Eintracht Frankfurt: Neuer Vertrag für Makoto Hasebe?

Eintracht Frankfurt ist auswärts eine echte Macht
Niko Kovač Eintracht Frankfurt / Foto: foto2press

Mit dem 2:1-Sieg am Montag gegen RB Leipzig und damit einen direkten Konkurrenten ist es wieder ein Stück wahrscheinlicher geworden, dass Eintracht Frankfurt in der kommenden Saison international spielt. Die SGE liegt nach 23 Runden auf dem dritten Platz und muss sich mit bereits 39 Punkten keinerlei Gedanken mehr um den Klassenerhalt machen, der im vergangenen Sommer noch als Primärziel galt.

Doch längst ist die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zu einem ernsthaften Anwärter sogar auf die Champions League geworden, wenngleich die Verantwortlichen nach außen hin weiter Zurückhaltung anmahnen. Allerdings gibt es diesmal keinerlei Anzeichen für einen möglichen Einbruch wie vor einem Jahr, als eine nicht minder vielversprechende Ausgangsposition im Winter mit einer katastrophalen Rückrunde verspielt wurde. Vielmehr verfügt der sehr klug zusammengestellte Kader inzwischen auch in der zweiten Reihe über jede Menge Qualität, dank der auch Ausfälle von Stammkräften kompensiert werden können.

Planungen werden vereinfacht

Die aktuellen Erfolge sind indes nicht nur als Momentaufnahme erfreulich, sondern geben den Verantwortlichen auch in Sachen Zukunft neue Möglichkeiten an die Hand. “Wir kön­nen viel bes­ser pla­nen und auf dem Trans­fer­markt wer­den wir jetzt an­ders wahr­ge­nom­men”, ließ Sportdirektor Bruno Hübner in “Bild” durchklingen, dass sich die Position der Eintracht auch im Werben auf dem Spielermarkt verbessert hat.

Das gilt sowohl für potentielle Neuzugänge als auch für die Leistungsträger in den eigenen Reihen, die sicherlich auch andernorts auf Interesse stoßen. Für Spieler wie Sebastien Haller, Marius Wolf oder Omar Mascarell könnten in den kommenden Monaten durchaus lukrative Offerten ins Haus flattern. Auch für Lukas Hradecky, dessen ablösefreier Abschied droht und richtig schmerzen würde.

In seiner momentanen Form würde auch Makoto Hasebe vermisst, dessen Vertrag ebenfalls endet. Noch wartet die Eintracht beim 34 Jahre alten Japaner ab, doch sollte dieser seine Leistungen in den nächsten Wochen bestätigen, dürfte einer Verlängerung nicht viel im Wege stehen. Konkret gesprochen werden soll allerdings erst im Mai.