstes und bislang einziges Länderspiel für Griechenland bestritten hat, ist defensiver Mittelfeldspieler, was indes die Frage danach aufwirkt, ob die Eintracht wirklich konkretes Interesse besitzt. Denn auf dieser Position sind eigentlich genügend Alternativen vorhanden, zumal nun auch der die komplette Hinrunde verletzt ausgefallene Omar Mascarell wieder fit ist. Und der Spanier ist bei voller Fitness definitiv kein Spieler für die Bank.

Wieder ein Keeper von Bröndby IF?

Unterdessen wird weiter spekuliert, wie es im Tor der Eintracht weitergehen könnte. Ein Fünkchen Hoffnung ist zwar noch vorhanden, dass Lukas Hradecky seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern könnte, doch die Chancen auf einen Verbleib des finnischen Nationalkeepers dürften eher gering sein. Daher tut man in Frankfurt gut daran, den Torhütermarkt zu sondieren, wobei man sich auf realistische Kandidaten beschränkt und deshalb eine finanziell utopische Rückkehr von Kevin Trapp (Paris St. Germain) nicht ernsthaft verfolgt.

Schon eher passen könnte der in Dänemark mit der Eintracht in Verbindung gebrachte Frederik Rönnow von Bröndby IF Kopenhagen, von wo 2015 aus Hradecky nach Frankfurt gelotst wurde. Der 25-Jährige hat bisher sechs Länderspiele bestritten und dürfte dem dänischen WM-Kader angehören, weshalb es für die Eintracht Sinn machen könnte, einen Transfer frühzeitig festzuzurren, um nicht nach der Weltmeisterschaft eine richtig hohe Ablöse für die Freigabe aus dem noch bis 2019 laufenden Vertrag bezahlen zu müssen.