Ablösesummen brechen ein: Wird Milot Rashica jetzt zum Schnäppchen?

Rashica Ablösesumme

Milot Rashica wird Werder Bremen demnächst wohl verlassen. Eine astronomische Ablösesummen kann Werder aber nicht mehr erwarten. (Foto: foto2press)

Welche Auswirkungen die Corona-Krise langfristig auf den Profifußball in Deutschland haben wird, kann man derzeit nur erahnen. Schon jetzt steht allerdings fest, dass der wirtschaftliche Schaden für die Vereine enorm sein wird. Vor allem falls die laufende Saison wirklich abgebrochen werden muss – und dafür mehren sich die Zeichen – drohen vielen Clubs ganz schwere Jahre. Selbst bei den großen und finanzkräftigen Vereinen wird das Geld nicht mehr so locker sitzen, der Markt dürfte insgesamt einbrechen. Das bedeutet natürlich auch, dass die zuletzt völlig aus der Relation geratenen Ablösesummen nicht mehr gezahlt werden. Das sind schlechte Nachrichten für Werder Bremen, das seinen Topspieler jetzt wohl zum Schnäppchen-Preis verlieren wird.

Eigentlich hatten sich die Verantwortlichen bei Werder Bremen im Sommer auf einen warmen Geldsegen gefreut. Noch bis vor wenigen Monaten galt Milot Rashica als einer der gefragtesten Spieler der Bundesliga. Borussia Dortmund, RB Leipzig und Schalke 04 hatten bereits ihr Interesse hinterlegt. Auch der FC Liverpool hatte offenbar angeklopft. Mit den Reds um Trainer Jürgen Klopp sollen Rashica und sein Berater in der Winterpause schon sehr konkrete Gespräche geführt haben.

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38 Millionen Euro bei Wechsel ins Ausland

Ein Wechsel des Top-Stürmers zu Liverpool wäre ganz nach dem Geschmack von Werder gewesen. Denn im noch bis 2022 laufenden Vertrag des 23-Jährigen gibt es eine Ausstiegsklausel speziell fürs Ausland. Sollte Rashica in einer der vier Top-Ligen (England, Spanien, Italien, Frankreich) landen, dann müsste der neue Club satte 38 Millionen Euro auf den Tisch legen.

Das Vertragsdetail gilt aber ausschließlich nicht für die Bundesliga, wo eine mögliche Ablösesumme frei verhandelbar wäre. Und das könnte Werder jetzt aus zwei Gründen zum Verhängnis werden.

Corona verändert alles

Da wäre zunächst die Corona-Krise, die bei allen Vereinen eine erhebliche Unsicherheit ausgelöst hat. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat erst in dieser Woche betont, dass der BVB bis auf Weiteres sämtliche Transferaktivitäten auf Eis gelegt hat. Ähnlich dürften es auch alle andere Vereine halten.

Wenn dann wieder so etwas wie Normalität eingekehrt ist, dürften diverse Clubs – auch in anderen Ligen in Europa – große wirtschaftliche Probleme haben. Dass da ein Verein mal eben 38 Millionen Euro für einen Spieler von Werder Bremen bezahlt, ist kaum vorstellbar.

Ablösesummen werden purzeln

Deutlich realistischer ist deshalb ein Wechsel innerhalb der Bundesliga. Und dann würde Bremen wohl nur einen Bruchteil der erhofften Summe erhalten. Zumal sich das Gesamtniveau der Ablösesummen im Profifußball wohl deutlich abschwächen wird.

Bei diesen Gedankenspielen muss man außerdem berücksichtigen, dass Milos Rashica vor der Corona-Zwangspause in einem längeren Formtief steckte. Das Interesse der Top-Vereine soll deshalb schon leicht abgeflaut sein, bevor das Virus die Liga zum Stillstand brachte.

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Werder wird Geld benötigen

Und dann gibt es natürlich noch die Option, dass Rashica einfach weiter in Bremen kickt und seinen Vertrag womöglich erfüllt. Davon gehen Experten aber nicht aus. Der Kosovare ist weiterhin der Spieler mit dem höchsten Marktwert bei Werder. Und die Norddeutschen werden wohl schon sehr bald auf Transfererlöse angewiesen sein.

 

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