Was man über Buchmacher wissen muss

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Sportwetten Quoten winWas man über Buchmacher wissen muss

Sobald man eine Wette auf sportliche Ereignisse und daran teilnehmenden Spielern oder Teams setzen möchte, benötigt man dafür einen Buchmacher. Während fortgeschrittene Wettteilnehmer bereits wissen, um was es sich bei einem Buchmacher handelt, könnten Anfänger und Einsteiger diesen Begriff leicht verwechseln. Schließlich wurde das Wort „Buchmacher“ direkt aus dem Englischen von dem Begriff „Bookmaker“ abgeleitet und bedeutet nicht „Buchbinder“, sondern Wettanbieter.

Da Wettanbieter früher Buch über die angebotenen Wetten, die Einstätze und Quoten geführt haben, entstand der Begriff Bookmaker überhaupt und ist heute auch als Bookie bekannt – natürlich arbeiten Buchmacher heute digital, weshalb sich ihre Bezeichnung für viele Nutzer als irreführend erweisen kann. Im Grunde genommen bezeichnet der Begriff Buchmacher aber einen Wettanbieter, der Sportwetten der Wettenden annimmt, Quoten erstellt und die Wetten verwaltet. Hier haben wir für Sie die drei beliebtesten Buchmacher aufgelistet:

Einige der besten Sportwetten Anbieter

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Welche Aufgaben hat ein Buchmacher?

Zunächst muss ein Buchmacher seine Wetten definieren und aufstellen, also festlegen, auf welche Sportarten und Spiele dieser Kategorie seine Wettenden Wetten abschließen können. Ist dieser Schritt erfolgt, kann ein Bookie Quoten zu dem Wettprogramm errechnen, die sich aus Faktoren, wie der Statistik und der Anzahl der wettenden Spieler zusammensetzt. Die Quoten zeigen dem Wettenden sowohl Gewinnwahrscheinlichkeiten zu den einzelnen Wetten, als auch den möglichen Gewinn an, der mit der Wette erzielt werden kann. Der Buchmacher nimmt dann die Wetten der Spieler an, verwaltet diese und zahlt anschließend Gewinne an die Personen aus, die richtig gesetzt haben. Gleichzeitig muss ein Buchmacher mehrmals täglich die aktuellen Wetten überprüfen und ausbalancieren – bei Veränderungen werden die Quoten entsprechend abgeändert. Wie Bookies dabei ihren eigenen Gewinn erzielen, erfahren Sie nachfolgend.

Wie ein Buchmacher Gewinne erzielen kann

Damit der Buchmacher oder Bookie für seine Tätigkeit auch entlohnt wird, liegt sein Interesse darin, nicht alle eingenommenen Einsätze als Gewinn wieder an die Wettenden auszuzahlen, sondern einen Teil davon selbst einzubehalten – und zwar ganz unabhängig von dem eigentlichen Ausgang der Wetten. Daher kalkulieren Wettanbieter immer eine eigene Marge in ihre Quoten mit ein. Somit sind bei Wetten nicht nur Gegner der Spieler, auf die man gewettet hat, Kontrahenten, sondern auch die Bookies selbst, da Sportwetten ihr Geschäft sind. Bei Onlinewetten gilt ein Quotenschlüssel, der bekanntermaßen bei etwa 92 bis 99 Prozent liegt. Daraus ergibt sich, dass die Margen der Buchmacher in den meisten Fällen deutlich weniger als 10 % des Einsatzes betragen – sehr fair also. Welche Anbieter die besten Quoten für eine bestimmte Partie bieten, finden Sie in unserem Quotenvergleich. Folgend haben wir drei der Buchmacher aufgelistet, die besonders häufig sehr gute Quoten liefern.

Woher stammen Buchmacher?

