Hamburger SV: Die Lage spitzt sich zu

Der HSV bindet Tatsuya Ito langfristig an sich
Der HSV bindet Tatsuya Ito langfristig an sich

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Der Hamburger SV hat den Start in die Rückrunde verpatzt. Der Bundesliga-Dino kassierte beim FC Augsburg eine 0:1-Niederlage und musste zudem registrieren, dass mögliche Konkurrenten im Abstiegskampf wie der VfB Stuttgart (1:0 gegen Hertha BSC), Hannover 96 (3:2 gegen den 1. FSV Mainz 05), der SC Freiburg (1:1 bei Eintracht Frankfurt) und der SV Werder Bremen (1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim) gepunktet haben.

Die Situation im Tabellenkeller hat sich für den nach wie vor auf Platz 17 rangierenden HSV damit zugespitzt, auch wenn es bis zum rettenden 15. Rang nur zwei Zähler sind. Doch die Art und Weise, wie der HSV in Augsburg und damit bei einem individuell sicher nicht viel besser besetzten Gegner verlor, dürfte nicht wenigen Fans die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben haben. Und auch Klubboss Heribert Bruchhagen nahm nach dem Auftritt in der Fuggerstadt in „Bild“ kein Blatt vor den Mund: „Wir können mit der Leistung nicht zufrieden sein. Jeder muss besser werden, da schließe ich mich ein. Die Lage ist prekär. Der Druck erhöht sich!“

Trainer Markus Gisdol, der naturgemäß mit jeder Niederlage verstärkt in den Blickpunkt rückt, zeigte sich derweil in seinem offiziellen Statement zur Partie weiter zuversichtlich und grundsätzlich von der Mannschaft überzeugt: „Diese knappe Niederlage tut uns überhaupt nicht gut. Wir kennen aber diese Situation, die Mannschaft ist in sich stabil. Wir wissen, dass wir Spiele gewinnen können.“

Hoffnung auf Arp und Hunt

Insbesondere im Spiel nach vorne sieht freilich auch Gisdol viel Optimierungsbedarf, wobei die Hoffnung besteht, im so wichtigen Heimspiel am kommenden Wochenende gegen den 1. FC Köln wieder auf die in Augsburg kurzfristig ausgefallenen Fiete Arp (grippaler Infekt) und Aaron Hunt (Knöchelprobleme) bauen zu können. Das wäre auch deshalb wichtig, weil auf dem Transfermarkt kurzfristig eher nicht mit wesentlichen Verstärkungen zu rechnen ist, wie Gisdol gegenüber dem „Kicker “ anklingen ließ: „Im Winter machst du aber eben nicht einfach so ein paar Toptransfers. Die guten Spieler sind bei ihren Vereinen gebunden und warum sollten die jemanden abgeben. Deswegen ist die Situation wirklich schwierig“, so der HSV-Coach, der aber natürlich dennoch hofft, noch den einen oder anderen Neuzugang begrüßen zu können.

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