3. Bundesliga Wett Tipps

Am Freitag (21. Juli) startet die 3. Liga – traditionell vor den beiden obersten Profiligen – in eine ganz besondere Saison. Die 2008 eingeführte Spielklasse feiert ihr 10-jähriges Jubiläum.  Außen steht zwar „drittklassig“ drauf, drin steckt aber weitaus mehr. Mit den Neulingen Karlsruher SC oder Carl Zeiss Jena tummeln sich mittlerweile sechs ehemalige Bundesligisten und DDR-Meister in der 3. Liga, die als unberechenbar gilt. In der vergangenen Spielzeit hielt der ausgeglichene Abstiegskampf bekanntlich die ganze Bundesliga in Atem. Zwei Klassen tiefer stehen derart skurrile Tabellensituationen oben wie unten auf der Tagesordnung.

Das macht Prognosen bei den beliebten Langzeitwetten in der Jubiläumssaison zu einer kniffligen Angelegenheit. Titelfavorit Karlsruher SC empfängt im Eröffnungsspiel am Freitag (ab 20:30 Uhr) den VfL Osnabrück. Vor vier Jahren hatten die Badener mit einem überragenden Mittelfeld-Regisseur Hakan Calhanoglu (inzwischen AC Mailand) den direkten Wiederaufstieg geschafft. Für das nächste Meisterstück im Wildpark setzt Coach Marc-Patrick Meister vor allem auf zwei prominente Neuzugänge mit reichlich Drittliga-Expertise. Anton Fink führt die ewige Torschützenliste der 3. Liga (113 Treffer in 250 Partien) an und dem Ex-Darmstädter Dominik Stroh-Engel ist schon mal ein Viererpack gelungen. Wer auf den Karlsruher SC als Meister setzt, bekommt bei bwin eine 4,75-Quote zurück. Trotzdem muss sich der KSC auf große Konkurrenz einstellen. Dazu gehört in erster Linie Mitabsteiger Würzburger Kickers, der auf der Trainerposition einen Wechsel vom zurückgetretenen Bernd Hollerbach zu Stephan Schmidt vollzogen hat. Und zum anderen will auch der 1. FC Magdeburg, der in letzten beiden Jahren als Vierter knapp an der Relegation vorbeigeschrammt war, endlich den großen Wurf schaffen. Für beide Mannschaften gibt es als Meister-Tipp den 10-fachen Einsatz bei bwin.

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Meister Tipp auf die 3. Bundesliga bei bwin

Mit dem SV Wehen Wiesbaden (15,00) und dem VfR Aalen (15,00) folgende zwei Vereine, die zuletzt starke Rückrunden hinlegten und an die gute Form anknüpfen wollen. Dazu gesellt sich überraschend der SC Paderborn, der erst dank des Lizenzchaos bei 1860 München vor wenigen Wochen als Nachrücker in der 3. Liga verblieb. Den Ostwestfalen um Trainer Steffen Baumgart wird offenbar in der kommenden Saison  eine deutliche Leistungssteigerung zugetraut. Außenseiter-Chancen auf den Titel besitzen bei den Buchmachern auch Chemnitz, Halle, Osnabrück und Münster. Der ehemalige Bundesligist Hansa Rostock (20,00-Quote) hingegen muss sich bei der Meisterfrage sogar hinter Aufsteiger SpVgg Unterhaching (180 für 10 bei tipico) einreihen.

Und wen trifft es am Ende der Tabelle, wer muss den bitteren Weg in die Viertklassigkeit antreten? Allen voran die Fans des SV Meppen wird der Blick darauf nicht erfreuen, denn ihr Team wird bei tipico mit einer Quote von 2,3 als Absteiger gehandelt – das entspräche umgerechnet einer Abstiegschance fast 40 Prozent für den Aufsteiger aus Niedersachsen. Doch Trainer Christian Neidhardt wird mit seiner Mannschaft und der großen Euphorie rund um Meppen alles daran setzen, dass man die Liga hält. Auch Rot-Weiß Erfurt, Fortuna Köln, Werder Bremen II (jeweils 3,5 bei tipico) werden als Absteiger heiß gehandelt, zudem muss auch Aufsteiger Jena zittern (3,5 Quote). Doch glücklicherweise kennt man nach einigen Jahren die 3. Liga schon ganz gut und weiß daher einzuordnen, dass diese Quoten nicht mehr als leichte Tendenzen darstellen – oder kommt es in der Jubiläumsspielzeit ganz anders?

Eines ist sicher: Eine weitere heiße Saison mit offenem Ausgang und Spannung bis zum letzten Spieltag steht bevor. 

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