Besonders englische Buchmacher-Unternehmen scheinen heute bekannt und bei den Wettenden sehr gefragt zu sein – das ist auch kein Wunder, denn Buchmacher, wie Ladbrokes oder William Hill, zählen zu den renommiertesten Buchmachern der Welt und können nicht nur einen sehr guten Ruf, sondern auch eine oftmals jahrzehntelange Erfahrung in ihrer Tätigkeit aufweisen. Da Sportwetten in Großbritannien ihren Ursprung finden, haben sich hier auch die ersten Buchmacher etabliert. Dabei war es vor allem Harry Ogden, der als erster, professioneller Buchmacher Großbritanniens in die Geschichte einging, indem er Wetten auf Pferde bei Pferderennen anbot. Auf ihn gründet sich auch das Unternehmen Ladbrokes, das heute zu den beliebtesten Anlaufstellen für Spieler gehört und mehr als 200 Jahre Erfahrung in seinem Metier vorweisen kann.

Ladbrokes Webseite2017

Webauftritt von Ladbrokes

Der Beruf des Buchmachers

Wer bei dem Begriff Buchmacher an unseriöse Machenschaften in Sachen Sportwetten denkt, der muss sich keine Sorgen machen – denn nicht jede beliebige Person kann Buchmacher, beziehungsweise Bookie werden und den Beruf ganz einfach nach Lust und Laune ausüben. Denn obwohl es mitunter sicher auch „schwarze Buchmacher“ mit illegalem Wetthandel gibt, arbeiten die meisten Buchmacher mit Lizenzen, die nur nach strengen Richtlinien erteilt werden. Außerdem ist nicht nur eine spezielle Lizenz nötig, um als Buchmacher Sportwetten anbieten zu können, sondern auch eine gewisse Ausbildung. Da logisches Denken in diesem Metier genauso gefordert wird, wie mathematische Kenntnisse und Erfahrungen mit den Konzepten der Wettanbietertätigkeit, kommt der künftige Buchmacher um die entsprechende Ausbildung nicht herum. Hierbei sollte man allerdings besonders darauf achten, dass die angebotenen Kurse, Schulungen und Lehrgänge von seriösen Anbietern in Anspruch genommen werden, wie etwa von einer Buchmacher-Akademie. Hierbei entstehen selbstverständlich gewisse Kosten, die man selbst tragen muss – wer Buchmacher werden möchte, sollte daher auch finanziell alle Voraussetzungen erfüllen.

 

gambling commissionKonnte man sich entsprechende Lizenzen zulegen oder durch Schulungen als Buchmacher etablieren, stehen bei großen Buchmacher-Unternehmen oftmals Stellen zur Verfügung, auf die man sich bewerben kann. Bei der Bewerbung sollte man sich vor allem als belastbar und effizient erweisen, da man als Buchmacher auch fähig zum Multitasking sein sollte und viele Sportspiele parallel beobachten können muss, um die eigenen Quoten im Auge zu behalten und notfalls abzuändern. Auch die Erreichbarkeit spielt hier eine große Rolle, da der Kundenservice in der Branche sehr wichtig ist.

Das Ziel des Buchmachers

Natürlich möchte und muss ein Buchmacher oder Bookie bei seinen Sportwetten immer einen gewissen Gewinn erzielen, um seine eigenen Kosten zumindest decken zu können. Daher versucht jeder Bookie, ein sogenanntes „Balanced Book“ zu erzielen. Hierbei versucht der Buchmacher, seine Quoten so festzusetzen, dass er in jedem Fall und bei jedem möglichen Ausgang der Wetten einen Gewinn erzielt, um ein Minusgeschäft zu verhindern. Nur, wenn ein Minusgeschäft verhindert werden kann und auch wirklich ein Gewinn vorauszusagen ist, spricht man von einem „Balanced Book“. Ein Beispiel: Legt der Buchmacher seine Quoten so fest, dass alle Spieler aufgrund der positiven Aussichten nur auf einen Spieler/Teilnehmer setzen und dieser am Ende auch gewinnt, muss der Buchmacher allen Wettenden ihren versprochenen Gewinn auszahlen. Hierbei macht er ein Minusgeschäft, da es sich um ein Vielfaches der eingenommenen Einsätze handeln würde. Ein Buchmacher muss also logisch denken können, verschiedenste Vorgänge gleichzeitig beobachten und sich darauf verstehen, mit Hilfe seiner Quoten seine Geschäfte auszugleichen und so überhaupt einen Gewinn einzufahren.

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